Hallo Beate, vielen Dank für deine Zeilen. Ich begrüße es ausdrücklich, dass du mit deinen Zeilen auch in zugespitzter Form die Fragen stellst, die sich viele AGoFF Mitglieder stellen. Ein negatives Denken vermag ich hierin nicht zu erkennen. Ich begrüße es ausdrücklich, dass du mit deinen Zeilen dieses Forum wählst, weil es (wieder) die Plattform werden muss, auf der wir außerhalb der Sitzungen des erweiterten Vorstandes diskutieren. Die AGoFF ist von ihrer Diskussionskultur her abgestorben, weil es nichts mehr zu diskutieren gab. Alles wurde vermeintlich vom Vorstand entschieden und gelenkt, was nur begrenzt der Fall war und ist. Der Vorstand verlor sich in Formalitäten, der Kontakt zu den Untergliederungen der AGoFF (und auch den Mitgliedern) ging verloren bzw. wurde gar nicht erst gesucht. Das die Mitglieder ihrerseits dann eigene Wege suchten, war wenn auch bedauerlich nur folgerichtig.
Denn das ist derzeit noch Fakt: - Man überredet Familienforscher zum Eintritt in die Agoff.
Das sollte man gerade nicht tun, sondern es sollte schon jeder selbst fuer sich entscheiden .... auf der grundlage was der verein zu bieten hat.
Wie kann eine Familienforscher sich positiv für einen Beitritt in die AGoFF entscheiden, wenn er so wenig über sie erfährt? Also entscheidet er sich auf Empfehlung und persönlicher Ansprache (Werbung) zu einem Beitritt.
- Sie bezahlen ihren Beitrag.
Ohne den der Verein nichts machen kann.
- Sie bekommen Zutritt zu einer wenig frequentierten Mailingliste
Bezogen auf die allgemeine Mailingliste ist das ein relativer Standpunkt. Ich persönlich bin Mitglied in mehreren auch größeren Vereinen, aber deren Mailinglisten lese ich kaum, weil viel zu viel Nebensächliches und auch schlicht Streit dort ausgetragen wird. Das ist in unserer AGoFF Mailingliste glücklicherweise nicht der Fall. Weniger kann also auch mehr sein.
Leider betrifft das auch die FST / FGR's (erweiterte Vorstandsliste) -(( .... denn z.B. auf die Umfrage zur Satzung Reaktion = 0, Umfrage zum Wegweiser =0 (erst nach einem Anstoss kam ein wenig Bewegung auf)
Da stimme ich Mario in vollem Umfang zu. Es mag eine Vorgeschichte haben, aber nun sollte die Liste des erweiterten Vorstandes langsam aufwachen und mit Leben erfüllt werden. Und da begrüße ich deinen Beitrag sehr. Solche Beiträge und Diskussionen benötigen wir hier.
und ab und zu einige Heftchen mit Inhalten, die für sie
Dagegen moechte ich mich strikt wehren ..... ab und zu ist wohl ein wenig untertrieben .... 4xOFK, 6-8 x AOFF und 4 x Arbeitsberichte im jahr. Da stecken also Anstrengungen von Mitgliiedern dahinter , die nicht zu verkennen sind.
Ich sehe das differenziert. Sowohl AOFF als auch OFK geben mir als Forscher wenig. Gut, ich könnte vielleicht auch darin veröffentlichen, aber ich erforsche nun mal nicht meinen Stammbaum, sonder betreibe historische Demographie, was also soll ich im AOFF veröffentlichen? In der OFK interessieren mich die Quellenpublikationen, da hat sich in jüngerer Zeit eine Veränderung eingestellt. Aber wir sollten nicht vergessen, die OFK ist keine Publikation der AGoFF. Wir haben da nur begrenzten Einfluss. Viele positive Reaktionen habe ich über die ARB erfahren. Auch ich sehe in dieser Reihe eine Abbildung der Tätigkeit unseres Vereins und seiner Mitglieder. Dies ist um so erfreulicher, als in Vorstandskreisen die ARB eher mit einem nachsichtigen Lächeln betrachtet werden. In Hinsicht der ARB hat sich m. E. viel zum Guten entwickelt und ich würde mich freuen, wenn alle Beteiligten dieser Liste des erweiterten Vorstandes hierzu weiterhin oder erstmals Beiträge einreichen.
.... hhhhhmmmmmmm ......... richtig. Aber es kommt ja nicht von Ungefaehr, dass ca. 26.000 Familiengeschichtsforscher in den vereinen unseres Dachverbandes und die wenigsten Forscher in den freien Listen sind.
Lieber Mario, aber beachte hier die Entwicklung. Wenn nicht der CompGen Verein mit seiner guten Mitgliederentwicklung und auch die Westdeutsche Gesellschaft mit einem leichten Mitgliederzuwachs glänzen würde, sähe es mau aus. Die klassischen Vereine in Deutschland (nicht nur die Genealogen) überaltern und manche sind in ihren Strukturen erstarrt. Das mit den 26.000 Mitglieder muss nicht so bleiben.
Wir haben eine vereinbahrung mit der SGGEE geschlossen
Schön, das ich davon nach über einjähriger Mitgliedschaft im Vorstand auch mal erfahren. Wo ist die hinterlegt? - bitte bei gerhard
Koenig huinterfragen- so dass wir gegenseitig in den Listen mitlesen koennen. Selbiges mit den Pommern und Sudetendeutschen .... ich denke schon, dass das schon mal ein vorteil ist, wenn man sich vorwiegend elektronisch bei der Familiengeschichtsforschung bewegen moechte.
Ich wusste davon bisher nichts. Bei der SGGEE würde ich auch mal gerne reinschauen. Bei den Pommern und Sudetendeutschen genügt meines Wissen die Mitgliedschaft in einem genealogischen Verein, um über genealogy.net mitzulesen. Einer Mitgliedschaft in der AGoFF bedarf es hierfür m. W. nicht.
Digitalisierung Es ist und auch wir begruessen diesen schritt und auf die Mehrheit des Vorstandes befuerwortet dieses, aber bitte verkenne nicht, es muessen sich auch hierfuer Mitglieder und helfer finden.
Nein, erst müssen wir vom Vorstand die Strukturen schaffen, die Bedingungen abklären und die Finanzierung sichern. Anschließend werden wir uns an die Mitglieder um Hilfe und Unterstützung wenden. Gleiches gilt für das Vorhaben unser Archiv in Herne aufzuarbeiten. Also, bitte weiterhin hier in diesem Forum Gedanken, Ideen und Kritik austauschen. Das belebt und bringt uns voran. Dir Beate nochmals vielen Dank für deinen Beitrag und dir Mario vielen Dank für deine Replik. Viele Grüße Jürgen Frantz