Sehr geehrte Frau Lühring, Gesa Lühring schrieb am 09.11.2009 22:15:
Sehr geehrter Herr Juling, meine Frage "wieso?" sollte vollkommen ohne Wertung sein.
Das freut mich sehr. Leider müssen wir uns auch gelegentlich gegen rechtliche Androhungen wehren, die bisher grundsätzlich positiv für uns ausgegangen sind. Entschuldigen Sie die aus dieser Erfahrung vielleicht zu förmlich ausgefallenen Antwort.
Ich bedanke mich für Ihre Antwort und habe gleich noch eine Frage. Sie schrieben mir, dass es sich hauptsächlich um Grabsteine handelt, die geschreddert werden sollen. Ich habe einen Grabstein von Angehörigen gefunden, wie und wo kann ich mich informieren, ob auch der geschreddert werden soll??
Sie müssten sich bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung über den Ablauf der Liegezeit der Grabstelle (i.d.R. 25 Jahre) informieren. Nach Ablauf dieser Zeit haben Sie als Angehörige ggflls. die Möglichkeit, den Grabstein zu übernehmen. Schöne Grüße Herbert Juling
Vielen Dank für Ihre Antwort. MfG Gesa Lühring
------------------------------------------------------------------------ *Von:* "Herbert Juling" *Gesendet:* 19.10.09 20:07:04 *An:* Gesa Lühring *CC:* Hans-Jürgen Wolf *Betreff:* Re: Grabsteine Verden-Walle
Sehr geehrte Frau Lühring,
im Namen der MAUS - Gesellschaft für Familienforschung Bremen e. V. bestätige ich zunächst den Eingang Ihrer unten zitierten eMails vom 08.09.2009, die mich erst jetzt erreicht haben.
Nach einer Zeitungsmeldung, in dem Angehörige von einzuebnenden Grabstellen aufgerufen wurden, sich zu melden und die Grabsteine abzuholen, ansonsten würden sie geschreddert und zum Straßenunterbau verwendet, haben wir den Plan entwickelt, zumindest die darauf verzeichneten Lebensdaten der Verstorbenen zu retten und zu erfassen. Das Fotografieren und die nichtkommerzielle Verwertung von Grabsteinen ist nach der geltenden Gesetzeslage nicht verboten. Wir haben uns darüber hinaus vorher eingehend und mit professioneller Beratung über die Gesetzeslage informiert und sind uns sicher, gegen kein geltendes Gesetz zu verstoßen.
Die MAUS verfolgt mit dem "Friedhofsprojekt" auch das Ziel, das Andenken an die Verstorbenen zu bewahren und Freunden und Verwandten in aller Welt die Möglichkeit zu geben, sich diesem Andenken individuell zu widmen, ohne die Grabstelle persönlich aufsuchen zu müssen, was ihnen möglicher Weise auch gar nicht nicht oder nur unter Inkaufnahme von erheblichen Kosten und sonstigen Beschwerlichkeiten möglich wäre. Wir haben schon zahlreiche Rückmeldungen bekommen, die davon berichten, dass verschollenen Verwandte in unserer Datenbank wiedergefunden wurden.
Ich und die Mitglieder der MAUS würden es deshalb begrüßen, wenn sie das allein von persönlichem Idealismus getragene Projekt und die dahinterstehende Idee vielleicht einmal aus diesem Blickwinkel betrachten und unterstützen würden.
Gruß Herbert Juling
Gesa Lühring schrieb am 08.09.2009:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wer gab Ihnen eigentlich das Einverständnis die Grabsteine zu fotografieren ??
Gesa Lühring schrieb am 08.09.2009:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin durch Zufall darauf gestoßen, dass sie im Ortsteil Verden- Walle auf dem Friedhof die Grabsteine fotografiert haben.
Darf ich fragen "Wieso"?
MfG Gesa Lühring