On Tue, 30 Nov 1999, Wolfgang Fred Rump wrote:
On 30 Nov 99, at 17:20, Arthur Teschler wrote:
Ich wollte nur mal leise anfragen ob Wolfgang Naujocks aus solchem allgemeinen Druck aus webpage-l herrausgeflogen ist
ich habe von allgemeinem Druck nichts gemerkt. Mir war auch neu, dass er nicht mehr dabei ist. Es ist aber wohl so.
Allein aus dieser Formulierung kann jeder ablesen, dass das kein Vorstandsbeschluss war, sonst haette ich davon besser Bescheid gewusst. Ich habe mich gegen die Formulierungen "Der Vorstand verbietet" usw. gewehrt. Du solltest nach vier Jahren gemerkt haben, dass ich auf deine Verallgemeinerungen sehr empfindlich reagiere.
oder wie das ging? Nur weil er die Agoff-l liste an jemand anders abgegeben hat und dort aus dem Vorstand geschieden ist? Was hat das denn mit webpage-l zu tun? Er, als agoff-l webpage developer
webpages ist fuer webpages Entwickler. Wenn er fuer seinen Verein webseiten entwickelt hat, dies aber nun nicht mehr tut (oder tun darf, das weiss ich nicht) gibt es keinen guten Grund mehr fuer webpages.
Normal sollte das wohl so sein. Wie lange zappeln wir aber schon um in der Liste der webpagler aufzuräumen? Ist das schon getan worden? Nein. Weil wir immer noch hoffen das Leute die schon jahrelang kein Wort gesagt oder an webpages gearbeitet haben sich wieder aktiv melden. In diesem Fall wurde das Messer aber sofort nach nur einem hint der möglichen Nichtaktivität in den Agoff Seiten gezogen. Wer hat denn nun gesagt das Wolfgang die agoff Seiten auch aufgegeben hat?
Mario Seifert ist neuer Listowner von Agoff-L und soll auch die Agoff-Webseiten weiter betreuen. Schriftlich liegt das noch nicht vor, ich habe aber keinen Grund, an Marios Aussage zu zweifeln, zumal das zumindest fuer die Betreung der Agoff-Liste von Wolfgang bestaetigt wurde. Das zeigt aber genau das Problem: Wenn auf genealogy.net offizielle Vereinsseiten stehen sollen, fuer die die Vereine Geld bezahlen, sollte nicht irgendwer diese Seiten machen, sondern derjenige, der dafuer von seinem Verein ermaechtigt wurde. Diese Ermaechtigung kann natuerlich auch widerrufen werden. Deshalb brauchen wir die Rahmenbedingungen in praeziser Form. Darim muss stehen, dass die Ermaechtigung schriftlich zu erfolgen hat. Wer immer Wolfgang aus der Liste entfernt hat (Christa oder Rainer), war zumindest schnell bei der Sache. Es waere nicht der erste Schnellschuss aus Kerpen gewesen ;-) Das ist aber nun passiert. Vereine ermaechtigen nicht zur Teilnahme an webpages (das macht der Listowner, also z.Zt. Christa), sondern zum Einstellen von Seiten fuer den Verein. Insofern haette es ausgereicht, beim Verschieben der Seiten vorsichtig zu sein, um eben nicht Vereinsseiten zu produzieren, die nicht im Sinne des jeweiligen Vereins sind. Wolfgang kriegt diese Stellungnahme im CC. Vielleicht will er ja wieder dazustossen, um Beitraege zum allgemeinen Teil zu liefern (beispielsweise mit Hans-Juergen zu Danzig & Westpreussen, dann aber als "vom Vorstand autorisierte Einzelperson" nicht als Vertreter der Agoff und nicht fuer die Agoff-Seiten). Ich war davon ausgegangen, dass die Abmeldung aus webpages mit Wolfgang abgesprochen war. Anscheinend war das nicht so.
Oder sollte er nur bestraft werden weil er mitgeholfen hat eine neue Liste zu bauen die nun nicht auf genealogy.net steht?
Unsinn.
Siehe oben und erklär uns das bitte mal.
