Liebe Vereinsmitglieder und Tagungsgäste, ich möchte mich auch über die Liste noch einmal, auch für die Nichtteilnehmer des Vereins zur Kenntnis, für die tolle in jeder Hinsicht gelungene Veranstaltung bei dem Organisatorenteam allen voran Frau Dr. Seydewitz und Herrn Löser sowie Frau Schreier und Herrn Rose bedanken. Ich spreche sicherlich allen Teilnehmern aus dem Herzen, die ebenso empfinden, dass das Wochenende großartig war, hochkarätische Referenten, super Führungen und auch für das leibliche Wohl wurde nach kleinen Anfangsschwierigkeiten gut gesorgt. Das Hotel war gut wie auch das Ambiente. Ich hoffe, alle Teilnehmer sind wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Leider waren im Hotel die Informationen über dessen eigene geschichtliche Entwicklung etwas dürftig, durch die Vorträge wurde aber darauf hingewiesen, dass das Gut an sich etwa gleich alt sein muss wie die benachbarte Jacobikirche. Ich habe mir bei der Stadtführung die Informationsschrift "Ein Stadtrundgang durch Wilsdruff" mitgenommen. Dort steht folgendes geschrieben zum Landhotel "Keils Gut": "Das Grundstück war früher als Vorwerk ein fester Platz zur Sicherung des Bachüberganges. Es gehörte um 1490 einer Familie REICHE. Der älteste nachweisbare mit dem Namen Reiche (Matthias, in der genealogischen Literatur allerdings immer Matthäus) starb 1540. Das Bauerngut befand sich bis 1816, d.h. 326 Jahre, im Besitz der Familie Reiche. Danach hatte es verschiedene Besitzer, bevor die Familie Keil durch Verkauf an die jetzigen Besitzer zum Namensgeber des heutigen Landhotels wurde." Als ich den Namen Reiche las, fiel mir sofort ein, dass ich diesen Namen in Wilsdruff unter den Ahnen meiner Frau habe. Beim Nachsehen in meiner Datei fand ich dann die Bestätigung: Der Matthäus (Matthias) ist zweifacher Vorfahr (über 2 Söhne), eine Linie geht dabei noch über eine Bauernfamilie namens Schönberg(!), die ursprünglich in Weistropp und dann in Sachsdorf sitzt. Der Sohn Erhard des Matthäus kauft 1540 das väterliche Vorwerk in Wilsdruff vor dem Dresdner Tor von den Erben für 411 Schock Groschen, das sind 1174 Gulden, 6 Groschen. Am 04.06.1586 verkauft er es an seinen jüngsten Sohn Matthes Reiche für 3000 Gulden (einschließlich 4 Pferden). Schade, dass ich in die Broschüre nicht schon während der Tagung geschaut habe. Viele Grüße Ulrich Elsner Vorsitzender des DVG e.V. Diplom-Ingenieur Ulrich Elsner Lessingstraße 3 D-01809 Heidenau/Sa. Tel.: 03529-517455 Email: genealogie-elsner@online.de