Liebe Vorstandsmitglieder, lieber Herr Wolf, in Beantwortung Ihrer E-Mail vom 23. Juli teile ich Ihnen mit, dass ich sehr wohl eine neue Sachlage sehe. In vorangegangenen Gesprächen und in der Vorstandssitzung wurde eingehend diskutiert, dass Herr Engelhard nicht auf das Schreiben von Dr. Juling geantwortet und unverzüglich eine Rechtsanwalt mit der Sache beauftragt hat. Weiter waren weitgehend Alle der Meinung, hätte Herr Engelhard sich an die MAUS gewand und uns entsprechende Begründungen dargelegt, dann wäre die MAUS auch seiner Bitte nachgekommen. Nun hat Herr Engelhard dem Vorsitzenden seine Gründe, die zuvor vermißt wurden, mitgeteilt, und dadurch hat sich eine neue Sachlage ergeben. Die Abstimmung im Vorstand kam dadurch zu Stande, dass die Begründungen von Herrn Engelhardt nicht vorlagen, und die anwaltliche Ausweinandersetzung so weit fortgeschritten war, dass eine Klage, seiten der gegnerischen Seite, eingereicht werden sollte. Auf Grund des Schreibens von Herrn Engelhard an den Vorsitzendenhat sich eine neuen Sachlage ergeben und habe ich Dr. Juling gebeten, den Grabstein aus unserer Homepage zu nehmen. Herr Wolf, die Beantwortung Ihrer Fragen: zu 1. Der Beschluß im Vorstand hat, auf Grund der neuen Sachlage, in diesem Fall keine Gültigkeit. zu 2. Der Grabstein muß auf Grund des neuen Sachverhaltes in unserer Homepage gelöscht werden. zu 3. Bedarf es keiner Beantwortung, da es nicht um die Sachlage geht, sondern um einen neuen Nebenkriegsschauplatz. Zu Ihrem vorletzen und letzten Absatz ist festzuhalten, dass es solche, wie Sie sagen "Ränkespiele" in der Maus, vor allem nicht im Vorstand, gegeben hat, und ich empfinde es als sehr bedauerlich, es ist unseres Vereines nicht würdig. Um nicht weitere Kriegsschauplätze durch die Frage zu eröffnen, ist eine neue Sachlage eingetreten oder nicht, werde ich in einem weiteren Schreiben an die stimmberechtigten Mitgleider um Abstimmung bitten. Mit freundlichen Grüßen Rudolf Voß Hans-Jürgen Wolf schrieb:
Rudolf Voß schrieb:
... Ihre E-Meil vom 22.7. ist bei mir eingegangen. Wenn ich den Inhalt werte, so muß ich feststellen, dass Sie nur das daraus lesen, was Sie lesen wollen, eine Änderung des Sachstandes stellen Sie nicht fest. ...
Lieber Herr Voß, liebe Mitleser,
wir sollten die Dinge vielleicht einfach nur sortieren, dann geht es auch voran.
1.) In Ansehung des unlängst gefassten Vorstandsbeschlusses in Sachen Engelhard muss sich der Vorstand zunächst einmal insgesamt fragen lassen, ob er an diesem ohne Einschränkungen gefassten Beschluss (= Nichtherausnahme im Falle Engelhard) weiterhin festhalten oder ihn aufheben will.
2.) Wenn der Beschluss aufgehoben wird, dann schließt sich die Frage an, wie nun in Sachen Engelhard verfahren werden soll.
3.) Unabhängig davon, wie die Entscheidungen zu Ziffer 1.) und 2.) ausfallen, gibt mir die bemerkenswerte Entwicklung in Sachen Engelhard persönlich doch sehr zu denken.
Nachdem besagte Familie zunächst auf verschlungenen Pfaden mittelbar den Weg zu Dr. Ulrich und von dort zur MAUS gefunden hat, setzt sich dies jetzt auf umgekehrte Wege nahtlos fort. Im Anschluss an die Vorstandssitzung ist das Beratungsergebnis nämlich auf gleichermaßen verschlungenen Pfaden offenkundig der Familie Engelhard zur Kenntnis gelangt.
Ich hätte deshalb für mich persönlich - und zwar unabhängig von der Sachentscheidung zu Ziffern 1.) und 2.) - auch eine Stellungnahme des Vorstands zur Frage, ob die Vereinsarbeit weiterhin von Ränkespielen dieser Art bestimmt werden soll. Mit den eigentlichen Zwecken des Vereins dürfte es nämlich schwerlich in Einklang zu bringen sein, wenn aus dem Vorstand heraus Löcher in besonders publikumswirksame Projekte geschossen werden, die allseits abgesegnet waren.
Meinen Vorstellungen von professioneller und moderner Vereinsarbeit entspricht das jedenfalls nicht.