Lieber Herr Seifert, ein Aufruf zur Mitarbeit bei Forschungsstellen kann sicher nicht schaden, schon deshalb, damit bei den älteren unter uns - zu denen ich mich auch zähle - die Nachfolgerfrage eines Tages leichter geregelt werden kann. Ich habe mich zu diesem Thema bisher nicht geäußert, weil ich mir bei Gottschee nur eine Zusammenarbeit, nicht aber eine Mitarbeit vorstellen kann. Ich sehe meine Aufgabe in erster Linie darin, Auskunft über die Forschungsmöglichkeiten zu geben. Selbstverständlich gebe ich dabei auch aus den Aufschreibungen Auskunft, die ich mir im Zusammenhang mit der eigenen Familienforschung oder aus allgemeinem Interesse gemacht habe. Hilfreich sind mir dabei auch gedruckte Quellen, die ich mir kopiert oder gekauft habe. Die Zahl der Anfragen ist relativ gering. Meine zweite Aufgabe sehe ich darin, im Laufe der Zeit Stammlisten von Gottscheer Familien zu veröffentlichen, die ich im Laufe der Zeit erarbeitet habe. Ich muss sie noch ergänzen und entsprechend den Richtlinien aufbereiten. Bei der ersten Ahnenliste (Braune) bin ich noch dabei, Fehler auszumerzen, die zum Teil durch die kritiklose Übernahme von Daten aus Familienbüchern (Status animarum) entstanden sind. Wenn sich jemand findet, der Gottscheer Quellen (das sind in erster Linie Kirchenbücher) in Form von Ortsfamilienbüchern oder Ahnenlisten veröffentlichen möchte, werde ich ihn dabei gerne beraten und unterstützen. Im konkreten Fall kann ich mir hier nur eine Zusammenarbeit, nicht aber eine Mitarbeit vorstellen. Das ist bei anderen Forschungsstellen sicher anders, die systematisch alle Namensträger oder Quellen erfassen. Mit herzlichen Grüßen Helmut Drobnitsch
"Mario Seifert" <marioseifert@t-online.de> schrieb: Liebe Leiter der FST / FGR, Mandatstraeger, ich bitte Sie / > Euch an dieser Stelle, doch einmal "den Griffel" zu ergreifen > und auf meine Anfrage kurz zu antworten, zustimmend, ablehnend > ... wie auch immer.