[AGoFF-Vorstand-L] Bericht über Ergebnisse der Vorstandssitzung in Hannover
Sehr geehrter Kolleginnen und Kollegen, ich möchte vor der Veröffentlichung im nächsten ARB den Beirat über die Ergebnisse der am 20. Juni 2010 in Hannover durchgeführten Vorstandssitzung unterrichten. Weiter bitte ich diese Liste zum kurzfristigen Austausch von Informationen sowie Anregungen und Anfragen innerhalb des Beirates und zwischen Vorstand und Beirat zu nutzen. Dafür wurde sie eingerichtet. Mit freundlichen Grüßen Jürgen Frantz Vorsitzender AGoFF e.V. Bericht über die Vorstandssitzung am 20. Juni 2010 in Hannover Am 20. Juni 2010 traf sich der Vorstand von 10 Uhr bis 15.30 Uhr in Hannover zu seiner zweiten ordentlichen Sitzung. Die Sitzung fand im Central-Hotel "Kaiserhof" am Ernst-August-Platz statt, weil dieser Ort für die Vorstandsmitglieder mittels Bahn gut zu erreichen war und die An- und Abreise noch am gleichen Tage ermöglichte. Neben dem Vorsitzenden Jürgen Frantz und den Vorstandsmitgliedern Stefan Guzy, Gerhard König, Dirk Vollmer, Mario Seifert, Dr. Peter Bahl und Dr. Ulrich Schmilewski nahm auf Einladung des Vorstandes auch der Leiter der Versandstelle Dieter Pechner teil. Der Vorsitzende gab einen Überblick über die Entwicklung des Vereins und der Vorstandsarbeit seit der Neuwahl am 23. Januar 2010. Die neue Satzung wurde am 12. März 2010 beim Vereinsregister des AG Bochum auf Registerblatt VR 20087 eingetragen und ist nun wirksam. Sie wurde im Arbeitsbericht Heft 1 / 2010 veröffentlicht. Mit Bedauern nahm der Vorstand zur Kenntnis, dass der Referent für Internet Dr. Gerd Schmerse aus gesundheitlichen Gründen sein Vorstandsamt niedergelegt hat. Ihm wurde im Namen des Vorstandes schriftlich für die in den vergangenen Jahren geleistete gute Arbeit gedankt. Zur Auffüllung der hinterlassenen Lücke sucht der Vorstand nicht nur für den IT-Bereich interessierte und engagierte Mitglieder. Der Vorsitzende erklärte, die Forschungsstellen sollen reorganisiert werden, wofür jedoch einige Zeit zu veranschlagen sei. Hiermit solle im zweiten Halbjahre 2010 begonnen werden. Als erster Schritt der Reorganisation wurden inzwischen die Forschungsstellen Ost- und Westpreußen unter der Leitung von Dirk Vollmer wieder zu einer Forschungsstelle zusammengeführt, was den historischen Gegebenheiten näher kommt. Der Vorsitzende berichtete weiter über den sehr erfreulichen und inzwischen abgeschlossenen Aufbau der Versandstelle sowie den guten Zwischenstand bei der Neugestaltung der AGoFF Internetpräsenz. Die Einstellung von Dokumenten zur Vereinsgeschichte und insbesondere die neue eingerichteten „Mitmachbereichen“ ermöglichen es den Mitgliedern sich an konkreten Projekten der Forschungsstellen und Forschungsgruppen zu beteiligen. Es wurde das von Stefan Guzy neu gestaltete Werbefaltblatt (Flyer) vorgestellt und angenommen. Auch wurde der neue einheitliche AGoFF-Briefbogen vorgelegt. Der Briefbogen wird so angepasst, dass die Briefkopf & Fußzeile als Graphik in die Vorlage eingebunden werden. Er kann nach Bedarf für jeden Funktionsträger des Vereins angepasst werden. Zunächst sollen die Forschungsstellen und im Anschluss die Forschungsgruppen hiermit ausgestattet werden. Der Schatzmeister berichtete, die Mitgliederzahlen seien in 2010 nicht weiter zurückgegangen, vielmehr sei ein Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. Ob darin eine Trendumkehr zu sehen sei - die Mitgliederzahl ging von 1112 im Jahre 2003 auf rund 880 im I. Quartal 2010 zurück - könne noch nicht beantwortet werden. Daher sei eine weitere Mitgliederwerbung unumgänglich. Neumitglieder werden durch den Schriftführer und die entsprechende Forschungsstelle begrüßt. Ausgetretene Mitglieder, die keinen Austrittsgrund angegeben haben, werden vom Schriftführer im Nachgang nach dem Grund ihres Ausscheidens befragt, um Fehler innerhalb der Vereinsarbeit zu erkennen und abstellen zu