[gfkw-vorstand] [Fwd: [Fwd: Neue Webseite: www.kirchenbuchportal.de]]
Ich leite mal hier noch was "Spannendes" weiter, dass mich in Funktion für die DAGV erreichte (aber auch über die CompGen-Liste gesendet wurde): -------- Original-Nachricht -------- Betreff: [Fwd: Neue Webseite: www.kirchenbuchportal.de] Datum: Wed, 27 Jun 2007 16:51:48 +0200 Von: Klaus Vahlbruch <klaus-vahlbruch@gmx.de> An: hermann.metzke@dagv.org, holger.zierdt@dagv.org, ulf.bollmann@gmx.de, klaus-peter@familiewessel.de, Karl Junge <karl@famjunge-online.de> - an den Vorstand der DAGV - an die Vorstände meiner Vereine: GGHH, NLF, Compgen Mit der herzlichen Bitte, sich dieser "Entwicklung" anzunehmen und gegebenenfalls Einfluß in unserem Sinne zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen Klaus (Vahlbruch) ************************************************************** -------- Original-Nachricht -------- Betreff: Neue Webseite: www.kirchenbuchportal.de Datum: Wed, 27 Jun 2007 16:39:39 +0200 Von: Klaus Vahlbruch <klaus-vahlbruch@gmx.de> An: [ComGen-L] ComputerGenealogie <compgend-l@genealogy.net> Aus norddeutscher Quelle (Peter Dörling, Norderstedt) hier eine Meldung, die deutschlandweit von Interesse ist und wohl nicht nur beachtet sondern auch fleißig genutzt werden sollte: ************************************************************** Hallo in die Runde ! Malte Witt informierte uns am 11.5. : "der Evangelische Pressedienst veröffentlicht auf http://www.epd.de/index_49412.html folgende für Ahnen- und Familienforscher interessante Meldung: "Internetportal für Kirchenbücher im Aufbau" ============================================ Die Webseite www.kirchenbuchportal.de ist jetzt tatsächlich eröffnet worden, zwar nicht am 1.6., wie angekündigt, sondern mit gut 3 Wochen Verspätung. Sie enthält zwar im Moment nur 2 Seiten, aber die sind vielversprechend. Träger der Webseite ist der "Verband kirchlicher Archive", in dem 63 Mitglieder, nämlich Archive und Bibliotheken, zusammengeschlossen sind. Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) hat auf ihrer Webseite http://www.ekd.de/archive/deutsch/ eine Linkliste dieser Mitglieder, in der auch enthalten sind : Archiv des Kirchenkreises Alt-Hamburg Nordelbisches Kirchenarchiv Archiv des Rauhen Hauses Archiv des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (siehe http://www.ekd.de/archive/deutsch/regionen.htm#nor) Über den Verband kirchlicher Archive fand ich hier http://www.ekkw.de/archiv/publikationen_kooperationen04.html ein paar Details : ********** Verband kirchlicher Archive der evangelischen Kirche. Die Archivleitung wurde 1995 in den wissenschaftlichen Beirat des Verbandes kirchlicher Archive kooptiert und 1998 in das Leitungsgremium des Verbandes gewählt. Seit April 2004 ist Dr. Bettina Wischhöfer zur Vorsitzenden des Verbandes kirchlicher Archive gewählt worden. Der Verband ist Teil der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche, die seit 1979 als Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit eigenem Haushalt besteht. Dem Verband gehören 62 Archive an. Der Verband erfüllt Aufgaben, die von einzelnen kirchlichen Archiven nicht geleistet werden können. Kassel ist insbesondere für Fragen der Öffentlichkeitsarbeit zuständig und Mitglied im Arbeitskreis EDV. Der Arbeitskreis EDV hat für den Verband 1997/ 98 "Empfehlungen für die Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen in kirchlichen Archiven" (Rundbrief Nr.11/ 