Hallo zusammen und ein herzliches "Grüß Gott" (damit ist auch gleich die Herkunft geklärt), mein Name ist Peter Schulz und ich bin der Autor von GedTool. GedTool ist eine Sammlung von EXCEL-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Bedingt durch die Zielstellung von GedTool, GEDCOM-Felder und -Strukturen in tabellarischer Form aufzubereiten und umgekehrt hieraus wieder eine GEDCOM-Struktur zu erzeugen, setze ich mich seit Jahren immer wieder mit GEDCOM auseinander und habe während dieser Zeit die unterschiedlichsten GEDCOM-Varianten und -Derivate kennengelernt. Zu dieser Mailingliste kam ich auf Einladung von Doris, nachdem ich mich mit folgendem Vorschlag an den Vorstand gewandt hatte: <Zitat> Um mehr Transparenz in die deutschsprachige Genealogieprogrammlandschaft zu bringen, schlage ich vor, den Funktionsumfang der einzelnen Programme in GenWiki tabellarisch vergleichend zu beschreiben. Denkbar wäre z.B. eine Aufstellung der GEDCOM-Tags und -Strukturen, welche von den einzelnen Programmen unterstützt werden. Der jeweilige GEDCOM-Abdeckungsgrad wäre ein guter Indikator um die einzelnen Programme "neutral" darzustellen. </Zitat> Der GEDCOM-Abdeckungsgrad wäre aber nur ein Faktor zur Bewertung von Genealogieprogrammen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einen Mix aus objektiven und subjektiven Kriterien geben kann, wobei bei einer Datenbanklösung der Kriterienkatalog der objektiven Merkmale durch den Anwender eingeschränkt und gewichtet werden kann. Soviel für heute. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit hier in der Liste, auch wenn es bei mir beruflich bedingt einige zeitliche Restriktionen geben kann. Viele Grüße aus dem Süden Peter (Schulz)
Liebe Mit-Such-/Prüfende Als AG-Nachlass befassen wir uns derzeit mit dem Datenschutz beim Export von Dateien (für einen Verein oder ein Archiv). Nach übereinstimmender Aussage aller Landesdatenschützer, die sich zum Großteil den bayerischen Ausführungen angeschlossen haben, ist der Export von Informationen über Lebende nur zulässig, wenn diese schriftlich zugestimmt haben. Das bedeutet, dass in einem Programm nur dann dem deutschen Datenschutzgesetz Genüge getan wird, wenn die Informationen über Lebende für den Export komplett vernichtet werden. In der Stammdatei dürfen sie stehen bleiben. Im privaten familiären Bereich dürfen Daten Lebender gespeichert und auch angezeigt werden. Nach einem Export müssen sie aus der Datei verschwunden sein - nicht einmal der Name darf erscheinen. Das ist ein Punkt, der beachtet werden sollte. Mit freundlichem Gruß Wulf von Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf von Restorff Ismaningerstr.86 81675 München www.von-Restorff.de ----- Original Message ----- From: <walter.jutta.diehl@t-online.de> To: "Softwaretests-L" <softwaretests-l@genealogy.net> Sent: Tuesday, July 22, 2014 10:30 AM Subject: Re: [SWT] Vorstellung Peter Schulz Hallo, ich möchte es nicht versäumen, auch von meiner Seite her ein herzlich willkommen in der Liste zu sagen. Ich finde es super, wenn es weitere Listenmitglieder gibt. Zur Zeit liegt das Projekt ja "auf Halte". Klar, man benötigt dazu auch die Zeit und alle Beteiligten haben mehrere Projekte laufen und gehen "Nebenbei noch arbeiten" ;-). Den aktuellen Stand der Dinge ist ja im GenWiki einzusehen und hat Doris schon sicherlich mitgeteilt. Ich halte dieses Projekt für sehr wichtig, damit auf der