Moin zusammen. Dann möchte ich mal Walters Vorbild folgen und mich auch kurz vorstellen. Hans-Christian Scherzer, Jahrgang 1952, geboren in Berlin und seit einiger Zeit in Bremen. Zur Familienforschung bereits in früher Jugend gekommen, als ich einen Koffer mit Forschungsergebnissen Unterlagen meines Großonkels fand. Leider habe ich damals zu wenig Fragen gestellt. Nach dem Tod meines Vaters 1978 habe ich den Koffer geerbt aber erst vor ca. 25 Jahren ernsthaft angefangen, mich mit dem Inhalt und dem Thema zu beschäftigen. Vorfahren väterlicherseits stammen aus Niederschlesien, Thüringen, Franken und dem mittleren Erzgebirge; hier brechen die am weitesten erforschten Linien kurz vor dem dreißigjährigen Krieg ab. Mütterlicherseits sind die Wurzeln fest in die Gegend um Kolberg und Küstrin gegraben und reichen "nur" bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Ich bin verheiratet; die Vorfahren meiner Liebsten kommen - ebenfalls recht ortsfest - aus "Hessen und bei Rhein", konkret aus Darmstadt und Worms; hier gibt es noch viel zu entdecken, einige wenige Linien sind ebenfalls bis Ende des 18. Jahrhunderts bekannt. Ich bin beruflich als Softwareentwickler und Geschäftsführer einer kleinen GmbH im Umfeld des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Bremen tätig. So wenig Zeit mir mein Beruf (leider) lässt, bringen doch das Internet und Kontakte, die ich auch hier im Verein und den Malinglisten fand, einige Neuigkeiten. Seit ein paar Jahren schreibe ich Testberichte für die Vereinszeitschrift und so hat mich Peter auf dem Genealogentag in Bielefeld als mehr oder weniger ständiger Mitarbeiter fürs Redaktionsteam angeworben. Freundlichen Gruß und einen schönen Sonntag Hans-Christian
Hallo, dann werde ich die Vorstellungsrunde mal fortsetzen... Jahrgang 1959, an die Forschung geraten, als 1990 meine älteste Tochter geboren wurde und mein Tante mir eine Tapetenrolle schenkte mit ersten Erkenntnissen über die Familie. Das habe ich mit großer Leidenschaft fortgesetzt. Seit 1992 etwa arbeitete ich mit Familienstammbaum 1.0, verlor aber nie das Interesse daran, ob es bessere Programme gibt. Im Jahr 2000 wurde ich angesprochen, ob ich nicht einen Testbericht schreiben mag über das Programm für die neu geplante Zeitschrift Computergenealogie- ich gab den Testbericht ab und wurde Teil der Redaktion. Ich sammelte alle verfügbaren Test-Listen (z.B. von Weert Meyer) und entwickelte daraus nach und nach eine medernisierte und ergänzte Variante für die CG. Seit 2011 leite ich die Redaktion und habe zunehmend Probleme, genealogische Testberichte für die CG aufzutreiben: es finden sich kaum bereitwillige Autoren und ich selbst finde immer weniger Zeit, mich in neue Programme einzuarbeiten. In jedem Testbericht für die CG stecken 3 - 6 Monate Zeit, und trotz aller Vorbereitung ist es schwer, ein Programm mit allen Facetten vorzustellen und den Artikel so zu formulieren, dass sich jeder Anwender mit seinen ganz speziellen Anforderungen wiedererkennen kann. Mir schwebt eine Kriterienliste vor, die positiv formuliert ist (kann ?% aller optimal möglicher Punkte) - möglichst nach Funktionen getrennt, so dass die Stärken eines Programms deutlich werden- ohne aber dem Leser die Entscheidung abzunehmen, was IHM speziell wichtig ist. Es sollte aber möglich sein, zu jeder Funktion ein Referenzprogramm nennen zu können, dass hier hervorragend arbeitet. Mögliche Probleme sehe ich viele- aber ohne es zu versuchen kann man nicht wissen, ob es Lösungen dafür gibt. ;-) Am Ende können wir die Kriterienliste als Umfrage rausschicken Liebe Grüße Doris
