Hallo, dann werde ich die Vorstellungsrunde mal fortsetzen... Jahrgang 1959, an die Forschung geraten, als 1990 meine älteste Tochter geboren wurde und mein Tante mir eine Tapetenrolle schenkte mit ersten Erkenntnissen über die Familie. Das habe ich mit großer Leidenschaft fortgesetzt. Seit 1992 etwa arbeitete ich mit Familienstammbaum 1.0, verlor aber nie das Interesse daran, ob es bessere Programme gibt. Im Jahr 2000 wurde ich angesprochen, ob ich nicht einen Testbericht schreiben mag über das Programm für die neu geplante Zeitschrift Computergenealogie- ich gab den Testbericht ab und wurde Teil der Redaktion. Ich sammelte alle verfügbaren Test-Listen (z.B. von Weert Meyer) und entwickelte daraus nach und nach eine medernisierte und ergänzte Variante für die CG. Seit 2011 leite ich die Redaktion und habe zunehmend Probleme, genealogische Testberichte für die CG aufzutreiben: es finden sich kaum bereitwillige Autoren und ich selbst finde immer weniger Zeit, mich in neue Programme einzuarbeiten. In jedem Testbericht für die CG stecken 3 - 6 Monate Zeit, und trotz aller Vorbereitung ist es schwer, ein Programm mit allen Facetten vorzustellen und den Artikel so zu formulieren, dass sich jeder Anwender mit seinen ganz speziellen Anforderungen wiedererkennen kann. Mir schwebt eine Kriterienliste vor, die positiv formuliert ist (kann ?% aller optimal möglicher Punkte) - möglichst nach Funktionen getrennt, so dass die Stärken eines Programms deutlich werden- ohne aber dem Leser die Entscheidung abzunehmen, was IHM speziell wichtig ist. Es sollte aber möglich sein, zu jeder Funktion ein Referenzprogramm nennen zu können, dass hier hervorragend arbeitet. Mögliche Probleme sehe ich viele- aber ohne es zu versuchen kann man nicht wissen, ob es Lösungen dafür gibt. ;-) Am Ende können wir die Kriterienliste als Umfrage rausschicken Liebe Grüße Doris