einen Seite die Möglichkeit des Vergleichs gegeben wird und zum anderen eine Orientierungshilfe für mögliche einsetzbare Programme je nach Art und Umfang, Bedienbarkeit und Persönlichem Geschmack des Endverbrauchers (um nur einiges zu nennen) gegeben ist. Ich persönlich betreibe Genealogie seit 1999 und arbeite mit dem Programm AHNENWIN 5.0 von Dr. Reitmeier. Dieses entspricht genau meinen Vorstellungen und beinhaltet die mir am Herzen liegenden Dinge. Neben persönlichen Ahnendaten sind mir auch immer die Umstände und Geschichte wichtig (wie lebten die Vorfahren, welche Zwistigkeiten hatten sie, welche regionalen Dinge nahmen Einfluß auf deren Leben und vieles mehr). Daneben erarbeite ich gerade ein Ortsfamilienbuch. Hierzu schreibe ich die Kirchenbücher ab und erfasse diese digital. Ich bin Nutzer und Anwender und kenne mich in Sachen programmieren nicht aus. Daher finde ich es sehr gut, auch aus diesen Reihen jemanden dabei zu haben. Herzlichste Grüße aus Hessen Walter (Diehl) -----Original-Nachricht----- Betreff: [SWT] Vorstellung Peter Schulz Datum: Mon, 21 Jul 2014 20:34:31 +0200 Von: "Peter Schulz" <PeSz@gmx.de> An: "'Softwaretests-L'" <softwaretests-l@genealogy.net> Hallo zusammen und ein herzliches "Grüß Gott" (damit ist auch gleich die Herkunft geklärt), mein Name ist Peter Schulz und ich bin der Autor von GedTool. GedTool ist eine Sammlung von EXCEL-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Bedingt durch die Zielstellung von GedTool, GEDCOM-Felder und -Strukturen in tabellarischer Form aufzubereiten und umgekehrt hieraus wieder eine GEDCOM-Struktur zu erzeugen, setze ich mich seit Jahren immer wieder mit GEDCOM auseinander und habe während dieser Zeit die unterschiedlichsten GEDCOM-Varianten und -Derivate kennengelernt. Zu dieser Mailingliste kam ich auf Einladung von Doris, nachdem ich mich mit folgendem Vorschlag an den Vorstand gewandt hatte: <Zitat> Um mehr Transparenz in die deutschsprachige Genealogieprogrammlandschaft zu bringen, schlage ich vor, den Funktionsumfang der einzelnen Programme in GenWiki tabellarisch vergleichend zu beschreiben. Denkbar wäre z.B. eine Aufstellung der GEDCOM-Tags und -Strukturen, welche von den einzelnen Programmen unterstützt werden. Der jeweilige GEDCOM-Abdeckungsgrad wäre ein guter Indikator um die einzelnen Programme "neutral" darzustellen. </Zitat> Der GEDCOM-Abdeckungsgrad wäre aber nur ein Faktor zur Bewertung von Genealogieprogrammen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einen Mix aus objektiven und subjektiven Kriterien geben kann, wobei bei einer Datenbanklösung der Kriterienkatalog der objektiven Merkmale durch den Anwender eingeschränkt und gewichtet werden kann. Soviel für heute. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit hier in der Liste, auch wenn es bei mir – beruflich bedingt – einige zeitliche Restriktionen geben kann. Viele Grüße aus dem Süden Peter (Schulz) -------------------------------------------------------------------------------- _______________________________________________ Softwaretests-L mailing list Softwaretests-L@genealogy.net http://list.genealogy.net/mm/listinfo/softwaretests-l Arbeitsseite:http://wiki-de.genealogy.net/Kriterien-Programmvergleich alte Liste: http://wiki-de.genealogy.net/Kriterien-alt Beispielliste: http://genealogy-software-review.toptenreviews.com
