Liebe Mitglieder der AGoFF-Vorstand-L, bitte überlegt einmal, was euch privat veranlasst, Gäste einzuladen. Sicher nicht die Erwartung, die Kosten der Bewirtung über die Gastgeschenke wieder herein zu bekommen. Vielleicht liege ich auch mit meinen Ansichten zu "Mitgliedsbeiträgen" völlig falsch. Für mich sind das Spenden. Die Vereines sollen dafür ihrer Pflicht zur Gemeinnützigkeit genügen. Die bezieht sich nämlich nicht nur auf die Vereinsmitglieder. Die Tendenz, hauptsächlich das "Wohlergehen" des Vereins und seiner Mitglieder zu fördern, geht in die falsche Richtung. Mit meiner Spende an die AGoFF möchte ich mir Gegenleistungen des Vereins erkaufen (auf die dünnen Heftchen könnte ich leicht verzichten). Sie soll eigentlich ganz allgemein das Interesse an der Familiengeschichte derjenigen fördern, für die es wegen der Vertreibungen besonders Schwierig ist, Zugang zur Kultur ihrer Vorfahren zu bekommen. Ähnlich ist es beim VfFOW. Dort allerdings verusacht mir das Geben des Vereins Raumprobleme. Mit einer zusätzlichen, zweckgebundenen Spende ist es mir möglicherweise gelungen über die Digitalisierung der Vereinsliteratur nachzudenken. Meine Spende an die WGfF soll zusätzlich ein kleines Dankeschön sein für die Hilfe und Gastfreundschaft, die mir dort entgegengebracht wurde (hauptsächlich übrigens von Leuten, die ebenfalls Gast in der Mailing-Liste sind). Sie soll ein Ansporn sein, weiter so zu machen. Liegt es an meiner landsmannschaftlichen Wesensverwandtschaft, das man dort keine Probleme mit Gäste sieht? Meine Spende an die SGGEE soll zusätzlich der Förderung ihrer tollen Projekte dienen. Das ist viel effektiver, als wenn ich etwas Ähnliches in eigener Verantwortung mache. Vereinsinterne Diskussionen über die Liste zu führen, ist bei uns nicht mehr möglich. Dazu kooperieren wir schon mit zu vielen anderen Vereinen. Solche Diskussionen sollten auf den Versammlungen geführt werden. Mein Versuch, eine solche Diskussion über die Liste des VfFOW zu führen war sehr ernüchternd. Allzu oft muss ich Mitglieder von Vereinen, mit denen wir keine Kooperationsvereinbarung haben, abweisen (was nicht nur absolut frustrierend ist !!!, sondern auch rechtlich Bedenklich). Was die angeblichen Mehrkosten angeht, die uns durch Gäste entstehen, biete ich an, zusätzlich einen entsprechenden Betrag zu spenden. Sollte sich allerdings ein Gast aufgrund der guten Erfahrungen mit der Mailing-Liste entschließen, dem Verein beizutreten, erwarte ich eine entsprechende Gutschrift. Schöne Grüße aus Landsberg am Lech, Reiner (Kerp)