Sein eigenes Interesse ist wohl tatsaechlich mehr (aber nicht aussschliesslich) kommerzieller Natur. Er versucht, einen lokalen Webserver fuer die Heilbronner Gegend aufzuziehen und bezieht dabei wohl auch die offizielle Stadt Heilbronn mit ein. Das notwendige Geld wird ueber Werbung eingeholt. Naechstes Jahr finden wohl irgendwelche Feierlichkeiten anlaesslich der Revolution von 1848/49 statt. Dabei muss wohl ein gewisser Widmann zumindest in Heilbronn eine groessere Rolle gespielt haben. Er und andere sind in der anschliessenden Restaurationszeit nach USA ausgewandert. Anlass fuer den Gezz mit Unterstuetzung der Stadt einige Seiten zum Thema Genealogie und Auswanderung aufzubauen. Der touristische Aspekt spielt dabei wohl auch eine Rolle. Dass er dazu ausgerechnet unsere Seiten als Basis nehmen will, ist sicher zumindest eigentuemlich.
Er sieht seine eigene rechtliche Situation so: Er hat nicht geklaut, sondern Deine (Volker) Seiten als Grundlage fuer weitere Bearbeitungen genommen. Die Daten (Orte und ihre Zugehoerigkeit zu den entsprechenden Oberaemtern) an sich seien frei zugaengliches Allgemeingut, so dass Du keine Urheberrechte beanspruchen koenntest. Durch seine eigene Bearbeitung Fuer die Daten ist das klar, anders sieht es aber wohl bei der Seitengestaltung aus. D.h. wenn er sich die Muehe gemacht hatte, die Daten selbst irgendwoher zu erfassen und geeignet aufzubereiten, waere es wohl nie zu dem Eklat gekommen.
("kuenstlerische" Gestaltung und Unterlegen einiger Orte mit Links zu weiterfuehrenden Seiten) sei daraus eine eigenstaendige Schoepfung geworden. Bei den FamilyGenealogy Links (Dora/Brigitte) sei eine weitere Wenn ich aus einer Zeitschrift einen fremden Artikel kopiere und nur ein paar Bezeichnungen aendere, evtl. noch eine Grafik einfuege, wird dies sicherlich auch noch keine eigenstaendige Schoepfung.
Bearbeitung vorgesehen, so dass nur Wuertemberger Links aufgenommen werden. Im uebrigen seien beide Seiten noch nicht oeffentlich, sondern er haette sie ausschliesslich Euch (Brigitte/Volker) zur Begutachtung vorgelegt. Die ganze Aufregung sei ihm daher unverstaendlich. Zumindest kommt man ohne Einschraenkungen an das Verzeichnis und die Daten heran. Im Zweifel haette er das Verzeichnis durch ein password schuetzen koennen. Auch stand in seiner 1. Mail nichts von einer Freischaltung "zur Begutachtung" (ganz abgesehen davon, das nichtmal mein Name richtig geschrieben war).
Nachdem er mit seinem Kooperationsangebot vorher schon bei Fred abgeblitzt war, hat ihn wohl Deine Formulierung "Unverschaemtheit etc." besonders gewurmt. Offenbar kann er besser austeilen als einstecken. Die vehemente Reaktion zeigt mir, dass er sich seiner Sache soo sicher auch wieder nicht ist. Mit dem Eintrag ins Gaestebuch sah er wohl seine Geschaeftsbasis gefaehrdet und musste entsprechend auffahren.
Ich sehe leider auch die Geschaeftsbasis gefaehrdet, wenn er Seiten ueber Dritte (Varia Verlag) einfach kopiert und veraendert. Von Inhaber des Varia-Verlages habe ich die explizite Erlaubnis mir eingeholt, die entsprechenden genealogischen Veroeffentlichungen auf www.genealogy.com und Mirrors aufzufuehren. Diese Erlaubnis ist wohl nicht ohne weiteres auf weitere Server (heilbronn-neckar) uebertragbar (insbesondere ohne Verlagsanschrift auf den Seiten).
Mein Eindruck war, dass man mit ihm zumindest am Telefon (also fast vis a vis) wesentlich besser reden kann als via eMail. Er hat kein Interesse an einem oeffentlich ausgetragenen Kleinkrieg (wer hat das schon?). Er bot uns an, dass wir Informationen, die wir auf seinen Seiten finden, frei verwerten koennen. Er glaubte auch, einige sachliche Fehler in unseren
Ich habe ihm ja auch angeboten gehabt, er koenne Links auf die entsprechenden Seiten machen, und so die Seiten frei verwerten.
Seiten festgestellt zu haben, die er uns gerne mitteilen moechte. Warum hat er uns/mir dann die sachlichen Fehler noch nicht mitgeteilt? Dies waere sicherlich konstruktiver gewesen, und eine von ihm gewuenschte Zusammenarbeit haette dann auch eher eine Grundlage.
Zumindest ist der Gezz nicht ganz einfach. Der Karren ist relativ weit in den Dreck gefahren und ich habe Bedenken, ob man diese unappetitliche Angelegenheit einfach unter den Tisch fallen lassen kann. Ich persoenlich haette an Deiner Stelle (Volker) wohl Probleme damit. Ob und wieweit er uns im Heilbronner Raum zuarbeiten koennte, kann ich nicht beurteilen, dafuer weiss ich ueber die Gegend zu wenig Bescheid.
Ich weiss leider auch nicht, ob er uns betr. dem Raum Heilbronn helfen koenne. Zumindest ist Duertta nicht im Mitgliederverzeichnis des Verein fuer Familien- und Wappenkunde in Wuerttemberg und Baden aufgefuehrt.
Arthur.Teschler@uni-giessen.de Volker.Milbrandt@mathematik.uni-stuttgart.de