Hallo zusammen, die Anmerkungen von Herrn von Restorff sind richtig, wenn eine exportiere GEDCOM-Datei an eine "nicht-verwandte" Person weitergegeben wird. Den Verwendungszweck kann ein Programm beim Export der Daten allerdings nicht erkennen. Es sollte daher in einem Genealogieprogramm die Wahlfreiheit bestehen, beim Export "durch Auswahl" lebende Personen gänzlich zu unterbinden. Schön wäre z.B. auch ein entsprechender Hinweis, dass die Weitergabe von Daten lebender Personen gem. Paragraph sowieso an einen nicht verwandten Personenkreis gegen geltende Datenschutzbestimmungen verstößt. @Herr von Restorff, ich teile Ihre Meinung, wenn die Datenweitergabe an eine Person außerhalb des privaten familiären Kreis erfolgt. Darf ich Ihr Mail in der GEDCOM-L Liste zitieren? Dort sind einzelne Autoren der Meinung, dass die Weitergabe der Namen "unschädlich" sei. Viele Grüße Peter (Schulz)
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: softwaretests-l-bounces@genealogy.net [mailto:softwaretests-l-bounces@genealogy.net] Im Auftrag von Dr. Wulf von Restorff Gesendet: Mittwoch, 25. Februar 2015 08:18 An: walter.jutta.diehl@t-online.de; Softwaretests-L Betreff: [SWT] Hinweis ohne Überprüfung
Liebe Mit-Such-/Prüfende
Als AG-Nachlass befassen wir uns derzeit mit dem Datenschutz beim Export von Dateien (für einen Verein oder ein Archiv). Nach übereinstimmender Aussage aller Landesdatenschützer, die sich zum Großteil den bayerischen Ausführungen angeschlossen haben, ist der Export von Informationen über Lebende nur zulässig, wenn diese schriftlich zugestimmt haben.
Das bedeutet, dass in einem Programm nur dann dem deutschen Datenschutzgesetz Genüge getan wird, wenn die Informationen über Lebende für den Export komplett vernichtet werden. In der Stammdatei dürfen sie stehen bleiben.
Im privaten familiären Bereich dürfen Daten Lebender gespeichert und auch angezeigt werden. Nach einem Export müssen sie aus der Datei verschwunden sein - nicht einmal der Name darf erscheinen.
Das ist ein Punkt, der beachtet werden sollte.
Mit freundlichem Gruß Wulf von Restorff
Absender: Prof. Dr. Wulf von Restorff Ismaningerstr.86 81675 München www.von-Restorff.de
Lieber Herr Schulz Danke für die Unterstützung @Herr von Restorff, ich teile Ihre Meinung, wenn die Datenweitergabe an eine Person außerhalb des privaten familiären Kreis erfolgt. Darf ich Ihr Mail in der GEDCOM-L Liste zitieren? Dort sind einzelne Autoren der Meinung, dass die Weitergabe der Namen "unschädlich" sei. Aber sicher doch. Zitieren ist immer erlaubt (mit Quelle ;-)). Auch die Idee, dass Geburtsanzeigen gesammelt und veröffentlicht werden dürfen (CompGen) ist falsch. Geburtsanzeigen sind nur für einen bestimmtem Anlass und einen bestimmten Leserkreis publiziert und dürfen nicht unbegrenzt im Netz publiziert werden. CompGen hat einen entsprechenden Prozess gegen einen Groß-Neffen von mir verloren. Andererseits gilt auch: Wo kein Kläger, da kein Richter. Mit freundlichem Gruß Wulf von Restorff
