Herbert Juling schrieb: [...]
2. Speziell bei der Haltermann-Kartei denken Sie bitte auch an die vielen Mitglieder, die (aus beruflichen Gründen oder großer Entfernung) nicht die Möglichkeit haben, regelmäßig unser Archiv zu besuchen. Mit der Veröffentlichung von Datenmaterial im Internet erhalten sie die Möglichkeit, von zuhause aus Vorrecherchen zu machen, die bei gelegentlichen Besuchen im Archiv ein effektiveres Arbeiten ermöglichen.
Die geplante Digitalisierung der Haltermann-Kartei geht ja weit über das reine Veröffentlichen der Daten hinaus. Ganz im Gegenteil bietet dieses Projekt mitarbeitswilligen Mitglieder die Möglichkeit, z.B. bei der Indexierung der Katei von zu Hause aus mitzuwirken. Eine freiwillige Mitarbeit deiniert sich nicht nur allein auf die Arbeit im Archiv.
Und genau hier gilt es zu versuchen viel mehr Mitglieder aktiv in die Arbeit des Vereins einzubinden. Alle die Mitglieder, die nicht in Bremen und umzu wohnen, haben gar keine andere Möglichkeit, als über das Internet Hilfe für die Maus zu leisten. Oft ist es wiederum bei den Bremer-Mäusen so, dass diese wiederum kein Interesse an Bremer Quellen, wohl aber am guten Archiv haben. Wir haben durch das Medium Internet heute wesentlich mehr Möglichkeiten, als noch vor 3-4 Jahren im Internet. Auch dort kommen ja täglich neue Lösungen hinzu. Und die Software, die wir für die Holtermannkartei einsetzen wollen, ist hier der Schritt in ganz neue Arbeitsweisen. Es geht eben nicht nur um die Bereitstellung von digitalisierten Karteikarten, sondern es geht primär um ein Beispielprojekt mit zwei Aspekten: a) digitalisierte Quellen bereitstellen b) Online Bearbeitungsmöglichkeiten bieten Theoretisch bietet das System sogar die Möglichkeit Daten nur beschränkt anzuzeigen (z.b. nur Mitgliedern), oder auch nur gegen Bezahlung. Aber wir sind ja ein Verein und kein wirtschaftlicher Betrieb, und wollen darum ja unsere Arbeit nicht verkaufen. Sehen wir in diesem Projekt also vor allem die Chance mehr Mitglieder an Vereinsprojekten mitarbeiten zu lassen.
Aus diesen Gründen bin ich für die Veröffentlichung möglichst vieler Quellen in digitaler Form im Internet. Die häufig geäußerte Angst, dass damit eine Mentalität der oberflächlichen Familien- oder Quellenforschung geschürt wird, konnte bisher nicht glaubhaft bewiesen werden. Es erhöht sich allerdings die Zahl derjenigen, die unser gemeinsames Hobby entdecken,
Dem kann ich auch nur zustimmen und das muss auch jeder in der Maus in den letzten Jahen selber durch unser Mitgliederwachstum erfahren haben. Vielleicht noch ein Nachsatz: Um in diese Technik einzusteigen haben wir ein Projekt auswählen muessen. Hr. Voss schlug eben die Holtermannkartei vor; es könnte aber auch jede andere Art von Quelle sein. Für Karteikasten- sammlungen liegen bei der Softwarefirma grosse Erfahrungen vor, da für Universitäts- und Staatsbibliotheken Zettelkataloge zu mehreren Millionen inzwischen digitalisiert aufbereitet wurden. Eine grosse Anwendung, die in unseren Bereich geht, der auch mit der Technik realisiert wurde, sind die Berliner Adressbücher. -- Mit freundlichem Gruss / kind regards Peter (Klaus-Peter Wessel)