[gfkw-vorstand] Strippel Beschwerdebrief
Liebe Kollegen! Diese Woche hatte ich wenig Zeit für GFKW Arbeiten und die meiste Zeit habe ich vertan / benutzt um einen Antwortbrief an Friedhelm Strippel in Seeheim-Jugenheim zu verfassen. Herr Stippel ist Mitglied der HfV seit vielen Jahre, ist jetzt über 80. Er war viele Jahre Herausgeber der Zülch Familienzeitschrift. Er kommt aus Marburg. Es gibt viele Verbindungen zwischen seiner Familie und die meines Mannes, weswegen er mich anschrieb nachdem er von Herrn von Lehsten eine für ihn unbefriedigende Antwort auf seiner Beschwerde bekam. Außerdem fragte er wie er am besten eine Chronik seines Vaters über die Erlebnisse der großväterliche Apothekerfamilie in Bad-Sooden-Allendorf.veröffentlichen könnte. Darüber können wir bei dem nächsten Vorstandssitzung sprechen. Ich habe ihm erst um mehr Information über die Chronik gebeten, Umfang etc. Auf vier Seiten hat er seinen Unmut über einen Artikel in der HFK (28, 3, S. 185 - 190: Marion Wächter: "Gezeugt - geboren - verleugnet Leben und Herkunft der Else Faust (1915-1956)" ) von der Seele geschrieben. Er hat Frau Rady (Mutter von Else Faust) gut gekannt und seine Schwiegereltern waren mit den älteren Radys befreundet. Er bezeugt, dass sie fleißige und anständige Leute waren. Es gibt keinen Grund sie auf dem Pranger zu stellen und öffentlich böse Absichten zuzuschreiben und posthum Unehrenhaftes anzudichten. Er ärgert sich sehr über den Ton des Artikels der oft beleidigend im Wortwahl ist und hauptsächlich auf Hörensagen, Erzählungen des Stiefvaters von Frau Wächter (der mit Else Faust in 1. Ehe verheiratet war), basiert. Nachdem ich den Artikel gelesen habe, muss ich Herrn Strippel rechtgeben - er ist wirklich kein Gewinn für die HFK! Er ist überhaupt frauenfeindlich und ziemlich arrogant! Das erste Paragraf ist schon ein Hammer! Das Meiste ist Tratsch garniert mit einigen genealogischen Daten. Niemand in der Geschichte kommt gut weg! Wollen wir weitere Mitglieder eventuell verprellen mit ähnlichen Artikeln über ihre Verwandschaft? Ich hege den Verdacht, dass Herr von Lehsten, (gegen besseres Wissens?) ihn um die Darmstädter zu gefallen abdrückte. Bekommt er nichts besseres? Oder ist Frau Wächter etwas besonderes in Darmstadt? Bitte schaut Euch den Artikel an und schreibt mir Euere Meinungen bevor ich Herrn Strippel meinen Brief zuschicke! Grüße, Marjorie
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Marjorie Heppe