Liebe Vorstandsmitglieder, Gugoeich@aol.com schrieb am 04.02.2007 17:51 Uhr:
Bei der Besichtigung letzten Dienstag waren Mario und Claus ganz angetan. Vor allem als Zwischenlösung, mit der Aussicht eine kleine Wohnung daneben mieten zu können.
"ganz angetan", das ist - sagen wir mal - etwas verkürzt dargestellt. Deshalb kommt hier zunächst mal eine Schilderung der Fakten nach meiner Erinnerung: Das der Kirchengemeinde gehörende Gebäude ist ein eingeschossiger Flachbau mit 3 nebeneinander liegenden Wohnungen. In der mittleren Wohnung hat Herr v. Klobuczynski. sein "Institut" (offenbar nur für Arbeitszwecke, nicht für Wohnzwecke). Diese Wohnung hat ca. 62 qm. Darin steht zur Debatte: 1 Raum, ca. 6 x 4 m. Miete um die 100 Euro (?). An der einen Längsseite des Raumes (Flurseite) sind 2 Wohnungstüren mit Glaseinsatz, einfachem Bartschloß, eine von beiden Türen klemmt. An der gegenüberliegen Längsseite (Außenwand) ist 1 Tür zum Garten (Terrassentür) sowie 2 Fenster. Der Raum hat deshalb 2 Türen vom Flur her, da er mal geteilt war (an der Stelle, wo sich die Zwischenwand befand, ist Beton am Boden statt Linoleum). An den beiden kürzeren Seiten des Raumes steht jeweils ein Schreibtisch (älteres Modell). An der Deckenmitte ein Feuchtigkeitsfleck, hier hat Herr von K. bereits erfolglos versucht, von unten gegen eindringende Feuchtigkeit abzudichten. Der Raum ist hell, Straßenlärm ist kaum vernehmbar. Das Angebot zur Miete dieses Raumes ist folgendermaßen eingeschränkt: - Herr von. K. hat nur Zugang zu seinem Gartenstück bzw. seiner Terrasse über diesen Raum, muß ihn also (jederzeit) begehen können. - An einen der beiden Schreibtische möchte Herr v. K. (früher oder später) einen Praktikanten hinsetzen. - Ein kl. Regal, bestückt mit diversen Kommunikationseinrichtungen (Fax, Modem etc.) steht in dem Raum an der Flurseite und muß vermutlich auch zugänglich sein. Überraschend (zumindest für mich) ergab sich das Szenario, dass wir evtl. die (vom Hof aus gesehen) linke Wohnung komplett mieten könnten, etwa in einem Jahr, wenn der jetzige Nutzer (Stadtteilbüro mit dem Stadtteilmanagement "Älter werden im Wesertor") keine Förderung mehr durch die Stadt Kassel erhält. Diese Wohnung hat ca. 40 qm, Miete ca. 150 Euro kalt (?). Es gibt ein kl. Bad und eine kl. Küche. Auch diese Wohnung hat ein Gartenstück bzw. Terrasse. Angeblich gehören Kellerräumlichkeiten dazu. Soweit die Schilderung. Und nun zum Meinungsteil: Gebäude mit Flachdächern sind Ideen von Architekten des vorigen Jahrhunderts, unseren Vorfahren wäre so etwas nicht eingefallen. Früher oder später dringt Feuchtigkeit von oben ein. Der Versuch von Herrn von K., von unten etwas "mit Putz abzudichten", kann nicht zum Erfolg führen, aber das wird er selbst wohl noch merken. Einen Raum zu mieten, den Herr von K. mitbenutzt, widerspricht einer sauberen Trennung von Gesellschaft und Institut. Die Auftragssituation des Instituts ist derzeit bescheiden, umso größer das Interesse von seiner Seite aus, durch uns an Kunden zu kommen. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Erläuterung, dass wir von unserer Seite her nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen auf Herrn v. K. verweisen dürfen, angekommen ist (Eine Voraussetzung ist, dass wir konkret gefragt werden, ob wir einen Berufsgenealogen benennen können). Einen Raum zu mieten, den Herr von K. mitbenutzt, würde bedeuten, man kann dort nur unbedeutende Dinge offen unterbringen und müßte alles andere einschließen (z.B. in Schränke). Grundsätzlich könnte man dort mit unserer Fotoausrüstung arbeiten, dazu müßte aber konkreter Bedarf bestehen. Den Raum zu mieten, um "einen Fuß in der Tür zu haben" auf die evtl. Aussicht, die kleinere Wohnung nebenan komplett zu mieten, ist ein zweifelhaftes Unterfangen. Die kleinere Wohnung nebenan macht von Räumlichkeiten und Zuschnitt auf den ersten Blick einen passablen Eindruck. Wie es sich dort mit der Decke verhält, konnte bei der flüchtigen Besichtigung nicht festgestellt werden. Die genauen Mietkonditionen sind freilich noch nicht bekannt (Rechte und Pflichten, z.B. wer pflegt den Gartenanteil?). Soweit erst mal. Grüße mario