[gfkw-vorstand] Probleme OFB Wölfershausen
Hallo, Frau Möller schreibt mir heute u.a. zum OFB Wölfershausen: "Beim Bearbeiten gestern bin ich aber auf Sachen gestoßen, die mir bald den Schlaf geraubt haben. Eine Bekannte hatte mich auf Fehler bzw. auch auf Einträge hingewiesen, die nicht stimmen konnten. Bei Überprüfung dieser Unterlagen stellte ich fest, daß diese nicht in meinem Computer vorhanden sind. D.h. diese wurden nicht von mir geschrieben. Da ist z.B. bei einer Familie der Sohn mit einem anderen Zunamen geschrieben, ein andermal wird darauf hingewiesen, daß der Ehemann nach dem Tod seiner Frau noch einmal geheiratet hat, obwohl es sich um eine ganz andere Personen-Nr. handelt. im dritten Fall wird bei einem Paten auf einen "möglichen anderen Paten" verwiesen, obwohl dieser zu einem anderen Zeitpunkt lebte. Dies alles bedeutet, daß ich das ganze Buch noch einmal von vorne ansehen muß. Das kann doch wohl nicht wahr sein? Wissen Sie, was das für ein Zeitaufwand ist. Ich werde gleich nachher Herrn Gramlich anrufen und ihn fragen, was das soll? Zur Zeit bin ich etwas sehr geschockt." Offensichtlich hat Frau Möller keine wirkliche Endkontrolle bei der Abnahme des Manuskriptes vor dem Druck gemacht. Die Daten aufbereitet hat Herr Gramlich mit GES-2000. Ich habe an den Daten keine Änderungen vorgenommen, außer ein paar offensichtlichen Fehlern, die ich aber mit Frau Möller per Mail abgestimmt habe. Ich hoffe nicht, dass Gramlich mir jetzt den "Schwarzen Peter" zuschiebt. Mein Fehler mit dem Register war mir genug. Dieses Buch nervt mittlerweile gehörig! Lange Rede, kurzer Sinn: 1) Ich werde künftig nur noch Manuskripte zum Druck geben, wenn der Autor einer Druckfreigabe schriftlich zustimmt und alle Konsequenzen bei möglichen Neuauflagen oder anderen Umständen, die Kosten verursachen, selbst übernimmt. ein entsprechendes Dokument entwerfe ich und würde es dann gern mit Euch abstimmen. 2) Wenn die Fehler im konkreten Buch so gravierend wie dargestellt sind, müsste der Vertrieb gestoppt werden und ggf. eine Neuauflage gemacht werden. Beides wäre mit zusätzlichen Kosten für die Gesellschaft verbunden. Sind wir bereit, zusätzliche Kosten zu übernehmen, oder sollen dafür Frau Möller/Herr Gramlich im zweifelsfalle geradestehen? Viele Grüße Holger
Gerade schreibt Frau Möller u.a.: "es sind einige Dinge, die nicht gerade sehr schön sind, aber deshalb müssen wir den Druck nicht unterbrechen. Ich werde im Laufe der nächsten Wochen eine genaue Überarbeitung und dazu eine Aufstellung vornehmen, mit allen Berichtigungen. Diese sende ich Ihnen dann zu. Ich habe heute mit Herrn Gramlich gesprochen und er zeigte mir, daß einige Dinge, z.B. diese "nochmalige Heirat", wohl in meinem PC stehen. " Ich habe ihr zunächst vorgeschlagen, eine Aufstellung der Korrekturen zu machen, die wir dann als PDF auf unsere Webseite zum Download stellen, und im Rundschreiben können wir darauf hinweisen - Grüße Holger
