Uta Bothe schrieb:
Liebe Vorstandsmäuse, lieber Herbert,
zu Deinen Ausführungen möchte ich doch gern etwas sagen - schweren Herzens weil ich niemanden verletzen möchte.
Wir - die Grabstein-Mäuse und auch Du - haben immer gesagt, dass wir den Datensatz eines Grabsteins herausnehmen, wenn sich jemand davon betroffen fühlt.
Richtigstellung: Das habe ICH so nie gesagt, sondern von einer nachvollziehbaren Begründung abhängig gemacht.
Aus diesem Grund sind ja auch die Grabsteine mit Todesfällen von weniger als 1 Jahr nicht öffentlich.
Wir wollten das traditionelle Trauerjahr berücksichtigen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Gruß Herbert (Juling)
Warum kann hier der Wunsch der Eltern nicht akzeptiert werden. Nebenbei bemerkt, der Grabstein von Sandra Engelhard ist wirklich nicht optimal fotografiert - eigentlich ist es ja nur die Schrift (ohne Familiennamen) mit dem perspektivisch verzerrten und gelb gefärbten Foto der Tochter. Wobei ich nicht weiß, ob das mit entscheidend für die Eltern war.
Meiner Meinung wäre das Herausnehmen des Datensatzes problemloser gewesen, als jetzt die Veröffentlichung durchzusetzen, weil sie dem Recht entspricht. Und ein möglicher Prozess seitens der Eltern ist für das Ansehen der MAUS sicher nicht positiv, wie auch immer die rechtliche Regelung ausgehen würde.
Zur "Lobbyarbeit" von Dr. Ulrich der Hinweis, dass er mich angerufen hat, Bernd Reps hat ihn zufällig in Bremen getroffen. Dr. Ulrich erklärte, dass er trotz seiner Entscheidung weiterhin gern der MAUS zur Verfügung stehen wird. Er bedauert seinen Schritt, sieht aber keine andere Möglichkeit.
Ganz ehrlich gesagt - ein Ehrenvorsitzender wie Dr. Ulrich wäre mir lieber als der Datensatz von Sandra Engelhard in der Grabstein-Datenbank.
Ich bitte den Vorstand, die Entscheidung noch einmal zu überdenken.
Viele Grüße Uta (Bothe)