können. An säumige Mitglieder wurden zunächst Erinnerungen und anschließend Mahnungen versandt. Einige Mitglieder haben nach einer Benachrichtigung per E-Mail, andere nach einem Telefongespräch und wieder andere erst nach einer zweiten Mahnung per Einschreiben gegen Rückschein ihre Zahlungen geleistet. Der Vorstand ist sich einig, zukünftig nach erfolgloser zweiter Mahnung offene Mitgliedsbeiträge einer Rechtsanwaltskanzlei zur Beitreibung zu übergeben. Dies ist für das säumige Mitglied mit nicht unerhebliche Mehrkosten verbunden. Inzwischen reduzierte sich die Zahl der säumigen Mitglieder für das Jahr 2010 auf 5 reduziert. Erfreulich ist der Umstand, dass mit Ausnahme eines Luxemburger Mitglieds alle Mitglieder mit Wohnsitz in der EU in Anbetracht der erheblich gestiegenen Portokosten bereits für das Jahr 2010 ihre Beitragszahlung auf 50,- € aufgestockt und so zu einer Entlastung bei den Portokosten beigetragen haben. Demgegenüber ist bedauerlich, dass einige zunächst säumige Mitglieder, die zum Teil erst nach der zweiten Mahnung ihren Beitrag zahlten, die angefallenen sehr moderaten Mahnkosten von 2,- bzw. 5,- € nicht entrichteten. Hier wird offenbar darauf spekuliert, dass die AGoFF wegen 2,- oder 5,- € keine weiteren Schritte einleitet. Das wegen dieses Verhaltens die Spenden anderer Mitglieder, die ihren Beitrag oft um einigen Euro aufrundeten, zum Ausgleich der Portoaufwendungen herangezogen werden mussten ist bedauerlich. Der Vorstand stimmte dem Antrag von Vorsitzendem und Schatzmeister zu, zum 30. November eines jeden Geschäftsjahres einen Kassenschluss einzuführen. Dies hat zur Folge, dass nach dem 30. November eingereichte Kostenerstattungsanträge erst im folgenden Kalenderjahr bearbeitet und ausgezahlt werden und die Zahlung dann auf das entsprechende Budget des folgenden Geschäftsjahres angerechnet wird. Weiter wurden die Umschlaglayouts des neuen AOFF Jahresbandes und der neuen Schriftenreihe vorgestellt und vom Vorstand bestätigt. Der Vorstand berief auf Empfehlung und Antrag von Gerhard König die Mitglieder Jürgen Mundt und Maik Senninger zu FOKO-Beauftragten der AGoFF. Die nächste Vorstandssitzung wird voraussichtlich im Februar 2011 in Marburg stattfinden. Auch soll der Beirat für diesen Zeitpunkt in Marburg zu seiner ersten Sitzung einberufen werden. Der Vorsitzende dankte allen Beteiligten für ihre bisher geleistete Arbeit.
Liebe Vorstandsmitglieder! Jürgen bat um Rückmeldung, diese gebe ich hiermit. Ich bin mit Euren Aktivitäten im Allgemeinen einverstanden und danke auch für Euer Engagement. Aber ......
Der Vorstand ist sich einig, zukünftig nach erfolgloser zweiter Mahnung offene Mitgliedsbeiträge einer Rechtsanwaltskanzlei zur Beitreibung zu übergeben. Dies ist für das säumige Mitglied mit nicht unerhebliche Mehrkosten verbunden.
.... warum wird dem säumigen Mitglied nicht einfach gekündigt bzw. es wird gestrichen? Wir haben es auch mit betagten Menschen zu tun. Und mir ist selbst der Fauxpas unterlaufen, meine Abbuchungsaufträge bei meiner Bank nach deren Fusionierung zu ändern. Gregor Tumpach musste mich anrufen und mahnen.
Der Vorstand berief auf Empfehlung und Antrag von Gerhard König die Mitglieder Jürgen Mundt und Maik Senninger zu FOKO-Beauftragten der AGoFF.
Was ist deren Aufgabe? Gruß! Beate ___________________________________________________________ GRATIS für alle WEB.DE Nutzer: Die maxdome Movie-FLAT! Jetzt freischalten unter http://movieflat.web.de
Lieber Beate, einen schönen guten Morgen in die Runde, vielen Dank für deine Rückmeldung. Am 23.08.2010 21:26, schrieb Beate Harbich-Schönert:
.... warum wird dem säumigen Mitglied nicht einfach gekündigt bzw. es wird gestrichen? Wir haben es auch mit betagten Menschen zu tun. Und mir ist selbst der Fauxpas unterlaufen, meine Abbuchungsaufträge bei meiner Bank nach deren Fusionierung zu ändern. Gregor Tumpach musste mich anrufen und mahnen.
