Hallo Doris, hallo Wulf,

 

Ausfüllhilfe - ich hatte dieses assoziiert mit "an vorherige Sitzung anschließend - ist aber anders gemeint und habe es jetzt verinnerlicht.

 

Die Quellenangabe können wir gerne noch zurück stellen bis wir am Punkt Quellenverwaltung angekommen sind und darüber diskutieren.

 

Mit Quellenherkunft meinte ich die Quelle selbst, aus welcher ich diese Daten bezogen habe. "Buch steht bei Tante Helda"? - das führt meiner Meinung nach zu weit. Mir würda da das Buch und die entsprechenden Angaben (Verfasser, Titel, Verlag, Erscheinungsjahr, ISBN usw. und die Seitenangabe als solches genügen.

 

Gruß

 

Walter

 

Von: Doris Reuter <dorisreuter@online.de>

An: Softwaretests-L <softwaretests-l@genealogy.net>

Betreff: Re: [SWT] Dateneingabe

Datum: Tue, 15 Oct 2013 17:25:27 +0200

 

 

Hallo Wulf,

 

 

> "Ausfüllhilfe" sollte als bekanntes Wort vorausgestezt werden.

ja, ich denke das Wort ist selbsterklärend und umfasst alle Varianten.

>

>>

>>

>> Bei Standard vorhanden (Geburt, Taufe, Tod, Beerdigung, Beruf,

>> mindestens 1 Notizfeld "Quelle") -

>

> Hier fehlt die Hochzeit.

stimmt.

also Mindestanforderung: Geburt, Taufe, Heirat, Tod Beerdigung, Beruf,

mindestens ein Notizfeld (Quellen kommt noch, siehe unten)

>

> Ich unterscheide: Simple Standesamtsdatenm: Geburt, Hochzeit, Tod

> (Datuim und Ort)

> und

> ergänzende Daten

> Taufe, Konfirmation/Firmung/Jugendweihe, Beerdigung, Beruf.

dem würde ich eigentlich beipflichten, aber ich hatte kürzlich ein

Programm das nur Geburt aufnahm, keine Taufen. Dadurch war ich

gezwungen, viele Daten geschätzt einzugeben, weil früher ja oft nur die

Taufe verzeichnet war, nicht die Geburt. (Beim Tod ebenso)....darum

würde ich diese beim Standard dazunehmen wollen.

>

> Quelle gehört zu jedem Feld

:-) da sind wir uns zwar einig, aber es gibt etliche Programme, die ein

großes Quellenpapier für alle Quellen zu einer Person anbieten - also

quasi ein Notizfeld für Quellen. Dann welche, die ein Feld je

Information anbieten und dann geht es los mit ausgeklügelten

Verwaltungen, in denen unterschieden wird zwischen Aufbewahrungsort,

Hauptquelle und Zitat. Da brauchen wir eine Differenzierung in der

Bewertung -da gilt es an dieser Stelle zu diskutieren: wo ist bei uns

der Mindeststandard - ist das dann auch schon Funktion Quellenverwaltung

oder wo ziehen wir die Grenze.

 

Vorschlag:

Wir stellen diese Frage (Punkt) zurück, bis wir die Quellenverwaltung

und unsere Anforderungen durchsprechen....in dem Zuge, wenn wir in

unserer Liste dort angekommen sind, legen wir fest, ob und was genau

bereits bei den Dateneingaben erscheinen soll.

Möglich wäre beispielsweise:

Dateneingabe: ein Feld für alle Quellen steht zur Verfügung (1 Punkt)

ein Feld für Quellen steht für jeden Fakt zur Verfügung (2 Punkte)

 

alles, was darüber hinausgeht ist eine Quellenverwaltung und erhält

entsprechend mehr Punkte.

 

>

> Was ist die Quellenherkunft? "Buch steht bei Tante Helga"?

ich vermute: Aufbewahrungsort.

Bei sehr detaillierten Quellenverwaltungen wird auch das als oberste

Kategorie verwaltet. Dort hinein gehört zum Beispiel tatsächlich:

Privatbesitz Tante Helga (mit vollem Namen und Anschrift) aber eben

auch: Archiv xyz oder Kirchengemeinde abc

>

>

>>

>> Standard Hochzeit - der Hinweis Proklamation ist gut und sicherlich

>> von Interesse

ja.... kein Problem, da sind wir uns ja einig....das ist keinesfalls

Standard sondern ein "weiteres Feld" das da sein KANN aber nicht MUSS.

> ... gehören dann ich die Notizen.

Ja- man muss die Personen nicht nach diesem Datum sortieren (nur in

Ausnahmefällen) und darum ist ein Feld nicht wichtig.

>

> Bitte bei allen Feldinhalten und -beschreibungen auch an den Ausdruck

> (Liste oder Buch) denken

klar! Wobei: schau dir Ahnenblatt an: nur Standardfelder, Rest in einem

fetten Notizfeld als Lebenslauf.... aber da gibt es nichts zu meckern

und reicht vielen Anwendern aus.

>

> Wenn ein Programm nutzerdefinierte Felder anbietet, ist es nicht mehr

> GEDCOM-konform, da diese Felder nicht von anderen Programmen

> importiert werden können.

> Also "Nutzerdefinierte Felder" JA/NEIN

>

ich stimme dafür, diese Frage aufzunehmen, weil sie sie wichtig finde.

Und: ich habe Programme auf dem PC, die benutzerdefinierte Felder

einlesen. Und wenn es kein Gedcom-Standard ist (ich kenne die

Problematik), dann heißt das noch lange nicht, dass ich deshalb das Feld

und seine Möglichkeiten an sich ablehnen muss....sie sind eine

Arbeitshilfe wenn man sie bewußt nutzt. Sehr wohl aber kann ich

kritisieren, dass das Gedcom-Format diese Möglichkeit erst eingeführt -

dann aber zurückgenommen hat. .. erst dadurch konnte es zu dieser

Problematik kommen. Da das Gedcom-Format aber eh abgelöst wird können

wir mit dieser Frage Zeichen setzen für die kommenden Generationen der

Genealogieprogramme. Es ist machbar, also ist für mich die

Referenzanforderung an die Gedcom-Funtion eines Programms, dass sie

benutzerdefinierte Fakten einlesen kann oder zumindest bei den Notizen

speichert. Kein Streitpunkt für die Dateneingabe aus meiner Sicht...

 

Seid lieb gegrüßt

Doris

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