Hallo,
hier meine Änderungsvorschläge.
Die Zahlen verweisen auf die Stellen im Originaltext.
 
 
1)

Bei der Vorstandsitzung, an der nicht alle Mitglieder während der Urlaubszeit teilnehmen konnten, wurde dennoch

( das erste Treffen war keine Vorstandsitzung)

 

2)

Grund für den Beschluss des Vorstandes, das Bild in der Datenbank zu lassen, war vor allem auch, dass der Fall inzwischen so weit fortgeschritten war. Zukünftige Fälle sollten aber dem Vorstand zu Entscheidung vor gelegt werde.

(Siehe Protokoll Punkt 1.2.1 und 1.2.2.)

 

3)

Kurz nach der Vorstandssitzung kam nun aber ein eine Mail vom Beschwerdeführer an den Vorsitzenden direkt, in der er einen Brief seines Anwalts zitiert, in dem er schildert, dass sein Mandant den Tod seiner Tochter noch lange nicht verwunden habe und er es nicht ertrage, das Bild im Netz verbreitet zu sehen.

4)

Im Vorstand kam der Verdacht auf, jemand habe dem Anwalt mitgeteilt, was er schreiben müsse, um Erfolg zu haben. Eine Vermutung, die zutreffen könnte, da der Wortlaut fast genau dem entsprach, was auf der Vorstandssitzung besclossen wurde, aber nicht beweisbar ist, oder aber ein folgenschwerer Zufall war, der leider viel zur Vergiftung des Verhältnisses beitrug.

5)

Zweitens sah Herr Voß nun in diesem Brief des Anwaltes eine neue Sachlage und konnte es aufgrund seiner langjährigen Hospizarbeit nicht mehr mit sich vereinbaren, sich über die Trauergefühle eines anderen Menschen hinwegzusetzen. Andernfalls könne er nicht mehr Vorsitzender eines Vereines sein, für den Gefühle anderer Menschen nicht zählen.

6)

Nun kam es zu einer Kettenreaktion: (1) Frau Scabell war zu recht entsetzt darüber, daß sie aufgrund des Missverständnisses nicht zur Abstimmung zugelassen wurde. (2) Dr. Juling und Herr Wolf traten wie angekündigt als stellvertretender Vorsitzender bzw. Rechtsberater zurück. (3) Da Dr. Juling auch die Betreuung der Grabstein-Datenbank niedergelegt hatte, mußte er die neue Situation der Grabsteinliste mitteilen, über diese vermittelt brach dann eine Diskussion in der MAUS-Liste los, die von manchen unbeteiligten Personen sehr hitzig geführt wurde, ohne dass sie wirklich Kenntnis der Sachlage und der Beweggründe zu haben schienen: Ungeahnte Abgründe traten bisweilen zu Tage.

 

Mit freundlichen Grüßen

 
Gisbert (Berwe)
----- Original Message -----
From: Uta Bothe
To: 'Maus-vorstand-L'
Sent: Thursday, August 13, 2009 12:01 PM
Subject: [Maus-vorstand-l] MAUS Mitteilungsheft

Lieber Vorstands-Mäuse,

 

ich schreibe im Auftrag von Ingo Paul, der heute aus beruflichen Günden keine Zeit hat.

 

Wir sind dabei, das Mitteilungsheft zusammenzustellen. Unserer Meinung sollte darin über die Vorkommnisse der letzten Zeit geschrieben werden. Ingo Paul hat auf der Basis von Gisbert Berwes Erklärungen einen verkürzten Bericht zusammengestellt, den er aber vorab vom Vorstand „abgesegnet“ haben möchte. Es wäre schön, wenn wirklich nur grundlegende „falsche“ Darstellungen dieses Artikels geändert und nicht kleine Änderungwünsche lange diskutiert werden müssen.

 

Aus Termingründen bitte ich um abschließende Stellungnahmen bis spätestens Samstag, den 15. August 2009 um 12.00 Uhr.

 

Viele Grüße

Uta

 

 

 

Liebe Mäuse,

 

nach einer leider unruhigen und bisweilen turbulenten Zeit für die MAUS, zu der nachfolgend noch etwas zu lesen sein wird, liegt Ihnen nun wieder das Mitteilungsblatt der MAUS vor.

 

Wir hoffen, dass im Herbst und Winter die vorhandenen Energien nicht mehr in Streit und Hader verzehrt, sondern für die zukunftsweisende Arbeit der MAUS in altbewährt familiärer Art genutzt werden können: Es sind ja noch sehr viele Projekte und Aufgaben, die auf uns warten.

 

Was war aber passiert, dass die MAUS so sehr in Aufruhr kommen konnte, dass die Familie auseinanderzubrechen drohte ?

 

Unser Beiratsmitglied Gisbert Berwe hat in unsere Maus-Netzliste ja schon versucht, die Lage der Dinge nach seiner Sicht zu schildern, da aber nicht alle Mitglieder an diesem Medium teilnehmen, möchte ich noch einmal den Verlauf, das fatale Ergebnis und die Einigung kurz und knapp schildern:

 

Alles begann mit dem Bild eines Grabsteines, das auf Wunsch eines Angehörigen aus der Datenbank der Maus entfernt werden sollte. Als die Entfernung nicht nach Wunsch des Angehörigen geschehen war, hat dieser seinen Anwalt eingeschaltet, ohne weiter seine Gründe erklärt zu haben, warum das Bild entfernt werden müsse. Da die MAUS, gut beraten durch Herrn Wolf auf rechtssicheren Boden stand, beschlossen  Dr. Juling, Frau Scabell, Herr Voß und Herr Wolf es auf einen Prozess ankommen zu lassen.

