Hallo Walter,

 

> Könnte man sich hierbei darüber verständigen, dass es selbstgenerierte Felder gibt?


also ich würde es so handhaben wollen, weil dies alle Felder umfasst, die individuell für den jeweiligen Nutzer wichtig sind.


> Bleibt dabei die Frage (wenn wir uns darauf verständigen sollten) -
> wie sieht es in puncto Ausgabe damit aus?


Die Ausgabenpunkte werden noch viel schwerer fürchte ich, weil da so viel machbar und wünschenswert ist... in diesem speziellen Fall sehe ich es so, dass eine Ausgabe nur dann wirklich akzeptabel ist, wenn ich die Inhalte individuell bestimmen kann. Das muss unbedingt ein Punkt sein, da es Programme gibt, die wirklich nur Geburt, Heirat, Tod zulassen und alle anderen Info nicht zuläßt. Wenn ich aber verwalten will, dann brauche ich die Freiheit das auszugeben, was ich eingebe und was mir wichtig ist.


> Die Felder "aus dem Hause" "Zugehörigkeit zu einem Orden" "Besitzung"
> "verliehene Orden" kommen aus meinem Bereich, weil sie hier wichtig sind.

Ja, die Adelsforschung ist ja etwas anspruchsvoller - das ist mir klar.
Andererseits hat jeder oft meherere Träger gleichen Namens (vor allem in Ostfriesland), und man kann sie nur auseinanderhalten indem man auf das Geburtsdatum oder die verwandtschaftlichen Verbindungen guckt...da hilft der Ort allein gar nicht weiter.

> AGES und Stammbaumdrucker haben diese Felder bereits
> Bei Win_plus, GFAhnen und GES 2000 soll man sie selbst generieren können, es
> entsteht aber die Frage, wie sie exportiert werden.

Die Frage stellt sich mir aber auch bei Ages und Stammbaumdrucker. Es ist ja nie das Problem des schreibenden Programmes, sondern die Frage ist, ob ein Gedcom-Tag existiert, der von anderen Programmen eingelesen werden kann.

> Ich halte es nicht für problematisch solche Sonderwünsche abzufragen,

Mein Problem daran ist: wenn wir alle Sonderwünsche erfassen, dann bekommen wir eine derart lange Liste, dass niemand sie mehr beantworten wird. Theoretisch müssen wir dann zu jedem erdenklichen Fakt eine Frage erstellen: Konfession, Verlobung, Scheidung, Hebamme, Schulabschluß, Testament, Einwanderung, Auswanderung, jüdische Feiertage, katholische Feiertage..... wo wollen wir da eine Grenze ziehen? :-(
Mein Vorschlag wäre, auf jeden Fall selbsterstellbare Fakten als Punkt aufzunehmen - allerdings nicht hier bei den Namen. Und bei den Ausgaben später ist die Frage wichtig, wie flexibel Tafeln und Listen erstellt und mit individuellen Inhalten gefüllt werden können.

Wie gehen wir denn nun vor. Wulf, könntest du mit selbstgeneriertem Fakt leben?
Ich habe mich inzwischen überzeugen lassen müssen, dass die Gedcom-Datei umso sicherer funktioniert je mehr man sich nicht über den Standard hinaus auf Eingabefelder verläßt... wie ich schon mal schrieb: es gibt ein Programm, da gibst du den Namen der Hebamme in ein Informationsfeld ein - irgendwo müssen wir diesem Felderwahnsinn doch Grenzen setzen. Ein Informationsfeld für verliehene Orden empfinde ich nicht nur persönlich als überflüssig...sondern auch als Softwaretester:  Das Eiserne Kreuz meines Großvaters steht in den Notizen zum Lebenslauf und kann in jedes Programm übertragen werden. Ein Fakt dazu wäre so exotisch, dass du diese Info beim Umstieg "verlieren" würdest. :-(
Nachdem ich früher zu allem ein "Info-Feld" haben wollte weiß ich heute, dass Notizen sicherer sind. Felder sind nur für die Dinge wichtig, die ich u.U. filtern oder in Listen filtern muss.

Liebe Grüße
Doris