Liebe Mausvorstände,
Frau Dannenberg aus HH hat mir folgendes geschrieben,
was darstellt, wie weit wir schon in der Maus entwickelt sind.
Zitat:
Das OFB Hamburg auf der internen Seite der GGHH befindet sich noch im
Aufbau, denn in Hamburg hat man sehr viel später mit der Datenerfassung
begonnen als in Bremen. Das liegt neben der Schwierigkeit, geduldige,
korrekt arbeitende Mitarbeiter zu finden, vor allem an der rigiden Haltung
der Nordelbischen Kirche, die den Zugang zu den Kirchenbüchern
außerordentlich erschwert. Daten von Primärquellen können nur mühsam und
auf Umwegen gewonnen werden, so dass die dabei entstehenden Listen echte
"Schätze" sind. Würden sie dem allgemeinen Zugriff zugänglich gemacht
werden, gäbe es mit Sicherheit sofort Probleme mit der Kirchenverwaltung in
Kiel, die sich in den Archiven Formulare unterschreiben lässt, dass die
erforschten Daten nicht an Dritte (im Ernstfall damit nicht einmal an die
eigene Familie !) weitergegeben werden dürfen.
Das Hamburger Staatsarchiv unterstützt Familienforscher leider auch nur im
Rahmen des unbedingt Notwendigen. Eine Zusammenarbeit mit der GGHH, wie es
in Bremen mit der Maus praktiziert wird, ist bei der Haltung der
derzeitigen Leitung leider nicht denkbar. Ich wünsche Ihnen daher gutes
Gelingen bei Ihrer Uphoff-Recherche.
Herzliche Grüße aus Hamburg
Wiebke Dannenberg,