Liebe Kollegen, Mitstreiter des erweiterten Vorstandes, Wir möchten Ihnen / Euch eine Übersicht der derzeitigen Aktivitäten des Vorstandes und vor allem derjenigen Vereinsmitglieder geben, die sich für das kommende Jahr nicht mehr oder weniger als die Wiederbelebung der Vereinsaktivitäten auf die Fahne geschrieben haben. Anläßlich des 61. Deutschen Genealogentages in Bielefeld fand eine Vorstandssitzung statt, die am Wochenende vom 15. bis 17. Januar 2010 in Hannover die Mitgliederversammlung sowie eine erweiterte Vorstandssitzung festgelegt hat. Wir hatten in dieser Liste mit Mail vom 16. September 2009 darüber informiert. Zusammenfassend werden wir hiervon nochmals im Arbeitsbericht berichten. Es stehen folgende wichtige Dinge auf der Tagesordnung, deren Entscheidung aus unserer Sicht keinen großen Aufschub duldet. 1. Gibt es für die OFK eine Nachfolgepublikation und wenn ja unter welchem Titel? Wird die OFK oder Nachfolgepublikation von der AGoFF herausgegeben und verlegt, oder von der Dr. Werner-Emil-Maß Stiftung, die sich hierzu angeboten hat? Anmerkung: Gegenwärtig liegt uns eine erste Kostenkalkulation für die Herausgabe und den Verlag durch die AGoFF vor. Naturgemäß wird dies kostengünstiger sein, als bei der bisherigen Vertragsbeziehung zum Verlag Degener & Co. Hierdurch könnten Mittel in maßvollem Umfang für andere Projekte der AGoFF freigemacht werden. Die Dr. Werner-Emil-Maas Stiftung hat außer dem nachdrücklich vorgetragenen Wunsch, die Herausgabe und Verlegung zu übernehmen noch keine Zahlen vorgelegt. Den Erklärungen ist zu entnehmen, dass sie dies nicht ohne finanziellen Beitrag der AGoFF leisten wird und es nicht teurer als wie im Rahmen der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Verlag Degener & Co werden soll. 2. Soll die "Erscheinungsart" des AOFF ab dem nächsten Band verändert werden, um mehr Stammfolgen veröffentlichen zu können? Anmerkungen: Verschiedentlich wird der Wunsch geäußert, das Veröffentlichungssystem Liebich des AOFF durch ein weiteres System zu ergänzen, um auf diese Art und Weise zu ermöglichen viele vorliegende Stammfolgen zu veröffentlichen. Diese müßten ansonsten sehr aufwendig umgearbeitet werden, ein Arbeitsaufwand, den niemand zu leisten bereit ist. In diesem Zusammenhang wird darüber nachgedacht, ob das AOFF ab dem neuen Band als (gebundene) Jahresgabe in einem moderneren Layout herauszugeben werden kann. 3. Wie modern bzw. "zukunftsfähig" soll unsere Satzung gestaltet werden, soll die AGoFF im Rahmen der Gemeinnützigkeit auch die wissenschaftliche Komponente abdecken? Anmerkung: Die Satzungskommission hat den Entwurf einer grundlegend überarbeiteten Satzung vorgelegt. Dieser wurde hier bereits vorgestellt. Es wurde weiter angeregt, den erweiterten Vorstand zukünftig in Beirat umzubenennen, was außer einer besseren Unterscheidbarkeit für Dritte keine weitere Bedeutung hat. Von Bedeutung ist allerdings die Frage, ob in § 2 der Satzung anstatt der bisherigen Regelung
Zweck der AGoFF ist, die ostdeutsche familien- und personengeschichtliche Forschung weiterzuführen < der AGoFF ein wissenschaftlicher Zweck gegeben werden soll?
Dies hätte einerseits zur Folge, dass schon der Mitgliedsbeitrag steuerlich begünstigt wäre. Dies trifft derzeit nur auf Spenden zu, die den Mitgliedsbeitrag übersteigen. Andererseits müßte die AGoFF ihre Tätigkeit dann in Zukunft dauerhaft diesen zu formulierenden wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, ein Unterfangen, das insbesondere im jetzigen Stadium nur schwer vorstellbar ist. 4. In welchen Veranstaltungsrahmen wird die MV 2010 eingebunden? Um diese Fragen vor der MV 2010 zu klären bzw. vorzubereiten, hat die Mehrheit des engeren Vorstands eine Vorstandssitzung für dem 14. November in Berlin angeregt. Leider konnte sich der Vorsitzende bisher nicht entschließen, hierzu einzuladen. Daher haben sich die interessierten Vorstandsmitglieder und weitere interessierte Mitglieder für diesen Tag auf eine "formlose" Zusammenkunft geeinigt, um ohne formalen Zwang (und ohne Kostenerstattung aus der Vereinskasse) diese wichtigen Themen zu beraten. Wir möchten zu diesen Punkten auch gern die Meinung des erweiterten Vorstandes und der interessierten Mitglieder einholen, um ein umfassendes Meinungsbild unseren Beratungen zu Grunde zu legen. Wir würden uns freuen, wenn Sie / Ihr uns zu den vorgenannten Punkten Eure Meinung und die Meinung der Mitglieder der Forschungsstellen und Forschungsgruppen rechtzeitig mitteilen könntet, daß wir diese in unsere Überlegungen am 14. November werden einfließen lassen können. Bei Interesse an einer Teilnahme - worüber wir uns freuen würden - , bitten wir im Vorfeld um eine kurze Information (an Schriftfuehrer@agoff.de), damit die erforderliche Räumlichkeit besser geplant werden kann. Die Schriftfuehrer der AGoFF Jürgen Frantz Mario Seifert