Wir können die Mitgliedschaft wegen Zahlungsverzuges nicht kündigen, siehe Satzung. Ein Ausschluss ist nur unter eng begrenzten Umständen möglich. Wir können und werden das Mitglied im März des drauf folgenden Jahres aus der Mitgliederliste bis zur vollständigen Zahlung der Rückstände und aufgelaufenene Kosten streichen. Sehr effizient war die schnelle Sperrung in der onlineDB, der Mailingliste und beim Bezug der Publikationen. Es hagelte Reklamationsmails mit den Inhalt man habe sich nicht vom Bezug der Mailingliste abgemeldet an den ListenAdmin, aber Zahlungen kamen wenige, nur nach nochmaliger Erinnerung. Das lässt Rückschlüsse zu. Nein, Beate, es sind nicht die betagten Mitglieder, die sind eher pflichtbewusst. Es ist eine ganz bestimmte Spezies, die Leistungen gerne nimmt, aber dafür nicht oder nur nach Gutdünken ihren Teil erbringen will. Es kamen zum Teil Antworten, wie ich zahle wenn ich es für richtig halte usw... Wir haben telefoniert, Mails geschrieben, eine einfache postalische Zahlungserinnerung per Serienbrief versandt und dann zu guter Letzt per Einschreiben gegen Rückschein gemahnt. Wir haben uns auch schriftlich bei denjenigen entschuldigt, die wir schriftlich gemahnt hatten, obwohl sie den Beitrag für 2010 bereit im Herbst 2009 gezahlt hatten, was aber in den Durcheinander des letzten Jahres nur zum Teil in die richtigen Listen eingetragen worden war. Du glaubst gar nicht, was man sich am Telefon alles anhören muss. Von sehr netten Gesprächen über Ungehaltensein bis zu platten Lügen und Beleidigungen. Und alles um die erforderliche Geldmittel zusammenzubekommen, damit den Mitgliedern unsere Publikationen und Leistungen gegeben werden können. Auch die in Angriff genommene Aufarbeitung des Archivs produziert Reise- und Sachkosten. Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen unter anderem der Schatzmeister Glasow dicke zugeschlagen hatte, erhalten die Vorstandsmitglieder keinen Euro Vergütung, nur Ersatz ihrer Auslagen; mit Ausnahme der Schriftleiter von AOFF und ZOFG, die im Vorstand sitzen. Die erhalten aber nur ihr bisheriges Honorar für ihre Schriftleitertätigkeit. Auch werden wir in Stralsund mit der Tradition brechen und keine Vorstandssitzung zum DGT abhalten. Das spart Reisekosten, die wir für die erste Vorstands- und Beiratssitzung im Februar / März 2011 in Marburg aufsparen. Zudem ist das Spendenaufkommen, mit dem die Beitragsausfälle früher kompensiert werden konnten, erheblich zurückgegangen. Wir schlagen uns im Vorstand und der Versandstelle für die Mitglieder doppelt und da wollen wir es nicht hinnehmen, das säumige Mitglieder, die hartnäckig ihre Zahlung verweigern, ungeschoren davonkommen. Es lässt sich dank der uns übergebenen Aufzeichnungen feststellen, dass die säumigen Mitglieder, die Jahr für Jahr zum Teil mehrfach erinnert werden müssen, nahezu die gleichen sind. Daher denken wir darüber nach, diese im Wiederholungsfalle im übernächsten Jahr wegen vereinschädigendem Verhalten wirklich auszuschließen. Aber schauen wir mal.
Der Vorstand berief auf Empfehlung und Antrag von Gerhard König die Mitglieder Jürgen Mundt und Maik Senninger zu FOKO-Beauftragten der AGoFF.
Was ist deren Aufgabe?