Hallo Holger, ich melde mich damit Du zumindest eine Reaktion bekommst, obwohl ich leider nicht sehr gut im Bilde bin. Zuerst Ruhe bewahren bis Frau Moller weniger geschockt ist und Zeit gehabt hat die Sache zu verdauen. Ich befürchte nach eigener Erfahrung (Lohre mit Frau Habe nicht zum Beispiel und Schotte/Menninger), dass fast alle Familienbücher bzw Kirchenbuchabschriften mit eine Menge Fehler oder Zweifelsfälle behaftet sind - Tippfehler, Lesefehler, Verständnisfehler, falsche Zuordnungen die jede Bearbeiter anders sieht. Diese interpretierten bzw bearbeiteten Kirchenbücher sind eine Hilfe aber letztlich sollte jeder Forscher sein Interessengebiet am Original [Film] selbst überprüfen. Dein Vorschlag mit einem Korrekturbeitrag halte ich für gut aber ich bin nicht überzeugt, dass die Korrektur 100% die Wahrheit entsprechen kann. Man kann erst entscheiden, was zu tun ist, wenn das Ausmass an "Fehlern" bekannt ist. Wenn man auf Perfektion besteht, geht es wie mit Herrn Bernert und Hersfeld und es wird nichts gedruckt! Das ist auch nicht hilfreich. Manchmal ist ungenaue Information besser als gar keine, wenn man die Fehlermöglichkeit im Auge behält! "Ich weiß nur genau, dass ich nichts genau weiß" oder so! Ich bin davon ausgegangen, dass Frau Möller und Herr Gramlich beide das Kirchenbuch benutzten. Vielleicht hat Gramlich nur Frau Möller's Abschrift in den PCV eingegeben - und zwar falsch? Denn sind die zwei für den Morks verantwortlich und nicht Du sowieso. In dem Fall lassen wir Grass darüber wachsen. Wir können sie nicht bloßstellen aber auch nicht mehrfach korrigieren. Dein Vorschlag Nr. 1 halte ich für richtig. Zu 2, wie eben - Grass, denn ich vermute, dass sie es nicht besser können. Grüß Dich! Marjorie -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: gfkw-vorstand-bounces@genealogy.net [mailto:gfkw-vorstand-bounces@genealogy.net] Im Auftrag von Holger Zierdt Gesendet: Montag, 17. Januar 2011 21:57 An: gfkw-vorstand Betreff: [gfkw-vorstand] Probleme OFB Wölfershausen Hallo, Frau Möller schreibt mir heute u.a. zum OFB Wölfershausen: "Beim Bearbeiten gestern bin ich aber auf Sachen gestoßen, die mir bald den Schlaf geraubt haben. Eine Bekannte hatte mich auf Fehler bzw. auch auf Einträge hingewiesen, die nicht stimmen konnten. Bei Überprüfung dieser Unterlagen stellte ich fest, daß diese nicht in meinem Computer vorhanden sind. D.h. diese wurden nicht von mir geschrieben. Da ist z.B. bei einer Familie der Sohn mit einem anderen Zunamen geschrieben, ein andermal wird darauf hingewiesen, daß der Ehemann nach dem Tod seiner Frau noch einmal geheiratet hat, obwohl es sich um eine ganz andere Personen-Nr. handelt. im dritten Fall wird bei einem Paten auf einen "möglichen anderen Paten" verwiesen, obwohl dieser zu einem anderen Zeitpunkt lebte. Dies alles bedeutet, daß ich das ganze Buch noch einmal von vorne ansehen muß. Das kann doch wohl nicht wahr sein? Wissen Sie, was das für ein Zeitaufwand ist. Ich werde gleich nachher Herrn Gramlich anrufen und ihn fragen, was das soll? Zur Zeit bin ich etwas sehr geschockt." Offensichtlich hat Frau Möller keine wirkliche Endkontrolle bei der Abnahme des Manuskriptes vor dem Druck gemacht. Die Daten aufbereitet hat Herr Gramlich mit GES-2000. Ich habe an den Daten keine Änderungen vorgenommen, außer ein paar offensichtlichen