Liebe Vorstandsmitglieder, Wir als Verein sind Mitglied im Verein fuer Computergenealogie e.V.. Aus diesem Grund möchte nachstehenden Netzbrief - Orginal von Reinhold Herrmann ( Betreuer unseres Service Rechner) mailto: rainer@retsys.eics.com - hier einmal zur Kenntnis bringen. Er stellt die zukueftige Arbeitsweise des Vereins fuer Computergenealogie einschließlich des Buergernetzes zutreffend dar. Der Verein fuer Computergenealogie und genealogy.net waren bisher immer Paralellveranstaltungen. Andererseits wurden (Arthur Teaschler, Reinhold Herrmann und etliche andere Vereinsmitglieder und Nichtmitglieder) hier bereits jahrelang die Aufgaben / Taetigkeiten und Verantwortlichkeiten vorbereitet und durchgefuehrt, die zu den Aufgaben eines Vereines fuer Computergenealogie gehoeren. Das kleinste Beispiel ist hierbei diese mailingliste oder die Webseiten des Vereins. Leider stand dabei genealogy.net immer auf etwas wackeligen Beinen. Ein Server steht an der Uni Giessen und ist von deren Wohlwollen abhaengig, die anderen Server stehen bei mir im Keller und bedarften unseres privaten finanziellen Aufwandes; in Mark und Pfennig ausgedrueckt ist meine Frau dafuer quasi arbeiten gegangen. Es musste also ein Konzept her, dass genealogy.net sowohl finanziell, wie auch organisatorisch haltbar macht und Verantwortlichkeiten und Aufgaben zuordnen und definieren kann. Da es einen Gott gibt, gibt es auch Zufaelle und ein solcher kam dem Verein zu Hilfe. Das Buergernetz e.V. ist ein Verein der nicht nur auf Internetzugaenge aus-gerichtet ist, sondern hat seinen Schwerpunkt in Ausbildung und Unterstuetzung der Mitglieder. Bislang war Buergernetz lediglich in Bayern flaechendeckend vertreten, hat aber im August begonnen sich in andere Bundeslaender auszudehnen. Der Verein fuer Computergenealogie hat daher in Ruecksprache mit dem Dach-verband der Buergernetze und einigen unserer Mitglieder im Erftkreis die entsprechenden Buergernetzvereine Erft gegruendet (Traegerverein und Foer-derverein). Gleichzeitig hat die MV des Computergenealogievereins in Leipzig die Mitgliedschaft im Dachverband der Buergernetze als zielgruppenorientierten Verein beschlossen. Auf den ersten Blick sieht das sehr sinnlos aus, aber es entspricht genau der Konzeption, die bereits 1998 mit dem versuchten Beitritt zum IN erreicht werden sollte. Wenn wir von einer zukuenftigen fFlaechendeckung des Buergernetzes in ganz Deutschland ausgehen, dann bedeutet zielgruppenorientierter Verein, dass der Verein fuer Computergenealogie der einzige genealogische Verein inner-halb des Buergernetzes bleiben wird und interessierte Personen stets an uns verwiesen werden. Damit der Verein dies leisten kann, wird die Verantwortlichkeit fuer die Inhalte von genealogy.net an den Verein uebergeben, der damit kuenftig die Genealogie im Internet repraesentiert. Damit dies auch formalen Charakter hat wurde die Federfuehrung fuer Genealogie im Internet und FOKO durch die DAGV dem Verein auf dem 51. Genealogentag in Leipzig uebertragen (bzw die DAGV hat dies vorgeschlagen, denn mehr kann sie nicht tun). Hiermit konnte erreicht werden, dass wir (als Verein, nicht als Person) legimierter Ansprechpartner der genealogischen Vereine in Fragen Internet und Foko sind und gleichzeitig auch die Verhandlungsbasis mit den Vereinen haben genealogische Daten (z.B. auch Foko) ins Internet zu stellen. Der Verein ist in diesen Fragen also Bedarfstraeger und die Hardwarekomponenten und Sicherstellung der Leistung wird durch den Traegerverein Buergernetz Erft e.V. geleistet, der damit Bedarfsdecker wird. Diese Hardware steht zwar jetzt immer noch in meinem Keller, gehoert aber dem o.a. Verein und ist kostenneutral. In der Mitgliwederversanmmlung des Verein fuer Computergenealogie wurde beschlossen: - genealogische Vereine bezahlen