Dazu könnte an dieser Stelle Gerhard König etwas schreiben. Soll er bitte mal zur "Feder" greifen. Viele Grüße Jürgen Frantz
Hallo Beate und Forscherkollegen, bei den vielen Angeboten im Netz kann ich Deine Frage gut verstehen. Seitens der AGoFF pflegen wir an 3 Stellen Einträge zu Forscherkontakten: a) in der Mitgliederdatenbank (online) unter der Rubrik "Spezialgebiete" (nur vereinsintern einsehbar) b) in der gleichen Datenbank die Forscherdatensätze, die jeder Internetnutzer abfragen kann auf: https://db.genealogy.net/vereine/daten_form.php c) die Datensätze der AGoFF innerhalb der FOKO-Datenbank, ein Projekt der DAGV. Diese Einträge kann auch jeder Internetnutzer erfragen auf http://foko.genealogy.net/ Bei den FOKO-Beauftragten geht es um das DAGV-Projekt. Kurz zur Geschichte: Im Vor-Computer-Zeitalter wurden Forscherdaten auf Karteikarten gesammelt. Da es sich überwiegend um die Spitzenahnen der Forscher handelte, wurde diese Kartei auch Spitzenahnenkartei (kurz: SPIKA) genannt. Zu den letzten Betreuern dieser SPIKA gehörte unser Mitglied Lore Schretzenmayr. In den frühen 1990er Jahren übernahm unser Mitglied Herbert Sylvester die Daten von den Karteikarten in ein MS-DOS basierendes Erfassungsprogramm. Daraus resultierte seine Veröffentlichung "Forscherkontakte der DAGV" um das Jahr 2000. Da Frau Schretzenmayr hauptsächlich im sudetendeutschen Raum forscht, gab sie Ende der 1990er Jahre Forschungsunterlagen mit der SPIKA an das Sudetendeutsche Archiv ab. Im Jahr 1999 wurde das FOKO-Projekt der DAGV ins Leben gerufen. Weitere Details zur wechselvollen Geschichte sind im GenWiki nachlesbar: http://wiki-de.genealogy.net/FOKO Die Datensätze der SPIKA sind komplett in die FOKO-Datenbank im Netz übernommen worden und sind heute noch der größte Teil der AGoFF-Forscherdatensätze. Nun zur Aufgabe der FOKO-Beauftragten: Auf dieser Seite sind die beteiligten Vereine und deren FOKO-Beauftragte gelistet: http://wiki-de.genealogy.net/FOKO/FOKO-Betreuer Sobald ein Forscher X ein Datensatz in die FOKO-Datenbank einträgt und als betreuenden Verein für sein Forschungsgebiet die AGoFF wählt, erhalten die FOKO-Betreuer eine automatische Email-Benachrichtigung. Über einen eingerichteten Admin-Zugang kann der neue Datensatz eingesehen werden. Ist dieser vollständig, gibt der FOKO-Betreuer diesen Datensatz zur Ansicht frei. Gerhard König -- Mitmachen + Nachlesen - http://www.agoff.de Informieren + Fragen - agoff-l@genealogy.net Bibliothek - http://www.martin-opitz-bibliothek.de/ -- Neu: GMX De-Mail - Einfach wie E-Mail, sicher wie ein Brief! Jetzt De-Mail-Adresse reservieren: http://portal.gmx.net/de/go/demail
Hallo Forscherkollegen, die Landsmannschaft Weichsel-Warthe Bundesverband e.V. hat bei ihrer gestrigen Bundesversammlung in Kassel ihren neuen Vorsitzenden Dr. Martin Sprungala gewählt. Der lang erhoffte personelle Wechsel wurde nun vollzogen. Am gestrigen Abend telefonierte ich mit ihm und überbrachte im meine Glückwünsche und auch die im Namen der AGoFF. Dr. Sprungala ist Historiker. Sein Spezialgebiet ist das Posener Land. Link: http://sprungala.de/ Die Zusammenarbeit der AGoFF mit der LWW reicht bis in die 1960er Jahre zurück. Im Jahr 1961 wurde u.a. Gerhard Wilhelm * 09.03.1921 in Gloden, Kreis Wollstein Mitglied der AGoFF. Er hatte gleichzeitig die Funktion des Landeskulturwartes der LWW Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Einige Jahre später war es Rudolf Peiker, AGoFF-Mitglied von 1970 bis 1995, der z.B. in Galizien und Mittelpolen forschte und gleichzeitig mehrere Funktionen in verschiedenen Vereinen ausübte. Herr Dr. Sprungala wird gemeinsam mit der Kulturreferentin beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) Magdalena Oxfort M. A. zum kommenden 18. Museumsfest und den Wolhynische Heimattagen in Linstow / Mecklenburg anreisen. Frau Oxfort ist seit Ende 2008 auch für das Posener Land und Mittelpolen und dank der Bemühungen des Bundesvorstands der LWW seit einiger Zeit auch für alle Gebiete der LWW, d. h. auch für Galizien und Wolhynien, zuständig. Sie hat ihren Dienstsitz im westfälischen Münster und ist am dortigen Westpreußischen Landesmuseum angesiedelt. http://www.westpreussisches-landesmuseum.de/Kulturreferentin/kulturreferenti... Gerhard König -- Mitmachen + Nachlesen - http://www.agoff.de Informieren + Fragen - agoff-l@genealogy.net Bibliothek - http://www.martin-opitz-bibliothek.de/ -- GMX DSL SOMMER-SPECIAL: Surf & Phone Flat 16.000 für nur 19,99 €/mtl.!* http://portal.gmx.net/de/go/dsl
participants (3)
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Beate Harbich-Schönert
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Gerhard Koenig
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Jürgen Frantz