........."auch haben, auch promovieren"........ Hier meine genealogische Vita. Aufgewachsen neben einer Stammtafel 1x2 m aus der Familie meiner Mutter wurde ich im zarten Alter von 6 Jahren mit der Genealogie konfrontiert, als man mir erklärte, dass ein Vetter meiner Mutter eine Nichte meines Vaters geheiratet hatte und deren Kinder demnach gleichzeitig Cousinen/Vettern und Nichten/Neffen waren. Sie besaßen ein Gut 44 km nördlich von Marburg und das war in der Zeit um 1946 und später sehr wichtig. Auch jetzt bin ich noch sehr gerne dort und habe mir gerade gestern dort ein Dutzend handgeschriebene Lebensläufe kopieren lassen. Zum Abitur bekam ich eine handgeschriebene Ahnentafel mit geschätzten 2000 Ahnen (mit Müttern!). Als Schatzmeister unseres Familienverbandes war ich verantwortlich für die Drucklegung der beiden Restorff-Bücher aus der Feder eines Vetters. Als ich feststellen musste, dass beim 100-Jubiläum unseres Familienverbandes die Vettern und Cousinen nicht so sicher waren, wie denn die Verwandtschaft untereinander war begann des Zeitalter der PC-Genealogie. Über Word, Excel, Powerpoint kam ich dann zu Gen-Profi, das ich allerdings wegen einiger "Unsinnigkeiten" trotz intensiver Telefongespräche mit dem Autor nicht dauerhaft installierte und zu Pro-Gen, dem ich heute noch treu bin, weil es in einigen Aspekten nicht Besseres gibt. Da Pro-Gen aber unter DOS läuft und die graphischen Möglichkeiten minimal sind, begann ich mich nach einem Nachfolger umzusehen. So habe ich einige Programme ausprobiert, aber keinen dauerhaften Nachfolger gefunden. Für einige Spezialaufgaben nutze ich aber auch andere Programme (nach aktuellem Export/Import über *.ged): * Legacy für Verwandtschaftsberechnungen, Dublettensuche, * AGES für kleine schnelle "Kästchendiagramme", * Stammbaumdrucker für vorzeigbare "Bilder". *TNG für die Internetdarstellung zur Berechnungen von Verwandtschaften, keine tieferen Kenntnisse * Gen-Profi-Stammbaum: Aus Sympathie für den Auftraggeber habe ich mich damit herumgeschlagen, das aber einige für mich nicht tolerable Macken hat. * GF-Ahnen hat für mich, obwohl der Autor hier vor Ort ist, Import-Probleme für die Testversion. Ich kann keine 50-Personen-Datei zurechtschneiden. * GES 2000 und 2006 habe ich wieder zur Seite gelegt, da die Textumbrüche fehlerhaft waren und die Namensfelder teilweise zu klein sind (meine Mutter heißt: Anna Adele Auguste Clementine Elisabeth Charlotte (Liselotte) von Loewenstein zu Loewenstein) kein alltäglicher aber doch ein Stresstest für viele Programme. * Ahnenblatt habe ich installiert, nachdem ich von einem entfernten Vetter 250 Seiten der Vorfahren seiner Söhne bekam. Ich nutze es aber nicht, obwohl es sicher eingutes Programm ist. Daneben suche ich - zusammen mit anderen - ein Programm, des wir den Genealogen des histor. Adels in Deutschland empfehlen können, die ich aus dem Word- und Excelk-Zeitalter herausführen möchte. Conditio sine qua non ist dafür eine Text-Druck-Ausgabe, die dem Muster der GhDA folgt. So jetzt gibt es zwei Motivatoren für Testberichte: Eigenbedarf und Bedarf für den histor. Adel, die sich vielleicht zusammen bringen lassen. Der nächste Kandidat dafür wäre GES 2012, das nach Hersteller- und Nutzer(Tester)angaben vielversprechend erscheint. Mit liebem Gruß Wulf Absender: Prof. Dr. Wulf von Restorff Ismaningerstr.86 81675 München Tel.: 089-92549898 www.von-Restorff.de
participants (3)
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Doris Reuter
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Dr. Wulf von Restorff
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H.-Chr. Scherzer