Fehlern, die ich aber mit Frau Möller per Mail abgestimmt habe. Ich hoffe nicht, dass Gramlich mir jetzt den "Schwarzen Peter" zuschiebt. Mein Fehler mit dem Register war mir genug. Dieses Buch nervt mittlerweile gehörig! Lange Rede, kurzer Sinn: 1) Ich werde künftig nur noch Manuskripte zum Druck geben, wenn der Autor einer Druckfreigabe schriftlich zustimmt und alle Konsequenzen bei möglichen Neuauflagen oder anderen Umständen, die Kosten verursachen, selbst übernimmt. ein entsprechendes Dokument entwerfe ich und würde es dann gern mit Euch abstimmen. 2) Wenn die Fehler im konkreten Buch so gravierend wie dargestellt sind, müsste der Vertrieb gestoppt werden und ggf. eine Neuauflage gemacht werden. Beides wäre mit zusätzlichen Kosten für die Gesellschaft verbunden. Sind wir bereit, zusätzliche Kosten zu übernehmen, oder sollen dafür Frau Möller/Herr Gramlich im zweifelsfalle geradestehen? Viele Grüße Holger _______________________________________________ gfkw-vorstand mailing list gfkw-vorstand@genealogy.net http://list.genealogy.net/mm/listinfo/gfkw-vorstand
Liebe Marjorie, schließe mich Deinen Ausführungen an. Wir sind alle nicht perfekt. Wer in einem OSB etwas findet, hat die Möglichkeit das im LKA zu überprüfen, wenn ihm Zweifel kommen. Ein OSB, eine Kirchenbuchabschrift, sind willkommene Hilfen für jeden Suchenden, aber keine Garantie auf die "reine Wahrheit". Auch schon die Kirchenbucheinträge sind ja im Original von den Eintragenden mit Fehlern behaftet, wenn sie Vornamen verwechselten oder in Altersangaben irrten. Da sind einfach Fehler unvermeidbar. Wir können uns nur bemühen eigene Fehler möglichst zu vermeiden, sie aber nicht verhindern. Viele Grüße Gustaf PS: Zur Bücherschau, habe das Buch über die Dänemarkausstellung in Hofgeismar selbst, zeige es vor (auf Wunsch auch auf Dänisch), hatte ein nettes Gespräch mit Familie Burmeister über das Buch. Am 23. Januar 2011 19:38 schrieb Marjorie Heppe <m_heppe@web.de>:
Hallo Holger,
ich melde mich damit Du zumindest eine Reaktion bekommst, obwohl ich leider nicht sehr gut im Bilde bin. Zuerst Ruhe bewahren bis Frau Moller weniger geschockt ist und Zeit gehabt hat die Sache zu verdauen. Ich befürchte nach eigener Erfahrung (Lohre mit Frau Habe nicht zum Beispiel und Schotte/Menninger), dass fast alle Familienbücher bzw Kirchenbuchabschriften mit eine Menge Fehler oder Zweifelsfälle behaftet sind - Tippfehler, Lesefehler, Verständnisfehler, falsche Zuordnungen die jede Bearbeiter anders sieht. Diese interpretierten bzw bearbeiteten Kirchenbücher sind eine Hilfe aber letztlich sollte jeder Forscher sein Interessengebiet am Original [Film] selbst überprüfen. Dein Vorschlag mit einem Korrekturbeitrag halte ich für gut aber ich bin nicht überzeugt, dass die Korrektur 100% die Wahrheit entsprechen kann. Man kann erst entscheiden, was zu tun ist, wenn das Ausmass an "Fehlern" bekannt ist.
Wenn man auf Perfektion besteht, geht es wie mit Herrn Bernert und Hersfeld und es wird nichts gedruckt! Das ist auch nicht hilfreich. Manchmal ist ungenaue Information besser als gar keine, wenn man die Fehlermöglichkeit im Auge behält!
