Hallo Doris und Wulf, Am 20.11.2013 um 14:13 schrieb Doris Reuter <dorisreuter@online.de>:
Bist du folglich der Meinung, wir sollten den Punkt besser komplett streichen? Für mich ist deine Ausführung nachvollziehbar.
Nein, das sollten wir nicht. Keinesfalls. Nur mit einer halbwegs ordentlichen (sprich: normalisierten) Verwaltung der Orte ist ein Programm in der Lage, die Kriterien zu erfüllen. Am 20.11.2013 um 15:17 schrieb Dr. Wulf von Restorff <wulf.vonrestorff@t-online.de>:
Danke für Deinen richtige Einwand, der aber von der Datenstruktur von GEDCOM abweicht. Da gibt es keine Datenbank im Sinne einer relationalen Datenbank.
Nun ist aber GEDCOM doch lediglich die Beschreibung einer Schnittstelle zum Austausch von Daten. Und in der Tat überhaupt nicht relational sondern voller Redundanzen. Sichlich gibt es Programmierer, die ihre genealogischen Daten in diesem Format abspeichern. Aber das kann doch nicht zum Maßstab der Beurteilung einer Software herhalten! Wenn wir Software testen dann doch nach mindestens zwei generellen Kriterien: a) wie ist die Bedienbarkeit (sprich: Benutzerschnittstelle, Oberfläche, GUI) und b) wie effizient ist die Datenverarbeitung Über die Oberfläche lässt sich ja vieles direkt beim Ausprobieren "herausfinden". Die Datenverarbeitung zu beurteilen fällt oft schwer, weil uns die Programmierer da manchmal nicht reinschauen lassen. Sie wird aber messbar bei Massenverarbeitungen: Import, Export oder Ändern von Daten in vielen oder allen Datensätzen. Ich hoffe, deulich gemacht zu haben, was ich meine. Ein Programm muss in der Lage sein, die GEDCOM-Struktur für Im- und Export einzuhalten bzw. bereitzustellen. Aber was die Datenhaltung des Programms selbst angeht, kann dies nicht der maßgebliche Standard sein. Da zählt die Effizienz beim Verarbeiten großer Datenmengen und da sind relationale Datenbanksysteme nun mal deutlich im Vorteil gegenüber Textdateien. Schönen Abend Hans-Christian