[AGoFF-Vorstand-L] Öffnung unserer Vereinsliste für Gäste
Liebe Mitglieder der AGoFF-Vorstand-L, alle diejenigen, die mich kennen, wissen, daß mir "geschlossene Vereinslisten" ein Greuel sind. Förderung der Familiengeschichtsforschung kann nicht bedeuten, sich gegenüber Außenstehenden abzuschotten. In Europa fallen die Grenzen, aber bei uns werden sie heftig verteidigt. Eine Öffnung der Liste bietet außerdem eine gute Gelegenheit, für den Verein zu werben. Deshalb hatte ich schon mehrfach darum gebeten, unsereVereinsliste für Gäste zu öffnen. Ob über meine Bitte beraten wurde, habe ich bisher nicht erfahren. Sollte für eine Öffnung der Liste ein Vorstandsbeschluss genügen, bitte ich um Beratung meines Wunsches und beantrage, darüber bei der nächsten Vorstandssitzung zu beschließen. Weiterhin bitte ich darum, unserem Vereinsmitglied Gerd Müllenheim die Teilnahme an der Mailingliste unter Auflagen vorläufig wieder zu gestatten. Allen ein frohes Pfingstfest wünscht, Reiner (Kerp)
Reiner Kerp schrieb am 09.06.2003:
... alle diejenigen, die mich kennen, wissen, daß mir "geschlossene Vereinslisten" ein Greuel sind. Förderung der Familiengeschichtsforschung kann nicht bedeuten, sich gegenüber Außenstehenden abzuschotten. In Europa fallen die Grenzen, aber bei uns werden sie heftig verteidigt. Eine Öffnung der Liste bietet außerdem eine gute Gelegenheit, für den Verein zu werben. Deshalb hatte ich schon mehrfach darum gebeten, unsereVereinsliste für Gäste zu öffnen. Ob über meine Bitte beraten wurde, habe ich bisher nicht erfahren. ...
Diese Frage war bereits wiederholt Gegenstand von Beratungen im engeren Vorstand. Eine generelle Öffnung der Liste hat sich bisher nicht als "mehrheitsfähig" erwiesen, weil die "geschlossene" Liste - aus meiner Sicht nicht zu Unrecht - auch als "Anreiz" für einen Vereinsbeitritt gesehen wird. Nicht "mehrheitsfähig" waren auch "vermittelnde Lösungen", die sich für einen befristeten Gaststatus ausgesprochen haben; eine Lösung, wie ich sie favorisiere. Uneingeschränkt befürwortet wurden allerdings Kooperationsmodelle, wie wir sie mit verschiedenen anderen Vereinen praktizieren. Über den Sinn und Unsinn dieser Beschlusslage mag man unterschiedlicher Auffassung sein. Die Haltung der AGoFF weicht dabei allerdings nicht grundlegend von der Verfahrenspraxis ab, wie sie in anderen genealogischen Vereinen (noch) an der Tagesordnung ist.
Weiterhin bitte ich darum, unserem Vereinsmitglied Gerd Müllenheim die Teilnahme an der Mailingliste unter Auflagen vorläufig wieder zu gestatten.
Es ist zunächst einmal an Gerd Müllenheim, sich in gebotener Weise dahingehend zu erklären, dass er die geschriebenen und ungeschriebenen Umgangsformen von und für Mailinglisten zukünftig ohne wenn und aber einhalten wird. Ohne eine derartige Erklärung werde ich keinen ernsthaften Gedanken daran verschwenden, ob eine Wiederaufnahme überhaupt in Frage kommt. Schöne Grüße aus Bremen Hans-Jürgen Wolf
Lieber Reiner, ich kann mich den Worten von Hans Juergen nur anschliessen, moechte aber noch einen Hinweis anbringen. Liste offen oder geschlossen, ich denke beides hat Vor/ wie auch Nachteile. Pers. bin ich der Meinung sollte sich jeder etwas einbringen, der auch etwas bekommen moechte und nicht nur nehmen. Unsere vereinsliste wird durch die Mitglieder finanziert, je Mitglied werden wir ab 2004 einen Betrag an die DAGV abfuehren, die ein Kooperationsvertrag mit dem CompGen Verein abgeschloossen hat(siehe Prot DAGV-MV vom September 2002 in Bremen), der hierfuer die erforderliche techm Basis bereit stellt. Darueber hinaus hat ein Anfragender, der z.B. der AGoFF beitrit, die Moeglichkeit an 3 geschlossenen Listen teilzunehmen. Der VSFF z.B. "macht seine Vereinsliste wieder "dicht", um den Mitgliedern Diskussionen untereinander zu ermoeglichen, die eine Vereinszugehoerigkeit voraussetzen. Ich denke also, dass wir mit der bisherigen Entscheidung gut leben koennen, was ja nicht heissen soll, dass diese fuer alle zeiten festzementiert ist. Nette Grüße aus Potsdam sendet Dir Mario FST Mittelpolen Dieses Schreiben wurde mit Hilfe eines Computer mit Sprachausgabe für Blinde und sehbehinderte Personen erstellt. Hieraus resultierende Fehler(phonetische Prüfung) bitte ich daher zu entschuldigen. Mario Seifert, Hessestraße 16, D - 14469 Potsdam Fernruf: 0331 / 29 58 35, MSeifert@genealogy.net ----- Original Message ----- From: Hans-Jürgen Wolf <hans-juergen.wolf@nwn.de> To: <agoff-vorstand-l@genealogy.net> Sent: Tuesday, June 10, 2003 1:16 AM Subject: Re: [AGoFF-Vorstand-L] Öffnung unserer Vereinsliste für Gäste Reiner Kerp schrieb am 09.06.2003:
... alle diejenigen, die mich kennen, wissen, daß mir "geschlossene Vereinslisten" ein Greuel sind. Förderung der Familiengeschichtsforschung kann nicht bedeuten, sich gegenüber Außenstehenden abzuschotten. In Europa fallen die Grenzen, aber bei uns werden sie heftig verteidigt. Eine Öffnung der Liste bietet außerdem eine gute Gelegenheit, für den Verein zu werben. Deshalb hatte ich schon mehrfach darum gebeten, unsereVereinsliste für Gäste zu öffnen. Ob über meine Bitte beraten wurde, habe ich bisher nicht erfahren. ...