1998) entwickelt, die 2003 überarbeitet wurden und nun in den "Kleinen Schriften" des Verbandes erscheinen werden. Zwischen 1996 und 2000 wurde der Rundbrief des Verbandes, der zweimal im Jahr erscheint, in Kassel zusammen mit den Kollegen aus Bielefeld und Stuttgart erstellt und herausgegeben. Seit 1997 verfügt der Verband über ein Faltblatt, das Struktur und Aufgaben des Verbandes verdeutlicht - die Federführung dazu lag in Kassel. Eine Fortbildungsveranstaltung des Verbandes mit dem Thema "Öffentlichkeit und Archiv" wurde inhaltlich vom Landeskirchlichen Archiv Kassel vorbereitet und fand im März 1998 in Hannover statt. an einem Strategiepapier über die zukünftige Verbandsarbeit mitgearbeitet, das 2001 verabschiedet wurde. 2003 wurde in Kassel ein einheitliches Layout für die Publikationsreihen des Verbandes entwickelt, das inzwischen vom Verband beschlossen wurde und umgesetzt wird. Eine Imagebroschüre des Verbandes wurde zusammen mit den Kolleginnen aus Speyer und Kiel erarbeitet und liegt seit 2004 vor. Die alle drei Jahre stattfindende Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft fand 1995 in der Akademie Hofgeismar statt. Die sechste Tagung der süddeutschen Kirchenarchive wurde im Oktober 1997 in der Akademie Hofgeismar durchgeführt. Im Juni 2002 tagten die norddeutschen evangelischen Kirchenarchive zum zwölften Mal in der Akademie Hofgeismar. Die Tagungen wurden vom Landeskirchlichen Archiv Kassel organisiert und durchgeführt. Der Internationale Kirchenarchivtag findet alle vier Jahre in Zusammenarbeit mit dem International Council on Archives (ICA) statt. ********* Ganz offenbar hat der Verband nun die Absicht, mit den digitalisierten Kirchenbüchern an die Öffentlichkeit zu treten und so den Familienforschern und Historikern entgegen zu kommen. Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Viele Grüße Peter (Dörling) *************************************************************** Ich füge hinzu, dass man nicht nur "gespannt" auf die weitere Entwicklung dieser Initiative blicken sollte, sondern aus allen Vereinen heraus auch Kontakt zu den jeweiligen kirch- lichen Stellen aufnehmen sollte um ggfs. selbst im Sinne eines *freien* und *geregelten* Zugangs zu diesen Archiven für alle sicherzustellen. Das schließt dann auch die Bündelung solcher regionalen Kontakte bei der DAGV (Deutsche Arbeitsgemein- schaft Genealogischer Verbände) mit ein, die ihrerseits Kontakt zur EKD aufnehmen sollte. Ich zitiere:
"Das Portal Kirchenbuch.de wird zunächst über den Bestand an Kirchenbüchern in deutschen kirchlichen und staatlichen Archiven informieren. In einem weiteren Schritt werden dann detaillierte Kirchenbuchnachweise aufgenommen. Diese Informationen sind allen Interessierten unentgeltlich zugänglich.
Ab Mitte 2008 soll damit begonnen werden, digitalisierte Kirchenbücher in das Portal einzustellen. Da für dieses Angebot erhebliche Investitionen zu leisten sind, wird der Zugang zu diesen Informationen kostenpflichtig sein."
Ende des Zitates. Das erste ist lobenswert, das zweite ist höchst bedenklich, immer auch unter dem Aspekt, dass öffentliches Kulturgut all zu oft kommerzialisiert und damit eben doch für bestimmte Nutzer "unzugänglich", mindestens aber der Zugang erschwert wird. Nur wenn WIR unsere Interessen selbst Ernst nehmen, können wir auch erwarten, dass man uns Ernst nimmt. Viele Grüße Klaus (Vahlbruch) aus HH-Altona
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Holger Zierdt