am 27-Nov-99 schrieb der ach so ferne Rechner von ycrtmr@ix.netcom.com :
zu. Meine Seiten enthalten u.A. Adressen und Links zu Museen, Forschern,
Bibliotheken, der
slowakischen Botschaft etc pp, alles was eben fuer Genealogen, der in der Slowakei ueber Karpatendeutsche forschen wollen, nuetzlich sein koennte--und was der eine oder der andere auf einer Seite schreibt oder verlinkt, kann ich ja schlecht bestimmen bzw. permanent kontrollieren.
Das steht doch nirgendwo, dass dies nicht gelonkt werden koennte. Unter Punkt 3 heisst es: "Das Einbinden von Links zu kommerzeill ausgerichteten Seiten ...... ist untersagt" und ferner unter Punkt 6: "wenn mittelbar oder unmittelbar auf Internetressourcen hingewiesen oder verwiesen wird, die vorstehend als missbraeuchlich bezeichneten Inhalte, Daten oder Informationen enthalten oder ihrerseits als missbraeuchlich bezeichnete Nutzungsmoeglichkeiten verweisen" Pkt 3 betrifft das Einbinden von Links zu direkten kommerziellen Seiten, wobei hier eher die private genealogische homepage gemeint ist, die auf *irgendeinen* kommerziellen Service verweist; eine Sammlung zb als Querverweis auf genealogische Programmhersteller und Bezugsadressen ist hiermit nicht gemeint. Sollte dies missverstaendlich sein, so muesste man in der Formulierung nachsteuern. Pkt 6 meint Links zu strafrechtlich relevanten Seiten. Hiermit ist auch nicht gemeint, dass folgelinks in letzter Konsequenz nachvollzogen werden muessten. Dies ist niemandem technisch moeglich. Ich gehe auch davon aus, dass dies in den rein genealogischen Seiten nahezu unwahrscheinlich ist, dass in eine strafrechtlich relevante Quelle verlinkt wuerde, aber theoretisch ist es eben moeglich.
Um mich kurz zu fassen, es scheint als ob der Heil'ge Buerokratius, Schutzpatron unseres armen Vaterlandes, wieder einmal zugeschlagen haette?
Ich bitte darum genau zu lesen. Ein grosser Teil der Bestimmungen schuetzt die Vereine, indem klar definiert wird, wer in ihrem Auftrag arbeitet. Zudem wissen wir dann ebenfalls ganz genau, wer was eigentlich macht. Bei dem derzeitigen Zuwachs an freiwilligen helfern ist das manchmal schon recht unklar und wir wollen (und koennen dann auch) damit verhindern, dass sich zb 2 Karpaten-Bearbeiter (nur um ein Beispiel zu nennen) wegen unklarer Kompetenzzuweisung in die Haare geraten. Ein weiterer Schwerpunkt ist es klare Verhaeltnisse in der weiteren Verwendung zu erlangen (in erster Linie Vereins-CD, aber auch diejenigen Daten, die uns die Vereine uebermitteln in unserem Sinne ins Netz stellen zu koennen). Die strafrechtlich relevanten Dinge (Pkt 6) muss ich unterschreiben und stehe mit meinem Kopf hierfuer (jedenfalls solange ich Vorsitzender des Traegervereins bin). Konsequenterweise muss der Traegerverein sie bis zum Endnutzer weiterreichen. Verstoesse hiergegen sind aber eher bei privaten Seiten oder mailinglisten wahrscheinlich, kaum bei Vereinsseiten oder den regionalen Seiten. Eine weitere Zielrichtung ist ein (sanfter) Zwang zur Mitgliedergewinnung. Vereine und Einzelpersonen, die Mitglied im Verein fuer computergenealogie sind verleihen uns in der deutschen genealogischen Szene mehr Gewicht. Die Vergabe klarer Richtlinien ist auch entscheidend fuer die vermutete Serioesitaet. Gruss Rainer -------------------------------------------------------------------------- Reinhold F. Herrmann | Email: RH@buergernetz-erft.de | Es muss ein Ruck durch Buergernetz Erft | RH@genealogy.net | dieses Land gehen Genealogy Network | Tel/Fax: +49-2237-560032 | (Roman Herzog) --------------------------------------------------------------------------