 

Nun kam aber ein weiteres Detail zum Tragen: Der Grabstein war für die vor sechs Jahren verstorbene erwachsene Tochter des Beschwerdeführers gesetzt worden. Dr. Ulrich habe nach Erfahren dieses Sachverhaltes das Verharren der MAUS auf  ihrer Rechtsposition nicht mehr mit seinem Berufethos als Pfarrer vereinbaren können und hat daraufhin seinen Ehrenvorsitz zurückgegeben.

1) 

Bei einer zweiten darauffolgenden Vorstandsitzung, an der nicht alle Mitglieder während der Urlaubszeit teilnehmen konnten, wurde dennoch mehrheitlich beschlossen, dass das Bild in der Datenbank bleibe. Andernfalls, so schrieben Dr. Juling und Herr Wolf vorher in der vorstandsinternen Netzliste, würden sie nicht mehr für dieses Projekt zur Verfügung stehen.

 2)

Grund für den Beschluss des Vorstandes, das Bild in der Datenbank zu lassen, war vor allem auch, dass der Beschwerdeführer keinerlei konkrete Angaben machte, warum das Bild zu entfernen sei. Falls aber ein neuer Sachverhalt eintrete, würde man darüber noch einmal zu entscheiden haben.

 3)

Kurz nach der Vorstandssitzung kam nun aber ein Brief vom Anwalt des Beschwerdeführers, in dem er schildert, dass sein Mandant den Tod seiner Tochter noch lange nicht verwunden habe und er es nicht ertrage, das Bild im Netz verbreitet zu sehen.

 

Hier kam es nun zu zwei folgeschweren Reaktionen:

 4)

Erstens vermuteten einige aus dem Vorstand, z.B. Dr. Juling, jemand habe dem Anwalt mitgeteilt, was er schreiben müsse, um Erfolg zu haben. Eine Vermutung, die zutreffen könnte, aber nicht beweisbar ist, oder aber ein folgenschwerer Zufall war, der leider viel zur Vergiftung des Verhältnisses beitrug.

 5)

Zweitens sah Herr Voß nun in diesem Brief des Anwaltes eine neue Sachlage und konnte es aufgrund eigenem familiären Verlustes einer erwachsenen Tochter und seiner langjährigen Hospizarbeit nicht mehr mit sich vereinbaren, sich über die Trauergefühle eines anderen Menschen hinwegzusetzen. Andernfalls könne er nicht mehr Vorsitzender eines Vereines sein, für den Gefühle anderer Menschen nicht zählen.

 

So standen Rücktrittsdrohung gegen Rücktrittsdrohung. Es wurde kurzfristig zu einer Netzabstimmung unter den Vorstandmitgliedern aufgerufen, die aufgrund der Satzung auch so durchgeführt werden kann. Dabei trug ein Missverständnis zur weiteren Eskalation bei, weil Herr Voß in dem Glauben war, Herr Klostermann sei noch immer Schatzmeister und Frau Scabell daher als kommissarischer Schatzmeister nicht stimmberechtigt. Dr. Juling bekam leider keine Zeit mehr, seine Stimme abzugeben. Um es kurz zu machen: Der Vorstand  entschied sich in seiner Mehrheit nun für die Entfernung des Grabsteinbildes.

6) 

Nun kam es zu einer Kettenreaktion: (1) Frau Scabell war zu recht entsetzt darüber, daß sie aufgrund des Missverständnisses nicht zur Abstimmung zugelassen wurde. (2) Dr. Juling und Herr Wolf traten wie angekündigt als stellvertretender Vorsitzender bzw. Rechtsberater zurück. (3) Da Dr. Juling weiterhin für die Datenbanken der MAUS arbeitet, mußte er die neue Situation der Grabsteinliste mitteilen, über diese vermittelt brach dann eine Diskussion in der MAUS-Liste los, die von manchen unbeteiligten Personen sehr hitzig geführt wurde, ohne dass sie wirklich Kenntnis der Sachlage und der Beweggründe zu haben schienen: Ungeahnte Abgründe traten bisweilen zu Tage.

 

Vor allem dem verdienstvollen Einsatz von Gisbert Berwe ist es zu verdanken, dass sich trotzdem der Vorstand wieder zu einem Gespräch zusammenfand, in dem Missverständnisse aufgeklärt und in dem versuchte wurde, wieder eine Basis für eine Zusammenarbeit zu finden:

Die Hauptbeteiligten, Dr.Juling, Frau Scabell und Herr Voß versuchten eine Aussprache.

 

Am Ende der Sitzung war Frau Scabell wieder bereit, als kommissarischer Schatzmeister für die MAUS tätig zu sein. Dr.Juling war aber leider bisher noch nicht zu bewegen als Zweiter Vorsitzender weiter zu machen, wird aber die Datenbanken der MAUS weiter betreuen. Herr Wolf erklärte, er sei aus ganz pragmatischen Gründen aus dem Verein ausgetreten, um seine Position als Anwalt bei einem möglichen Rechtstreit hinsichtlich der Datenbanken von CompGen (Verein für Computergenealogie) zu stärken.

 

Der Vorstand hofft, dass eine derartige Verkettung von Missverständnissen, Verdächtigungen und ungeschickten Äußerungen und Handlungen nicht wieder vorkommt und bittet die Mitglieder um Nachsicht: Wir sind alle auch nur Menschen.

     

 


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