Ich habe Marios Mail gelesen und bedauere seinen Rücktritt sehr. Ich finde seine Begründung nachvollziehbar und seine konsequente Handlung richtig. Wie wir ohne seine wertvolle Mitarbeit und klugen Rat auskommen sollen ist mir schleierhaft! Dass die Vorbereitung für den Genealogentag nicht auf breiteren Basis gestellt wird, halte ich für einen großen Fehler. Auch Braasch hat versucht einen Genealogentag mehr oder weniger allein durchzuziehen - wir wissen was passiert ist! Er starb darüber und niemand von der GFKW war über die Planung im Bilde. Der Zustand der Gesellschaft ist nicht besser als damals. Im Gegenteil, wir haben keinen finanziellen Polster mehr und noch weniger bereiten und fähigen potentiellen Helfer als Braasch damals. Dass Gustaf sich sehr viel zumutet, viel Zeit, Geld und Herzblut schon in die Vorbereitung eingesetzt hat, muß ich hoch anerkennen aber auch er muß einsehen, dass er nicht allein alles schaffen kann. Er trägt nicht allein die Verantwortung - Auch der Vorstand trägt Verantwortung für die Geschicke des Vereins. Im Nachhinein seine Handlungen immer abzusegnen ist weder fair noch klug! Aufgrund meines Alters und geringe Belastbarkeit und die Auslastung mit Arbeiten für die Bibliothek kann ich mich nicht für den Genealogentag einsetzen. Das muß ich akzeptieren obwohl ich es bedauere. Es haben einige Helfer sich gemeldet. Sie zu brüskieren oder ignorieren bringt uns im Verruf bei der Mitgliedschaft der Gesellschaft. Delegieren ist oft nicht leicht aber wenn ich an die Leute erinnern die sich gemeldet hatten wäre Frau Carol ein gute Sekretärin (Informationsdienst, Anmeldungen etc.), Herr Krug für die Organisation von Vorträgen , Ausflügen und andere Veranstaltungen, Peter für die Überwachung von Kosten und Verträgen (wobei eine Zeuge bei Verhandlungen oft gut ist) gut geeignet.Vielleicht wäre Claus mit Peter bereit einen Team von technischen Mitarbeitern zusammenzustellen - für Sachen wie Bestühlung und Beschilderung, Sicherheit (Feuerwehr Bestimmungen), Raumverwaltung, Essensmöglichkeiten, Büchertische etc.? Ich finde es auch unverantwortlich unsere immer knapper werdenen Gelder, die wir für bestehenden Verpflichtungen bereit halten müßen (Unterhalt von Bibliothek und Archiv, Bezahlung von Publikationenen etc.), auf Spiel zu setzen. Wir (Der Vorstand) müßen die Ausgaben ständig im Auge behalten! So weit ich mich erinnere hat der Vorstand einen Vertrag mit der DAGV über unseren Anteil an Kosten nie besprochen? Wenn ich nicht einen schlüssigen Plan über Mitarbeiter, die Verteilung von Arbeiten und einen Budget einsehen kann muß ich auch die Reißleine und die persönliche Konsequenzen ziehen aber vorher, als Mitglied des Vorstands, werde ich beantragen, dass wir den Auftrag den Genealogentag durchzuführen abgeben und darüber abstimmen lassen. Wer kommt am Dienstag in die Rohrbergstr.? Ich würde gern vorher hören, was Martin und Peter hierzu meinen. Marjorie