"Ich weiß nur genau, dass ich nichts genau weiß" oder so!
Ich bin davon ausgegangen, dass Frau Möller und Herr Gramlich beide das Kirchenbuch benutzten. Vielleicht hat Gramlich nur Frau Möller's Abschrift in den PCV eingegeben - und zwar falsch? Denn sind die zwei für den Morks verantwortlich und nicht Du sowieso. In dem Fall lassen wir Grass darüber wachsen. Wir können sie nicht bloßstellen aber auch nicht mehrfach korrigieren. Dein Vorschlag Nr. 1 halte ich für richtig. Zu 2, wie eben - Grass, denn ich vermute, dass sie es nicht besser können.
Grüß Dich!
Marjorie
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: gfkw-vorstand-bounces@genealogy.net [mailto:gfkw-vorstand-bounces@genealogy.net] Im Auftrag von Holger Zierdt Gesendet: Montag, 17. Januar 2011 21:57 An: gfkw-vorstand Betreff: [gfkw-vorstand] Probleme OFB Wölfershausen
Hallo,
Frau Möller schreibt mir heute u.a. zum OFB Wölfershausen:
"Beim Bearbeiten gestern bin ich aber auf Sachen gestoßen, die mir bald den Schlaf geraubt haben. Eine Bekannte hatte mich auf Fehler bzw. auch auf Einträge hingewiesen, die nicht stimmen konnten. Bei Überprüfung dieser Unterlagen stellte ich fest, daß diese nicht in meinem Computer vorhanden sind. D.h. diese wurden nicht von mir geschrieben. Da ist z.B. bei einer Familie der Sohn mit einem anderen Zunamen geschrieben, ein andermal wird darauf hingewiesen, daß der Ehemann nach dem Tod seiner Frau noch einmal geheiratet hat, obwohl es sich um eine ganz andere Personen-Nr. handelt. im dritten Fall wird bei einem Paten auf einen "möglichen anderen Paten" verwiesen, obwohl dieser zu einem anderen Zeitpunkt lebte. Dies alles bedeutet, daß ich das ganze Buch noch einmal von vorne ansehen muß. Das kann doch wohl nicht wahr sein? Wissen Sie, was das für ein Zeitaufwand ist. Ich werde gleich nachher Herrn Gramlich anrufen und ihn fragen, was das soll? Zur Zeit bin ich etwas sehr geschockt."
Offensichtlich hat Frau Möller keine wirkliche Endkontrolle bei der Abnahme des Manuskriptes vor dem Druck gemacht. Die Daten aufbereitet hat Herr Gramlich mit GES-2000. Ich habe an den Daten keine Änderungen vorgenommen, außer ein paar offensichtlichen Fehlern, die ich aber mit Frau Möller per Mail abgestimmt habe. Ich hoffe nicht, dass Gramlich mir
jetzt den "Schwarzen Peter" zuschiebt. Mein Fehler mit dem Register war mir genug. Dieses Buch nervt mittlerweile gehörig!
Lange Rede, kurzer Sinn: 1) Ich werde künftig nur noch Manuskripte zum Druck geben, wenn der Autor einer Druckfreigabe schriftlich zustimmt und alle Konsequenzen bei
möglichen Neuauflagen oder anderen Umständen, die Kosten verursachen, selbst übernimmt. ein entsprechendes Dokument entwerfe ich und würde es dann gern mit Euch abstimmen. 2) Wenn die Fehler im konkreten Buch so gravierend wie dargestellt sind,
müsste der Vertrieb gestoppt werden und ggf. eine Neuauflage gemacht werden. Beides wäre mit zusätzlichen Kosten für die Gesellschaft verbunden. Sind wir bereit, zusätzliche Kosten zu übernehmen, oder sollen dafür Frau Möller/Herr Gramlich im zweifelsfalle geradestehen?
Viele Grüße
Holger
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