einen einfachen Mitgliedsbeitrag + 0,20 pro Kopf / im Jahr ( Mindestbeitrag ) hoechstens jedoch den dreifachen Mitgliedsbeitrag einer natuerlichen Person. Wir haben damit den Grundstein fuer den Beitritt der genealogischen Vereine geschaffen (die Beitrittserklaerung des Herold ist bereits unterwegs), die damit auch alle Leistungen im Internet nutzen koennen und nicht uebermaeßig finanziell belastet werden . Wenn hier *alle* Leistungen genannt werden, dann ist damit alles gemeint, was technisch realisierbar ist und genealogische Inhalte hat. Organisatorisch wird dies in der Form realisiert, wie es sich bereits bei genealogy.net jahrelang bewaehrt hat, dh. der Mitgliedsverein benennt eine verantwortliche Kontaktperson, die Zugang zu den verschiedenen Gremien hat und eigenstaendig die Vereinsseiten betreut. Auf Antrag erhalten die Mitgliedsvereine die gewuenschten mailinglisten und weiteren technisch realisierbaren Service. Um sicherzustellen, dass die eingebrachten Daten (in aller Regel www Seiten) auch durch den Verein verwendbar sind (z.B. auch auf der Jahres-CD) werden die Verantwortlichen fuer diese Daten kuenftig eine Einverstaendnis Erklaerung abgeben, denn es hat sich als sehr umstaendlich erwiesen diesem Personenkreis vor Erstellung der CD nachzulaufen und jeden einzel um dieses Einverstaendnis zu bitten. Diese mehrseitige Erklaerung haben wir jetzt vorbereitet. Ebenso kann den natuerlichen Mitgliedern des Vereins angeboten werden ihre private genealogische Homepage unter den o.a. Bedingungen auf den genealogy.net Servern abzustellen. Wenn wir also kuenftig von genealogy.net und Verein fuer Computergenealogie reden, dann ist dies ein Atemzug. Der Verein ist also somit bereits zustaendig fuer: - die Vereinsseiten von 14 genealogischen Vereinen - 38 genealogische Mailinglisten mit 4100 Abonennten weltweit. - im Entstehen ist das gedbas Projekt von Jesper Zedlitz - FOKO wird Bestandteil des Internetangebots werden. Weiterhin besteht Handlungsbedarf darin die regionale Struktur aufzubauen (Regionalbetreuer). Ich moechte daher alle Personen, die sich bereits dazu bereiterklaert haben nochmals bitten sich unter Nennung ihrer Region in der Liste zu aeussern. Da es keine zwangsweise Zuordnung nach Postleitzahlen geben wird ist jedes Mitglied aufgefordert sich selbst einer Region zuzuordnen und sich direkt mit dem Regionalbetreuer wegen gewuenschter regionaler Aktivitaeten auseinanderzusetzen. Bei Bedarf koennen wir regionale Mailinglisten einsetzen. Da sich Mitglieder auch gelegentlich treffen sollten, bitten wir um Einrichtung von Stammtischen etc in der jeweiligen Region. Da nicht immer nur eine handvoll Leute materiell arbeiten koennen sollten die Regionen kuenftig auch verstaerkt in die ueberregionale Arbeit einbezogen werden. So muss die Mitgliederversammlung des Vereins fuer Computerge-nealogie nicht immer am selben Ort sein, sondern kann abwechselnd in unterschiedlichen Regionen ausgerichtet werden. Wenn noch der Wunsch nach einer zusaetzlichen regelmaessigen Mitgliederzeitung besteht waeren ebenso Regionalberichte als Beitrag wuenschenswert. Die zusaetzliche Mitgliederversammlung des Vereins fuer Computergenealogie waehrend des Genealogentages hat sich bewaehrt, da dort sofort Kontakt zu den anderen genealogischen Vereinen hergestellt werden kann. Daher sollte eine solche MV als *Zusatzangebot* regelmaessig waehrend des Genealogentages stattfinden. Nette Grüße aus Potsdam sendet Euch / Ihnen Mario FST Mittelpolen / poln. Wolhynien _____________________________________________________________ POTSDAM - DIE STADT DES 53. DEUTSCHEN GENEALOGENTAGES - im Jahre 2001 - _____________________________________________________________ mailto:Marioseifert@t-online.de Mario Seifert, Hessestraße 16, D-14469 Potsdam, Fernruf: 0331 / 29 58 35