Lieber Beate, einen schönen guten Morgen in die Runde, vielen Dank für deine Rückmeldung. Am 23.08.2010 21:26, schrieb Beate Harbich-Schönert:
.... warum wird dem säumigen Mitglied nicht einfach gekündigt bzw. es wird gestrichen? Wir haben es auch mit betagten Menschen zu tun. Und mir ist selbst der Fauxpas unterlaufen, meine Abbuchungsaufträge bei meiner Bank nach deren Fusionierung zu ändern. Gregor Tumpach musste mich anrufen und mahnen.
Wir können die Mitgliedschaft wegen Zahlungsverzuges nicht kündigen, siehe Satzung. Ein Ausschluss ist nur unter eng begrenzten Umständen möglich. Wir können und werden das Mitglied im März des drauf folgenden Jahres aus der Mitgliederliste bis zur vollständigen Zahlung der Rückstände und aufgelaufenene Kosten streichen. Sehr effizient war die schnelle Sperrung in der onlineDB, der Mailingliste und beim Bezug der Publikationen. Es hagelte Reklamationsmails mit den Inhalt man habe sich nicht vom Bezug der Mailingliste abgemeldet an den ListenAdmin, aber Zahlungen kamen wenige, nur nach nochmaliger Erinnerung. Das lässt Rückschlüsse zu. Nein, Beate, es sind nicht die betagten Mitglieder, die sind eher pflichtbewusst. Es ist eine ganz bestimmte Spezies, die Leistungen gerne nimmt, aber dafür nicht oder nur nach Gutdünken ihren Teil erbringen will. Es kamen zum Teil Antworten, wie ich zahle wenn ich es für richtig halte usw... Wir haben telefoniert, Mails geschrieben, eine einfache postalische Zahlungserinnerung per Serienbrief versandt und dann zu guter Letzt per Einschreiben gegen Rückschein gemahnt. Wir haben uns auch schriftlich bei denjenigen entschuldigt, die wir schriftlich gemahnt hatten, obwohl sie den Beitrag für 2010 bereit im Herbst 2009 gezahlt hatten, was aber in den Durcheinander des letzten Jahres nur zum Teil in die richtigen Listen eingetragen worden war. Du glaubst gar nicht, was man sich am Telefon alles anhören muss. Von sehr netten Gesprächen über Ungehaltensein bis zu platten Lügen und Beleidigungen. Und alles um die erforderliche Geldmittel zusammenzubekommen, damit den Mitgliedern unsere Publikationen und Leistungen gegeben werden können. Auch die in Angriff genommene Aufarbeitung des Archivs produziert Reise- und Sachkosten. Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen unter anderem der Schatzmeister Glasow dicke zugeschlagen hatte, erhalten die Vorstandsmitglieder keinen Euro Vergütung, nur Ersatz ihrer Auslagen; mit Ausnahme der Schriftleiter von AOFF und ZOFG, die im Vorstand sitzen. Die erhalten aber nur ihr bisheriges Honorar für ihre Schriftleitertätigkeit. Auch werden wir in Stralsund mit der Tradition brechen und keine Vorstandssitzung zum DGT abhalten. Das spart Reisekosten, die wir für die erste Vorstands- und Beiratssitzung im Februar / März 2011 in Marburg aufsparen. Zudem ist das Spendenaufkommen, mit dem die Beitragsausfälle früher kompensiert werden konnten, erheblich zurückgegangen. Wir schlagen uns im Vorstand und der Versandstelle für die Mitglieder doppelt und da wollen wir es nicht hinnehmen, das säumige Mitglieder, die hartnäckig ihre Zahlung verweigern, ungeschoren davonkommen. Es lässt sich dank der uns übergebenen Aufzeichnungen feststellen, dass die säumigen Mitglieder, die Jahr für Jahr zum Teil mehrfach erinnert werden müssen, nahezu die gleichen sind. Daher denken wir darüber nach, diese im Wiederholungsfalle im übernächsten Jahr wegen vereinschädigendem Verhalten wirklich auszuschließen. Aber schauen wir mal.
Der Vorstand berief auf Empfehlung und Antrag von Gerhard König die Mitglieder Jürgen Mundt und Maik Senninger zu FOKO-Beauftragten der AGoFF.
Was ist deren Aufgabe?
Dazu könnte an dieser Stelle Gerhard König etwas schreiben. Soll er bitte mal zur "Feder" greifen. Viele Grüße Jürgen Frantz