On Fri, 3 Dec 1999, Arthur Teschler wrote:
Wenn's schon ins Detail geht:
Wir benutzen meines Wissens alle einen Computer. Damit ist es nicht schwierig aus einem Text drei zu machen (fuer Teamler ohne "eigene" Webseite, fuer Vereinsmitglieder mit ausschliesslich privaten Webseiten, fuer Vereine mit Webseite und Mailinglisten).
In diesem Zusammenhang habe ich die "freien" (nicht vereinsgebundenen) Mailinglisten vergessen. Wenn ernsthaft angestrebt wird, dass eine nennenswerte Menge von genealogischen Mailinglisten ueber genealogy.net laufen soll, koennen wir uns eigentlich nur auf die allgemeinen Gesetze zurueckziehen. Niemand(!) wird eine straf- oder zivilrechtliche Verantwortung fuer etwas uebernehmen, was andere (=Listenteilnehmer) von sich geben. Genealogy.net waere Anbieter von Ressourcen. Die Verantwortlichkeit ist in $5.2+3 Mediendienste Staatsvertrag http://www.netlaw.de/gesetze/mdstv.htm eindeutig geregelt: <<< (2) Anbieter sind für fremde Inhalte die sie zur Nutzung bereithalten, nur dann verantwortlich, wenn sie von diesen Inhalten Kenntnis haben und es ihnen technisch möglich und zumutbar ist, deren Nutzung zu verhindern. (3) Anbieter sind für fremde Inhalte, zu denen sie lediglich den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich. Eine automatische und kurzzeitige Vorhaltung fremder Inhalte aufgrund Nutzerabfrage gilt als Zugangsvermittlung § 18 Abs. 3 bleibt unberührt. <<< Wenn es nur darum geht, dass Mailinglisten nicht verwaisen, muss es auch andere Mittel geben als Regularien, die eh keiner unterschreibt. Ansonsten wandern die Leute zu anderen Anbietern ab. Famos ist bei eCircles, weil wir nicht schnell genug reagiert haben, in soc.genealogy.german geht die Diskussion eine neue deutschsprachige Genealogiegruppe (nur deutsch) ebenfalls ueber ecircles aufzuziehen. Auf die Idee, bei uns anzufragen, kommt niemand. So klar ich die Notwendigkeit von Regelungen fuer Webseiten, die wir anbieten und Webseiten, die andere anbieten, wir aber fuer die CD nutzen wollen, sehe, genauso klar sehe ich aber auch, dass wir uns mit Mailinglistenvorschriften selbst ein Bein stellen wuerden. Meines Wissens hat es bisher immer geklappt, via Netiqette etc. allzu wueste Auswuechse auf Mailinglisten zu verhindern. Eine Beschwerdestelle koennte man ja zur Sicherheit immer noch anbieten. Arthur.Teschler@uni-giessen.de