On Sat, 27 Nov 1999, Jim Eggert wrote:
Rainer schrieb:
Ein grosser Teil der Bestimmungen schuetzt die Vereine ...
Das ist das Problem. Es gibt fuer den Mitarbeiter keinen Schutz. Er verliert alles und bekommt nichts.
Das war von Anfang an meine Rede. Ich hatte die "Nutzungsbedingungen" wesentlich weniger scharf formuliert und haette mich damit zufrieden gegeben, wenn unsere Team'ler sich damit einverstanden erklaert haetten, dass wir die Seiten jaehrlich auf CD pressen duerfen ohne uns jedesmal eine gesonderte Einverstaendniserklaerung zu holen. Rainer hat das als Wischi-Waschi abgetan und jetzt laufen uns die Leute weg.
5. Der Verein für Computergenealogie e. V. ist berechtigt, die von den Nutzungsberechtigten in genealogy.net eingestellten Beiträge und Web-Seiten vollständig oder auch auszugsweise unter Verwendung von Veröffentlichungsmedien jedweder Art (insbesondere in Druckwerken oder auf CD`s) zu publizieren und zu verwerten. Die Übertragung dieser Nutzungs- und Verwertungsrechte auf den Verein für Computergenealogie e. V. erfolgt unentgeltlich. Auch nach dem Ausscheiden von Nutzungsberechtigten aus dem Kreis der Nutzer ist der Verein für Computergenealogie e. V. berechtigt, die in die Allgemeinen Seiten eingestellten Beiträge des ausgeschiedenen Nutzers weiter zu verwenden, zu verwerten und/oder diese Beiträge ggf. dritten Personen zur weiteren Bearbeitung, Überarbeitung und Fortschreibung zu überlassen.
Warum ist das am aergsten? Etwas weniger Amtsdeutsch formuliert heisst das, dass jemand. der hier jahrelang mitgemacht hat, wenn er keine Lust mehr hat, nicht sagen soll "Das und das hab ich gemacht, sofort loeschen, ihr seid alle doof"
Wo finde ich den naechsten Ausgang? Ich steig lieber aus.
Jim, bitte bleib dabei. Das ist zunaechst eine Diskussionsgrundlage, die noch nicht veroeffentlicht ist. Andererseits muss du verstehen, dass wir uns auch absichern muessen. Eine gepresste CD wieder einzustampfen, weil ein Freiwilliger es sich anders ueberlegt, ist reichlich teuer. Die ganze Geschichte dient hauptsaechlich dazu, dass man im Streitfalle etwas hat, woran man sich halten kann. Bis jetzt lief das zumeist mit Reden und das kann meiner Meinung nach auch weiter so laufen. Gegenueber den Vereinen und Vereinsmitgliedern, die von uns eine "Leistung kaufen" wollen (wobei das natuerlich kein Kaufen ist wir sind ja nicht kommerziell ;-) muessen wir aber klar sagen, was wir leisten koennen und wo es aufhoert. Und es hoert genau dann auf, wenn man genealogy.net als Billigprovider fuer 60DM / Jahr benutzt, um damit auf Kosten anderer Reibach zu machen. Dann wuerden wir unsere Gemeinnuetzigkeit verlieren und das wollen wir vermeiden. Niemand hier muss befuerchten, dass er von uns einen Prozess an den Hals kriegt, weil er einen Link auf ancestry.com hat. Dasselbe gilt fuer Postings in Mailinglisten. Ich denke, dass jeder von uns auch ohne Vertrag einschreiten wuerde, wenn dort jemand "verrueckt" spielt. Koennten wir, solange wir noch in der Diskussionsphase sind, auf eine Version kommen, mit der alle Beteiligten leben koennen? Ich moechte vermeiden, dass sich das Team aufloest, weil Rainer nicht mehr sein Privatvermoegen hineinsteckt, sondern das Ganze mit viel Engagement auf finanziell sicherere Beine stellt. Das war doch immer gewuenscht, also sollten wir jetzt zusammenbleiben und einen fuer alle gangbaren Weg finden. Also nicht nur "Dann mache ich nicht mehr mit", sondern "Das und das kann ich aus den und den Gruenden nicht unterschreiben und wuerde es lieber so und so sehen" Es ist im Interesse aller. Arthur.Teschler@uni-giessen.de