Lieber reiner, Mitstreiter, zur Gemeinnuetzigkeit moechte ich nur eine Anmerkung machen, die mir so nicht verstaendlich ist. Uebertrieben gesagt, sollte von unseren Mitgliedern verlangt werden, dass sie mit Ihren Mitgliedsbeitraegen finanzielle leistungen begleichen, die andere personen nutzen wollen und dabei keinen beitrag zu leisten wollen? Ich denke, dass kann es ja wohl nicht sein, eher dass diese Personen animiert werden sollten, ebenfalls einen/Ihren beitrag zur Gemeinnuetzigkeit zu leisten. Unentgeldliche leistungen erbringt der verein, indem er Kostenfrei jede Anfrage - vor allem von Nichtmitgluiedern - durch die FST / FGR beantwortet, was man ja keinesfalls vergessen sollte. Und bis dieses so geschehen kann, ist jedes einzelne Mitglied / der verein in Vorlage getreten, was sich in der Anschaffung von rechnern, Stromkosten, Arbeitszeit usw. fuer das Mitglied und bei der Bezahlung der entstehenden Kosten Porto, Papier, Verpackung usw., fuer den verein widerspiegelt, um hier nur einmal einige Beispiele zu nennen. Ich denke einmal, dass diese Oeffnungsklausel, wie sie Hans Juergen auch noch einmal erwaehnt hat, vollkommen ausreichend ist. Uebrigens habe ich mich ein wenig umgehoert, andere vereine handhaben es aehnlich wie wir oder noch rigeroser und lassen wirklich nur Mitglieder in Ihre Liste. Gaeste finden nur - wenn ueberhaupt - einen "schnupperzugang" und bekommen meist noch zusaetzliche Auflagen(z.B. eine vereinsbindung in einem Verein im Forschungsgebiet),muessen nach einem Zeitrau Mitglied werden oder fliegen gnadenlos raus. Nette Grüße aus Potsdam sendet Dir / Euch Mario Dieses Schreiben wurde mit Hilfe eines Computer mit Sprachausgabe für Blinde und sehbehinderte Personen erstellt. Hieraus resultierende Fehler(phonetische Prüfung) bitte ich daher zu entschuldigen. Diese E-Mail enthält vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese E-Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail oder von Teilen dieser Mail ist nicht gestattet. Mario Seifert, Hessestraße 16, D - 14469 Potsdam Fernruf: 0331 / 29 58 35, MSeifert@genealogy.net -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Hans-Jürgen Wolf <hans-juergen.wolf@nwn.de> An: AGoFF-Vorstand-L <Agoff-vorstand-l@genealogy.net> Gesendet: Sonntag, 28. Dezember 2003 22:55 Betreff: Re: [AGoFF-Vorstand-L] Öfffnung der AGoFF-Liste für Gäste Reiner Kerp schrieb am 27.12.2003:
... jetzt wird es kompliziert. ...
Lieber Reiner, es war, ist und wird überhaupt nicht kompliziert - es ist vielmehr ganz einfach. Ein Verein hat satzungsgemäß "sich selbst" [sprich: seinen Mitgliedern] zu dienen. Den "Gemeinnützigkeitsstatus" verdient man sich "nur" unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten, wenn man sich nämlich satzungsrechtlich "für sich" einem Zweck verschrieben hat, den unser Gesetzgeber für "gemeinnützig" hält. Warum bitte könnten oder sollten Vereine verpflichtet sein, ihren Service, den die eigenen Mitglieder "finanzieren" müssen, ganz oder zeitweilig kostenlos feil zu bieten? Unter vereinspolitischen Gesichtspunkten macht das nur Sinn, wenn den eigenen Mitgliedern dafür ein "Gegenwert" zufließt und der ist jedenfalls von "Tastaturkönigen" [= suche nach Müller in Preußen, wer kann helfen?] nicht zu erwarten. Die AGoFF ist bereit, die AGoFF-L für alle genealogischen und historischen Vereinigungen zu öffnen, die ihre Mailinglisten auch für AGoFF-Mitglieder öffnen. Warum bitte ist das zu wenig und wenn es zu wenig ist, warum liegt das Problem dann bei der AGoFF? Auf Lieschen Müller, die auf ihre einmalige Anfrage in der AGoFF-L nach Müller in Preußen (natürlich) keine brauchbare Antwort erhält und deshalb glaubt, die AGoFF sei nicht zu gebrauchen, kann und will ich als AGoFF-Mitglied gerne verzichten. Sie mag bei Bedarf die nicht eben kleine Zahl der "offenen Mailinglisten" bemühen oder eine weitere "offene Liste" gründen, was ihr CompGen kostenlos ermöglicht, wenn sich die Sache nicht auf "Kleinkleckersdorf" beschränkt und/oder dort bereits anderweitig besetzt ist. Und last but not least: Ich habe mich über meine Mitgliedschaft (!) in den vier Vereinen, denen ich teilweise seit mehr als 25 Jahren angehöre, noch niemals beklagt. Beklagenswert war und ist aus meiner Sicht nur, dass viele Vereinsmitglieder dem "Irrglauben" unterliegen, aus der Zahlung des Mitgliedsbeitrages folge die Verpflichtung des Vereins, sich gerade für die individuelle Forschung des Einzelnen in besonderer Weise zu engagieren und dies auch noch, ohne es selbst als Pflicht zu begreifen, vielleicht einmal selbst etwas für sich und den Verein zu tun ... Jeder Verein ist bestenfalls so gut, wie das Engagement seiner (ggf. nur einzelner) Mitglieder. Da hilft kein lamentieren, sondern allenfalls "machen". Das immer wieder "predigen" zu müssen, ist gleichermaßen lästig, wie die einleitende Frage: "Was wird mir den für den Mitgliedsbeitrag geboten". "Dein gedanklicher Ansatz" hilft mir da leider nicht weiter. Schöne Grüße aus Bremen Hans-Jürgen -- Zum An- und Abmelden, zum Ändern des Passwortes und für den Zugang zum Archiv der AGoFF-Vorstand-L bitte die Listinfoseite anwählen: http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/agoff-vorstand-l Die Homepage der AGoFF findet sich unter: http://www.agoff.de