Diese Frage war bereits wiederholt Gegenstand von Beratungen im engeren Vorstand. Eine generelle Öffnung der Liste hat sich bisher nicht als "mehrheitsfähig" erwiesen, weil die "geschlossene" Liste - aus meiner Sicht nicht zu Unrecht - auch als "Anreiz" für einen Vereinsbeitritt gesehen wird. Nicht "mehrheitsfähig" waren auch "vermittelnde Lösungen", die sich für einen befristeten Gaststatus ausgesprochen haben; eine Lösung, wie ich sie favorisiere. Uneingeschränkt befürwortet wurden allerdings Kooperationsmodelle, wie wir sie mit verschiedenen anderen Vereinen praktizieren. Über den Sinn und Unsinn dieser Beschlusslage mag man unterschiedlicher Auffassung sein. Die Haltung der AGoFF weicht dabei allerdings nicht grundlegend von der Verfahrenspraxis ab, wie sie in anderen genealogischen Vereinen (noch) an der Tagesordnung ist.
Weiterhin bitte ich darum, unserem Vereinsmitglied Gerd Müllenheim die Teilnahme an der Mailingliste unter Auflagen vorläufig wieder zu gestatten.
Es ist zunächst einmal an Gerd Müllenheim, sich in gebotener Weise dahingehend zu erklären, dass er die geschriebenen und ungeschriebenen Umgangsformen von und für Mailinglisten zukünftig ohne wenn und aber einhalten wird. Ohne eine derartige Erklärung werde ich keinen ernsthaften Gedanken daran verschwenden, ob eine Wiederaufnahme überhaupt in Frage kommt. Schöne Grüße aus Bremen Hans-Jürgen Wolf -- Zum An- und Abmelden, zum Ändern des Passwortes und für den Zugang zum Archiv der AGoFF-Vorstand-L bitte die Listinfoseite anwählen: http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/agoff-vorstand-l Die Homepage der AGoFF findet sich unter: http://www.agoff.de
Liebe Mitglieder der AGoFF-Vorstand-L, bitte überlegt einmal, was euch privat veranlasst, Gäste einzuladen. Sicher nicht die Erwartung, die Kosten der Bewirtung über die Gastgeschenke wieder herein zu bekommen. Vielleicht liege ich auch mit meinen Ansichten zu "Mitgliedsbeiträgen" völlig falsch. Für mich sind das Spenden. Die Vereines sollen dafür ihrer Pflicht zur Gemeinnützigkeit genügen. Die bezieht sich nämlich nicht nur auf die Vereinsmitglieder. Die Tendenz, hauptsächlich das "Wohlergehen" des Vereins und seiner Mitglieder zu fördern, geht in die falsche Richtung. Mit meiner Spende an die AGoFF möchte ich mir Gegenleistungen des Vereins erkaufen (auf die dünnen Heftchen könnte ich leicht verzichten). Sie soll eigentlich ganz allgemein das Interesse an der Familiengeschichte derjenigen fördern, für die es wegen der Vertreibungen besonders Schwierig ist, Zugang zur Kultur ihrer Vorfahren zu bekommen. Ähnlich ist es beim VfFOW. Dort allerdings verusacht mir das Geben des Vereins Raumprobleme. Mit einer zusätzlichen, zweckgebundenen Spende ist es mir möglicherweise gelungen über die Digitalisierung der Vereinsliteratur nachzudenken. Meine Spende an die WGfF soll zusätzlich ein kleines Dankeschön sein für die Hilfe und Gastfreundschaft, die mir dort entgegengebracht wurde (hauptsächlich übrigens von Leuten, die ebenfalls Gast in der Mailing-Liste sind). Sie soll ein Ansporn sein, weiter so zu machen. Liegt es an meiner landsmannschaftlichen Wesensverwandtschaft, das man dort keine Probleme mit Gäste sieht? Meine Spende an die SGGEE soll zusätzlich der Förderung ihrer tollen Projekte dienen. Das ist viel effektiver, als wenn ich etwas Ähnliches in eigener Verantwortung mache. Vereinsinterne Diskussionen über die Liste zu führen, ist bei uns nicht mehr möglich. Dazu kooperieren wir schon mit zu vielen anderen Vereinen. Solche Diskussionen sollten auf den Versammlungen geführt werden. Mein Versuch, eine solche Diskussion über die Liste des VfFOW zu führen war sehr ernüchternd. Allzu oft muss ich Mitglieder von Vereinen, mit denen wir keine Kooperationsvereinbarung haben, abweisen (was nicht nur absolut frustrierend ist !!!, sondern auch rechtlich Bedenklich). Was die angeblichen Mehrkosten angeht, die uns durch Gäste entstehen, biete ich an, zusätzlich einen entsprechenden Betrag zu spenden. Sollte sich allerdings ein Gast aufgrund der guten Erfahrungen mit der Mailing-Liste entschließen, dem Verein beizutreten, erwarte ich eine entsprechende Gutschrift. Schöne Grüße aus Landsberg am Lech, Reiner (Kerp)
participants (3)
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"Hans-Jürgen Wolf"
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MarioSeifert@t-online.de
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Reiner Kerp