........."auch haben, auch promovieren"........ Hier meine genealogische Vita. Aufgewachsen neben einer Stammtafel 1x2 m aus der Familie meiner Mutter wurde ich im zarten Alter von 6 Jahren mit der Genealogie konfrontiert, als man mir erklärte, dass ein Vetter meiner Mutter eine Nichte meines Vaters geheiratet hatte und deren Kinder demnach gleichzeitig Cousinen/Vettern und Nichten/Neffen waren. Sie besaßen ein Gut 44 km nördlich von Marburg und das war in der Zeit um 1946 und später sehr wichtig. Auch jetzt bin ich noch sehr gerne dort und habe mir gerade gestern dort ein Dutzend handgeschriebene Lebensläufe kopieren lassen. Zum Abitur bekam ich eine handgeschriebene Ahnentafel mit geschätzten 2000 Ahnen (mit Müttern!). Als Schatzmeister unseres Familienverbandes war ich verantwortlich für die Drucklegung der beiden Restorff-Bücher aus der Feder eines Vetters. Als ich feststellen musste, dass beim 100-Jubiläum unseres Familienverbandes die Vettern und Cousinen nicht so sicher waren, wie denn die Verwandtschaft untereinander war begann des Zeitalter der PC-Genealogie. Über Word, Excel, Powerpoint kam ich dann zu Gen-Profi, das ich allerdings wegen einiger "Unsinnigkeiten" trotz intensiver Telefongespräche mit dem Autor nicht dauerhaft installierte und zu Pro-Gen, dem ich heute noch treu bin, weil es in einigen Aspekten nicht Besseres gibt. Da Pro-Gen aber unter DOS läuft und die graphischen Möglichkeiten minimal sind, begann ich mich nach einem Nachfolger umzusehen. So habe ich einige Programme ausprobiert, aber keinen dauerhaften Nachfolger gefunden. Für einige Spezialaufgaben nutze ich aber auch andere Programme (nach aktuellem Export/Import über *.ged): * Legacy für Verwandtschaftsberechnungen, Dublettensuche, * AGES für kleine schnelle "Kästchendiagramme", * Stammbaumdrucker für vorzeigbare "Bilder". *TNG für die Internetdarstellung zur Berechnungen von Verwandtschaften, keine tieferen Kenntnisse * Gen-Profi-Stammbaum: Aus Sympathie für den Auftraggeber habe ich mich damit herumgeschlagen, das aber einige für mich nicht tolerable Macken hat. * GF-Ahnen hat für mich, obwohl der Autor hier vor Ort ist, Import-Probleme für die Testversion. Ich kann keine 50-Personen-Datei zurechtschneiden. * GES 2000 und 2006 habe ich wieder zur Seite gelegt, da die Textumbrüche fehlerhaft waren und die Namensfelder teilweise zu klein sind (meine Mutter heißt: Anna Adele Auguste Clementine Elisabeth Charlotte (Liselotte) von Loewenstein zu Loewenstein) kein alltäglicher aber doch ein Stresstest für viele Programme. * Ahnenblatt habe ich installiert, nachdem ich von einem entfernten Vetter 250 Seiten der Vorfahren seiner Söhne bekam. Ich nutze es aber nicht, obwohl es sicher eingutes Programm ist. Daneben suche ich - zusammen mit anderen - ein Programm, des wir den Genealogen des histor. Adels in Deutschland empfehlen können, die ich aus dem Word- und Excelk-Zeitalter herausführen möchte. Conditio sine qua non ist dafür eine Text-Druck-Ausgabe, die dem Muster der GhDA folgt. So jetzt gibt es zwei Motivatoren für Testberichte: Eigenbedarf und Bedarf für den histor. Adel, die sich vielleicht zusammen bringen lassen. Der nächste Kandidat dafür wäre GES 2012, das nach Hersteller- und Nutzer(Tester)angaben vielversprechend erscheint. Mit liebem Gruß Wulf Absender: Prof. Dr. Wulf von Restorff Ismaningerstr.86 81675 München Tel.: 089-92549898 www.von-Restorff.de