Hallo in die Runde der Liste, da ich bereits in sehr vielen Mailinglisten Mitglied bin und es da zum "Guten Ton" gehört sich zu Beginn kurz vorzustellen, möchte ich dies hier für meine Person in Angriff nehmen. ich hatte es vor wenigen Tagen schon einmal gemacht, aber diese scheint irgendwie untergegangen zu sein, daher hier der erneute Vesand. Mein Name ist Walter Diehl, Jahrgang 1960, verheiratet seit 1985 und 3 Kinder (To. 26 J., So. 21 J. und So. 19 J.). Im "richtigen Leben" bin ich als Krankenpfleger (Stationsleitung) tätig in einer Geriatrie. Ich lebe in Hessen, genauer im Lahn-Dill-Kreis, hier im Ort Wetzlar. Zur Genealogie bin ich 1999 gekommen durch den Tod meiner Großmutter väterlicherseits. Mein Cousin und ich haben die Wohnung aufgelöst und dabei waren 2 Familienbibeln und zwar diese meiner Urgroßmutter und Urgroßvater aus den Jahren 1870 und 1880, mit den handschriftlichen Einträgen von Kindern (Geburten und Taufen, sowie Hochzeiten und einige Sterbefälle). Schon immer hatte ich Interesse an der Heimatgeschichte, doch nun war mein Interesse vollends geweckt. Zur Zeit habe ich die Linie väterlicherseits bis 1660, mütterlicherseits bis 1682 sowie die Linien meiner Frau väterlicherseits bis 1790 und mütterlicherseits bis 1590. Natürlich sind hier und da Zweige noch nicht vollständig untersucht. Da die Linie meiner Frau mütterlicherseits alle zum größten Teil am Schloß in Braunfels(35619) tätig waren (Tafeldecker, Schloßkommandant, Landmiliz, Hofschreiner, Hofschmied), so ist die Aktenlage dadurch recht gut und somit bis 1590 zurück. Mein größtes laufendes Projekt ist die Erfassung der 6 Kirchenbücher von Braunfels, um daraus ein Ortsfamilienbuch zu machen. Zur Zeit erfasse ich nur den Ort Braunfels, ohne die Eingemeindungen. In meiner Datenbank habe ich zur Zeit 17052 Datensätze eingegeben, etwas mehr als die Hälfte der KB`s in einem laufenden Zeitraum von rund 5 Jahren. Die KB`s kann ich nur dienstags erfassen. Neben der Mitgliedschaft in diversen Mailinglisten bin ich noch Mitglied in einigen Vereinen wie etwa Heimatkundlicher Arbeitskreis Braunfels, Heimatgemeinschaft Eckernförde (Schleswig-Holstein), Hessische familienkundliche Vereinigung in Darmstadt und der Computergenealogie. Der Kontakt zu sehr vielen Forschern hat sich sehr intensiv entwickelt und auch die Zusammenarbeit von vielen Forscherkollegen im heimischen Umkreis ist sehr gut. Ich habe mich schon immer für die Genealogie und Heimatkunde interessiert, denn nur durch das Wissen der Zusammenhänge und der Lebensumstände und Fehden und vieles mehr wird der "Schleier" gelüftet und erarbeitetes geschichtliches Wissen der Vergangenheit "lebendig". Mein Genealogieprogramm ist das Programm von Dr. Heribert Reitmeier AHNENWIN Version 5.0. Dieses Programm entspricht genau meinen Vorstellungen und Wünschen und ermöglicht eine gute Bearbeitung unter anderem zu Quellen. Warum habe ich mich hierzu bereiterklärt mitzuwirken? Ich interessiere mich natürlich auch für Programme zur Genealogie. Da mich die Testbeschreibungen sehr interessieren, ist mir die Problematik in punto Vergleich und so weiter bekannt. Es wird ja immer wieder angefragt, welches Programm zu empfehlen ist oder welches Programm im Hinblick von Ranking "gut" sei und so weiter. Auch von Beschreibungen wie "Mercedes" unter den Programmen gibt es diverse Sichtweisen, denn mit einem "Mercedes" kann man Auto fahren genauso wie mit einem Gogo oder Golf oder anderem motorisierten Fahrzeug. Die Frage geht hier nicht um "Mercedes" sondern vielmehr was will ich mit einem Programm bearbeiten und reicht es dafür aus und so weiter. Es gibt eben mehrere "Mercedes". Um sich diese Frage erschließen zu können, sollte man diverse Programmtests lesen und vergleichen. Das ist sehr mühsam und erschwerend, da man die Voraussetzungen und Sichtweisen der Tests oftmals nicht kennt oder unvollständig sind. Mir schwebt hier eine Art Überblick zu schaffen vor, die auf eine einfache Art und Weise aufzeigt, was ein Programm kann und dies im Vergleich zu anderen Programmen. Jedes Programm in sich hat seine Berechtigung und sollte "nicht verurteilt" werden, nur weil es nicht etwas kann was ein anderes Programm in petto hat. Durch eine Art Übersichtsfunktion der Programme kann man bewirken, sich sein passendes Programm für seine Arbeit und Vorhaben herauszusuchen. Dazu möchte ich beitragen, sofern es möglich ist. Selbst wenn diese massive Arbeit nicht mal von irgendwem angegangen wird, dann kann man auch nicht erwarten, dass es ein anderer macht. Man sollte zunächst mal versuchen in einer Art brainstorming diverse Kriterien und Dinge zu sammeln (siehe Links von Doris im Wicki). Soweit zu meiner Person und zu meinen Vorstellungen und Ambitionen. Mich bitte mit "Du" oder Walter anreden. Das ist in den anderen Mailinglisten auch so üblich. Herzlichste Grüße Walter
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walter.jutta.diehl@t-online.de