Lieber Herr Schulz Auch von meiner Seite - einem derzeit eher schweigenden Mitglied der SWT - ein herzliches Willkommen. Da ich in München lebe ergibt sich vielleicht eine Zusammenarbeit unter vier Augen. Der Vorschlag "den Funktionsumfang der einzelnen Programme in GenWiki tabellarisch vergleichend zu beschreiben." Ist wohl ein guter Ansatz, der über das, was wir bisher geschafft haben weit hinausgeht. Da die GEDCOM-L ja alle Tags zusammengefasst hat, müsste es Ihnen doch möglich sein, eine Excel-Tabelle zu entwickeln, in die die Autoren dann eintragen können, was sie mit den Tags machen und was nicht und unten drunter die eigene Tags ("_tag"), die die Programme (~Autoren) verwenden und was damit gemeint ist. Ich schlage weiterhin vor, dass diese Tabelle zusammen mit der GEDCOM-L erarbeitet wird, dann kann man auch sehen, welches Programm noch aktiv ist (Dr. Karsten Leue z.B. schweigt seit einem Jahr (gefühlt)) und auch Jörn Daub ist deutlich weniger reaktionsschnell als in der Vergangenheit. Da wir alle freiwillig arbeiten, ist es mit einem "man sollte" o.ä. nicht getan. Es gilt die Devise: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!" Ich selbst bin derzeit allerdings mit privaten Problemen und DAGV (Weiterbildung und Anfragestelle) voll ausgelastet, so dass es gerade man zu (dummen) Kommentaren wie diesem hier reicht. Trotzdem: "gemma!" oder "pack ma's" Mit freundlichem Gruß Wulf von Restorff Absender: Prof. Dr. Wulf von Restorff Ismaningerstr.86 81675 München www.von-Restorff.de ----- Original Message ----- From: "Peter Schulz" <PeSz@gmx.de> To: "'Softwaretests-L'" <softwaretests-l@genealogy.net> Sent: Monday, July 21, 2014 8:34 PM Subject: [SWT] Vorstellung Peter Schulz Hallo zusammen und ein herzliches "Grüß Gott" (damit ist auch gleich die Herkunft geklärt), mein Name ist Peter Schulz und ich bin der Autor von GedTool. GedTool ist eine Sammlung von EXCEL-Makros zur Bearbeitung von GEDCOM-Dateien. Bedingt durch die Zielstellung von GedTool, GEDCOM-Felder und -Strukturen in tabellarischer Form aufzubereiten und umgekehrt hieraus wieder eine GEDCOM-Struktur zu erzeugen, setze ich mich seit Jahren immer wieder mit GEDCOM auseinander und habe während dieser Zeit die unterschiedlichsten GEDCOM-Varianten und -Derivate kennengelernt. Zu dieser Mailingliste kam ich auf Einladung von Doris, nachdem ich mich mit folgendem Vorschlag an den Vorstand gewandt hatte: <Zitat> Um mehr Transparenz in die deutschsprachige Genealogieprogrammlandschaft zu bringen, schlage ich vor, den Funktionsumfang der einzelnen Programme in GenWiki tabellarisch vergleichend zu beschreiben. Denkbar wäre z.B. eine Aufstellung der GEDCOM-Tags und -Strukturen, welche von den einzelnen Programmen unterstützt werden. Der jeweilige GEDCOM-Abdeckungsgrad wäre ein guter Indikator um die einzelnen Programme "neutral" darzustellen. </Zitat> Der GEDCOM-Abdeckungsgrad wäre aber nur ein Faktor zur Bewertung von Genealogieprogrammen. Ich könnte mir vorstellen, dass es einen Mix aus objektiven und subjektiven Kriterien geben kann, wobei bei einer Datenbanklösung der Kriterienkatalog der objektiven Merkmale durch den Anwender eingeschränkt und gewichtet werden kann. Soviel für heute. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit hier in der Liste, auch wenn es bei mir - beruflich bedingt - einige zeitliche Restriktionen geben kann. Viele Grüße aus dem Süden Peter (Schulz) -------------------------------------------------------------------------------- _______________________________________________ Softwaretests-L mailing list Softwaretests-L@genealogy.net http://list.genealogy.net/mm/listinfo/softwaretests-l Arbeitsseite:http://wiki-de.genealogy.net/Kriterien-Programmvergleich alte Liste: http://wiki-de.genealogy.net/Kriterien-alt Beispielliste: http://genealogy-software-review.toptenreviews.com
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