Rudolf Voß schrieb:
... Ihre E-Meil vom 22.7. ist bei mir eingegangen. Wenn ich den Inhalt werte, so muß ich feststellen, dass Sie nur das daraus lesen, was Sie lesen wollen, eine Änderung des Sachstandes stellen Sie nicht fest. ...
Lieber Herr Voß, liebe Mitleser, wir sollten die Dinge vielleicht einfach nur sortieren, dann geht es auch voran. 1.) In Ansehung des unlängst gefassten Vorstandsbeschlusses in Sachen Engelhard muss sich der Vorstand zunächst einmal insgesamt fragen lassen, ob er an diesem ohne Einschränkungen gefassten Beschluss (= Nichtherausnahme im Falle Engelhard) weiterhin festhalten oder ihn aufheben will. 2.) Wenn der Beschluss aufgehoben wird, dann schließt sich die Frage an, wie nun in Sachen Engelhard verfahren werden soll. 3.) Unabhängig davon, wie die Entscheidungen zu Ziffer 1.) und 2.) ausfallen, gibt mir die bemerkenswerte Entwicklung in Sachen Engelhard persönlich doch sehr zu denken. Nachdem besagte Familie zunächst auf verschlungenen Pfaden mittelbar den Weg zu Dr. Ulrich und von dort zur MAUS gefunden hat, setzt sich dies jetzt auf umgekehrte Wege nahtlos fort. Im Anschluss an die Vorstandssitzung ist das Beratungsergebnis nämlich auf gleichermaßen verschlungenen Pfaden offenkundig der Familie Engelhard zur Kenntnis gelangt. Ich hätte deshalb für mich persönlich - und zwar unabhängig von der Sachentscheidung zu Ziffern 1.) und 2.) - auch eine Stellungnahme des Vorstands zur Frage, ob die Vereinsarbeit weiterhin von Ränkespielen dieser Art bestimmt werden soll. Mit den eigentlichen Zwecken des Vereins dürfte es nämlich schwerlich in Einklang zu bringen sein, wenn aus dem Vorstand heraus Löcher in besonders publikumswirksame Projekte geschossen werden, die allseits abgesegnet waren. Meinen Vorstellungen von professioneller und moderner Vereinsarbeit entspricht das jedenfalls nicht. -- Mit den besten Grüßen Hans-Jürgen Wolf