[gfkw-vorstand] JHV Zentralstelle f. Personen etc.
Mit der Post bekam die GFKW einen sehr interessanten Brief von Volkmar Leonhard vom Förderverein der Zentralstelle in Höchst. Er nimmt darin Stellung zu den Argumenten des Berliner Vorstands der Zentralstelle, besonders zu dem Antrag den Förderverein in Frankfurt aufzulösen und die Bibliotheks- und Archivbestände nach Leipzig, oder zu Degener oder zu Herrn von Lehsten wegzugeben. Er verteidigt sich und Dr. Becker gegen etliche Vorwürfe und erklärt die Situation aus seiner Sicht. Frage, geht jemand zu der Jahreshauptversammlung in den Räumen des Herolds, 14195 Berlin-Dahlem, Archivstr. 11 am 18. März, 10 Uhr.? Wollen wir jemandem eine Vollmacht für die GFKW als Mitglied mitgeben? Angesichts der Tatsache, dass die Frankfurter, so weit mir bekannt ist, fast die ganzen sichtbaren Arbeiten der letzten 60 Jahren geleistet haben, kommt es mir etwas schäbig vor den Höchstern solch ein schmähliches Ende anzutun. Offenbar werfen die Berliner Dr. Becker sogar persönliche Vorteilnahme vor, was mir ziemlich unglaublich vorkommt. Da meine Erfahrungen mit den Berlinern nicht sehr gut sind, kann ich Herrn Leonhard gut glauben, dass die Versäumnisse eher seitens des Vorstands in Berlin stattgefunden haben als in Frankfurt. Aber Sie müßten eigentlich Herr Leonhards Brief lesen um sich eine eigene Meinung zu bilden. Ich kann die drei Seiten in Detail nicht weitergeben. Soll ich den Brief weiterleiten? Marjorie
Marjorie Heppe schrieb: Liebe Vorstandsmitglieder, liebe Marjorie,
Mit der Post bekam die GFKW einen sehr interessanten Brief von Volkmar Leonhard vom Förderverein der Zentralstelle in Höchst. Er nimmt darin Stellung zu den Argumenten des Berliner Vorstands der Zentralstelle, besonders zu dem Antrag den Förderverein in Frankfurt aufzulösen und die Bibliotheks- und Archivbestände nach Leipzig, oder zu Degener oder zu Herrn von Lehsten wegzugeben. Er verteidigt sich und Dr. Becker gegen etliche Vorwürfe und erklärt die Situation aus seiner Sicht.
Herr Leonhard ist ein "ganz spezieller Fall", um es einmal freundlich zu formulieren. Der DAGV-Vorstand, und auch ich persönlich hatten schon eine Reihe sehr besonderer Begegnungen mit ihm. Ich bitte darum, sein Schreiben nicht wörtlich zu nehmen, ich gehe davon aus, dass es eine sehr einseitige Sichtweise reflektiert.
Angesichts der Tatsache, dass die Frankfurter, so weit mir bekannt ist, fast die ganzen sichtbaren Arbeiten der letzten 60 Jahren geleistet haben, kommt es mir etwas schäbig vor den Höchstern solch ein schmähliches Ende anzutun.
Ich kann dazu nur soviel sagen: Offensichtlich ist in Höchst so viel schief gelaufen, dass die Stiftung beschlossen hat, sich aufzulösen. Es gibt damit keine finanzielle Grundlage mehr für die Zentralstelle. Dass dort vieles schiefgegangen ist, scheint mir objektiv richtig, nach dem was ich von Dr. Metzke über die ganze Situation hörte. Das Ganze ist wohl knapp an rechtlichen Problemen bzw. Auseinandersetzungen vorbei gegangen. Die Details kann ich derzeit nicht aus dem Kopf wiedergeben, falls es jemanden interessiert, suche ich das raus (Mario und Gustaf dürften ohnehin einiges aus den Diskussionen in Bensheim wissen).
Offenbar werfen die Berliner Dr. Becker sogar persönliche Vorteilnahme vor, was mir ziemlich unglaublich vorkommt.
Darüber kann ich nichts Konkretes sagen, Herrn Dr. Becker schätze ich persönlich auch sehr. Aber auch hier weiss ich aus verlässlicher Quelle, dass es ernsthafte Probleme gegeben haben muss.
Aber Sie müßten eigentlich Herr Leonhards Brief lesen um sich eine eigene Meinung zu bilden. Ich kann die drei Seiten in Detail nicht weitergeben.
In Frankfurt hat sich parallel zu den Ereignissen eine kleine Gruppe um Herrn Leonhard und einen weiteren Herrn organisiert, die versuchen, die Zentralstelle ohne den Förderverein auf anderem Wege zu retten. Der Brief scheint einer dieser Versuche zu sein.
Soll ich den Brief weiterleiten?
Ja, bitte, interessiert mich sehr. Nach meiner Kenntnis und Einschätzung wäre die Auflösung der derzeitigen Zentralstelle und eine Überführung in eine Zentralstelle der DAGV, wie sie vom Vorstand in Berlin auch befürwortet wird, und vom DAGV-Vorstand angedacht ist, wohl die beste Lösung im Sinne der Genealogie, und in diesem Sinne sollten wir handeln. Grüße Holger
participants (2)
-
Holger Zierdt
-
Marjorie Heppe