Also sprach Holger Zierdt on 27 Jan 97 at 8:47 about AW: Hallo again, ich sag' einfach..:
da sprichst Du ein Problem an, dass mir schon sein langer Zeit Kopfzerbrechen macht. In meinem Verein (Gesellschaft fuer Familienkunde in Kurhessen und Waldeck) gelte ich sozusagen als der 'Computerspezialist', und jeder, der seine Genealogie dann mit dem Computer bearbeiten moechte, fragt mich um ein geeignetes Programm. In letzter Zeit wollen die Leute dann alle ein Windows-Programm, aber es gibt offensichtlich einfach kein empfehlenswertes.
Ich wuerde das aber anders rum sagen und kein DOS Program mehr als empfehlungswert halten. :-) Nehmen wir mal ein Beispiel aus dem Deutschen Vereinsleben: Die Franken. 800 Mitglieder. Unter ihnen Roman Herzog. Der bayrische Minister-des Innern kommt zum 75. Jubileumtag. Grosse Sache. 100 Mitglieder namen sich die Muehe auch zu kommen. Bis jetzt noch kein Wort von computer ausser der GENSYS database welche jetzt 184,000 Namen enthaelt und im Verein sitzt. Aber eine email Adresse von irgend einem Mitglied gibts nicht. Der Verein hat eine computer Gruppe welche Kurse abhaelt um GENSYS zu lehren. Ich weiss nicht wieviel Wochen das dauert, geht einige ganze Samstage floeten. Der Verein hat sich auf dieses Program (Version 8.0) verschworen. Jedenfalls muss das Biest ganz schoen kompliziert sein. Mit windows Programmen sollte man in 5 Minuten Daten eintragen koennen und so langsam sich ins innere finden wo alle moeglichen reports usw produziert werden koennen. Die Gliechheit der windows Programme war ja gerade der Reiz das ganze fuer Anfaenger leichter zu machen.
leisten muesste, um fuer die meisten Genealogen wirklich befriedigend einsetzbar zu sein. Jeder hatte zwar Ideen, vor allem Herr Thimm, aber leider habe ich den Eindruck, dass jeder lieber 'sein eigenes Sueppchen kocht' und wenig Interesse hat, ein 'offenes System' zu schaffen. Vielleicht koennen wir auf diesem Forum hier oder auch anderweitig einmal ueber ein solches 'Lastenheft' nachdenken.
So etwas hat sich hier ja schon seit Jahren entwickelt und geht immer noch weiter. Das rentiert sich auch hier etwas mehr weil jeder eben so ein Program fuer ein paar Dollar sich zulegt. Die teuersten Programme kosten $100 oder so. Roots V kam gerade of CD an - fuer $29.95. Windows muss schon jeder haben um ueberhaupt eine Chance zu haben etwas zu verkaufen. 32 bit windows ist noch schwach, kommt aber auch.
Ob und wer das dann in ein Programm umsetzen soll oder kann, ist die andere Frage. Wenn man sich den gewuenschten Funktionsumfang einmal nur annaehernd klarmacht, wird deutlich, dass ein Hobby-Programmierer diese Leistung nicht mehr erbringen kann, auch nicht mit RAD-Tools wie Delphi oder VB. Und ein Profi wird unbezahlbar, da man ja keine gro?en Einnahmen erwarten kann. Was denken die anderen dazu?
Es nimmt viele Jahre (man-years) um eine gutes Program zu entwickeln das ist aber nur die technische Arbeit. Das schlimmst ist the design. Hier brauch man Archivisten, Historiker, Genealogen und weiss wen noch alles um alle Dienste zu befriedigen. Das dauert auch Jahre hinzukriegen. Ihr soltet Euch mal http://www.WhollyGenes.com ansehen wenn ihr ein gutes Program fuer windows haben moechtet. Fred Fred Rump http://www.k2nesoft.com/~fred 26 Warren St Beverly, NJ 08010 fred@compu.com or 609-386-6846 fred@k2nesoft.com