[gfkw-vorstand] [Fwd: [DAGV] Arbeitstagung Thalbürgel 14./15.4.2007]
Zur Information. Leider zeitgleich mit unserer JHV, was mich in ein grosses Problem bringt - zur JHV sollten wir auf jeden Fall auch wieder neue Trauregister vorstellen, da möchte ich dann auch dabei sein. Grüße Holger -------- Original-Nachricht -------- Betreff: [DAGV] Arbeitstagung Thalbürgel 14./15.4.2007 Datum: Thu, 30 Nov 2006 15:32:44 EST Von: MetzkeJena@aol.com Antwort an: Genvereine-L <genvereine-l@genealogy.net> An: genvereine-l@genealogy.net Einladung zur 3. Arbeitskreistagung „Probleme der Genealogie" am 14./15.04.2007 in Thalbürgel Für die Arbeit der DAGV ist es sinnvoll, ein langfristiges Konzept zu sichern, das von allen oder zumindest von der Mehrzahl der Mitgliedsverbände mitgetragen wird. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, von Zeit zu Zeit eine Bestandsaufnahme zu machen und sich über die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre über das hinaus zu verständigen, was im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlungen möglich ist. In der diesjährigen Mitgliederversammlung am 17. September in Wien hatte ich vorgeschlagen, die Tradition der Gespräche im Rahmen des Arbeitskreises „Probleme der Genealogie" wieder aufzugreifen und am Wochenende 14./15.4.2007 in Thalbürgel bei Jena eine Tagung zum weiteren Arbeitskonzept der DAGV zu veranstalten. Dabei sollten wir uns zu folgenden Themen verständigen: - Kommerzialisierung der Genealogie: Das Problem hat kürzlich zu einer Debatte in unserer Mailingliste geführt und dürfte für uns in Zukunft von wesentlicher Bedeutung sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns rechtzeitig über die sich daraus ergebenden Probleme und Chancen verständigen, auch um ggf. unsere Wünsche in die Diskussion einbringen zu können. Ich bin in dieser Angelegenheit im Gespräch mit einem der Referenten der kürzlich stattgefundenen Fachtagung „Kirchenbuchnutzung in Zeiten von Digitalisierung und Internet" des Verbandes kirchlicher Archivare, der seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert hat, einen Vortrag zu diesem Thema zu halten und uns für die Diskussion zur Verfügung zu stehen. - Archivierung von personenbezogenen Unterlagen: Nachdem das Personenstandsrechtsreformgesetz den Bundestag passiert hat und sich damit abzeichnet, dass mit der Einführung von Sperrfristen und dem Übergang der Personenstandsunterlagen an die staatlichen Archive nach Ablauf der Sperrfristen ein für Zukunft der genealogischen Forschung wesentliches Problem zufriedenstellend gelöst ist, ist für uns wichtig zu wissen, welche sonstigen einschlägigen Unterlagen derzeit und zukünftig von den Archiven dauerhaft archiviert werden. Herr Bollmann hat mir zugesagt, hier einen Überblick zu geben. - themenbezogene Arbeitskreise: Im Zusammenhang mit der Diskussion um die sich abzeichnende Kommerzialisierung der genealogischen Forschung hat Herr Wessel auf die Probleme hingewiesen, die sich möglicherweise daraus für die etablierten Vereine ergeben könnten. Wir sollten darüber nachdenken, ob eine Orientierung auf themengebundene Arbeitskreise eine sinnvolle Ergänzung unseres Arbeitspektrums sein könnte, die uns neue Möglichkeiten eröffnet und den kommerziellen Anbietern nicht so zugänglich ist. - EDV-Projekte: Auch hier ergeben sich vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Kommerzialisierung Fragen: - Wo zeichnet sich ab, dass wir unsere Kapazitäten in Doppelarbeiten vergeuden, bei denen uns die kommerziellen Anbieter ohnehin überlegen sind? - Gibt es Alternativen? - Was sollte in diesem Zusammenhang von den Vereinen, was von der DAGV übernommen werden? - internationale Beziehungen: Was erwarten wir, was können wir leisten? - finanzielle Absicherung. Geplant ist eine Arbeitstagung mit nicht mehr als 30, maximal 40 Teilnehmern, von denen ein eigener Vortrag, zumindest aber ein vorbereiteter Diskussionsbeitrag zu einem der Themen erwartet wird. Ich bitte Sie, die Angelegenheit im Rahmen Ihrer Vorstände und Vereine zu besprechen und mir Teilnehmer und ggf. weitere Themenvorschläge bis Ende Dezember zu benennen. Die „Ölmühle" in Thalbürgel ist ein preisgünstiges, relativ kleines, aber sehr geeignetes Tagungslokal, das bei der vorigen Arbeitskreistagung großen Anklang gefunden hat. Jena kann mit der Bahn in maximal 5 Stunden von den meisten größeren Städten aus erreicht werden. Bei bekannter Ankunftszeit werden die Teilnehmer per Shuttleverkehr vom Bahnhof abgeholt. Auch die Autobahnanbindung ist günstig: die Entfernung von der Abfahrt Jena-Lobeda (A4) beträgt etwa 20 km, von der Abfahrt Eisenberg (A9) ca. 10 km. Jena, d. 30.11.06 Dr. Hermann Metzke _______________________________________________ Genvereine-L mailing list Genvereine-L@genealogy.net http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/genvereine-l
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Holger Zierdt