[gfkw-vorstand] Problematik Trauregister / Landeskirche
Liebe Vorstandsmitglieder, auf dem Genealogentag habe ich einen interessanten Vortrag von Herrn Jens Th. Kaufmann gehört: "Trauregister-Veröffentlichungen als Quelle der Familienforschung" Herr Kaufmann bearbeitet den Teil "Celler Land" der niedersächs. Trauregisterreihe. Ich habe Herrn Kaufmann anschließend befragt, wie sich denn die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden bzw. mit der Landeskirche gestalten würde: Er bekommt die benötigten Microfiches jeweils für ein halbes Jahr in Kopie vom Landeskirchlichen Archiv in Hannover. Danach kann er bei Bedarf noch Nacharbeiten an den Original-Kirchenbüchern durchführen, dazu steht die Landeskirche hinter ihm, die Landeskirche empfielt quasi die Einsichtnahme für diesen speziellen Fall. Da Herr Dr. Hans Otte, der *Leiter* des Landeskirchlichen Archivs in Hannover, auch auch auf dem Genealogentag anwesend war (er hielt zuvor den Vortrag "Auch Ausländern ist die Kanzel zu öffnen. - Evangelische Pfarrer als mobile soziale Gruppe"), habe ich auch ihn daraufhin angesprochen: Von ihm aus ist es kein Problem, die Microfiches in Kopie für den gen. Zeitraum für dieses Projekt herauszugeben. Er läßt sich bestätigen, dass keine weiteren Kopien der Microfiches angefertigt werden. Ansonsten sei er da ganz entspannt. Auf eine Andeutung der Problematik in unserem Fall mit der Landeskirche von Kurhessen und Waldeck hin meinte Herr Dr. Otte, dass er sich vorstellen könne, dass Frau Dr. Wischhöfer zögere (sic, man kennt sich halt). Er empfehle uns jedoch, Herrn Oberlandeskirchenrat Dr. Volker Knöppel einzubeziehen (ich hatte Herrn Dr. Knöppel zunächst nicht erwähnt!). Außerdem dürfen wir uns auf ihn (Herrn Dr. Otte) als Leiter des Landeskirchlichen Archivs in Hannover und seine Vorgehensweise beziehen. Auf jeden Fall sollen wir den zunächst den Weg des Gesprächs mit Landeskirche bzw. dem Landeskirchlichen Archiv wählen. Abgebildet ist Herr Dr. Otte hier: http://www.evlka.de/archiv/team.html (der Herr mit Anzug und Krawatte im Vordergrund) Nach diesen Gesprächen auf dem Genealogentag möchte ich unseren Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden bitten, das nun schon seit Ewigkeiten "geplante" Gespräch mit Frau Dr. Wischhöfer und Herrn Dr. Knöppel in Angriff zu nehmen. Ich würde es außerordentlich begrüßen, wenn wir aus der derzeitigen Blockadesituation herauskämen: So fleißig Herr Blumenstein ja ist, er wird kaum unser Gesamtgebiet aufnehmen. Ich würde es gerne sehen, wenn wir für das Projekt endlich Mitstreiter werben könnten (z.B. in der Hessenliste, z.B. durch die Einstellung einer Tabelle auf unserer Homepage, aus der hervorgeht, welche Orte/Ämter etc. schon in Bearbeitung sind und welche noch "frei" sind). Derzeit muss ja darauf verzichtet werden, damit die Landeskirche nicht "aufgeschreckt" wird. Grüße mario
Lieber Mario, das waren sehr interessante Gespräche! Hoffentlich lassen sich die Informationen unsere LKA erweichen, wenn angesprochen! "Ich habe Herrn Kaufmann anschließend befragt, wie sich denn die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden bzw. mit der Landeskirche gestalten würde: Auf jeden Fall sollen wir den zunächst den Weg des Gesprächs mit Landeskirche bzw. dem Landeskirchlichen Archiv wählen." Finde ich auch! Grüße von Marjorie
Mario Arend schrieb:
Auf eine Andeutung der Problematik in unserem Fall mit der Landeskirche von Kurhessen und Waldeck hin meinte Herr Dr. Otte, dass er sich vorstellen könne, dass Frau Dr. Wischhöfer zögere (sic, man kennt sich halt).
;-)
Er empfehle uns jedoch, Herrn Oberlandeskirchenrat Dr. Volker Knöppel einzubeziehen (ich hatte Herrn Dr. Knöppel zunächst nicht erwähnt!).
Ich rufe Herrn Dr. Knöppel Dienstag oder Mittwoch an. Ende September und Mitte Oktober werde ich jeweils einen Wochentag in Kassel sein, und hoffe, dass sich da ein Termin abstimmen lässt. Grüße Holger
participants (3)
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Holger Zierdt
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Mario Arend
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Marjorie Heppe