Ich glaube, ich habe das bereits erklaert. Die Entstehung von Famos bei oder wegen gleichzeitiger Einstellung von Agoff-L als freie Liste fuer jedermann, der Interesse an ostdeutscher Genealogie hat, haengen sicherlich zusammen. Die Entfernung aus Webpages als Folge des Wechsels des Seitenbetreuers ist indirekte Folge des Streits innerhalb des Agoff Vorstands. Dass die FamosListe bei eCircle laeuft, hat nichts mit der Entfernung aus webpages zu tun. Das waere eine Unterstellung, die ich nicht stehen lassen moechte. Wenn du schreibst, "Rainer hat (vor)schnell reagiert" gebe ich dir Recht. Wenn du schreibst, "der Vorstand verbietet" so ziehe ich mir den Schuh nicht an.
Seine Bekanntmachungen dieser Liste werden als SPAM vom Vorstand verboten.
Da ich auch Vorstand bin und nichts verboten habe, moechte ich dich bitten nicht solchen Unsinn zu erzaehlen.
Du hast die message wahrscheinlich nicht gesehen. Ich glaube sie wurde in ow-preussen-l aber gepostet. Also Unsinn und Unsinn können von zwei Richtungen gesehen werden.
Zumindest im ow-preussen Archiv steht davon nichts. Du solltest also eine private Nachricht von Rainer nicht als offizielle "Verbote des Vorstands" hinstellen. Deshalb habe ich so empfindlich reagiert. Rainer hat mir gegenueber gesagt, dass er auf eine private Massenmail privat geantwortet hat. Ich habe nicht bestritten, dass jemand auf SPAM (zumindest scheint er das so empfunden zu haben) reagiert hat, sondern auf die Aussage, dies werde "vom Vorstand verboten".
Besprechungen einfach gemacht werden. Wir sollen immer ein team sein aber nur so lange jeder schön brav ist. Glücklicherwiese haben sich diesmal sehr viele Mitarbeiter dagegen gewehrt und aufgesprochen. Sonst wäre doch alles schon versiegelt. Nur eben weil unsere werten Leute ein Diktat nicht annehmen wollen, werden jetzt auch Änderungen gemacht.
Du irrst. Rainer schrieb am Samstag: : Der genaue Text wurde von unserem "Hausjuristen" Hans-Juergen Wolf : aufgestellt und ist derzeit in /tmp/up/pages/Nutzungsbestimmungen.htm : zu finden und steht erst einmal zur Diskussion offen. Damit ist eindeutig gesagt, dass noch nichts endgueltig versiegelt ist. Ich war mit dem Text in der vorliegenden Form auch nicht gluecklich und habe im Prinzip vorausgesehen, dass es NichtMuttersprachlern schwer fallen wird, sich durch einen langen amtsdeutschen Aufsatz zu quaelen, und dass sie stattdessen nach einigen Paragraphen aufgeben und woanders hingehen. Genau deshalb kam der Text zur Diskussion, um ihm einerseits die scheinbare Schaerfe zu nehmen und andererseits die Unklarheiten klarzustellen.
Wolfgang war mitten in diesen Unterhaltungen bis ihm ganz plötzlich der Strich gezogen wurde. Das ärgert mich wenn auch niemand anders etwas dazu sagt.
Das hat mich auch gewundert. Der Zeitpunkt war sicher ungeschickt gewaehlt und musste zu dem Eindruck fuehren, hier sollen andere Meinungen unterdrueckt werden. Dass das nicht so ist, sieht man daran, dass auch nach Wolfgangs Entfernung aus webpages sowohl andere Meinungen geaeussert wurden, als auch in die Neufassung der "Rahmenbedingungen" eingeflossen sind.
Meines Wissens sind wir mit Wolfgang nach wie vor "on good terms". Seine Famos Liste musste dringend aufgesetzt werden, weil der Agoff Vorstand darauf bestand, dass die Agoff-Liste eine Vereinsliste sein und bleiben sollte. Das kann man gut oder schlecht finden, sollte aber von den Vertretern des Namens Agoff (und das ist nun mal der Vorstand) bestimmt werden duerfen. Ich habe ein bisschen von der Schmutzwaessche die dort gewaschen wurde, mitbekommen und fand das nicht gerade prickelnd. An Wolfgangs Stelle haette ich auch was eigenes aufgezogen. Dass das (noch) nicht auf genealogy.net laeuft hat technische Gruende.
Genau und das wissen wir. Wenn aber Seitenstiche gegen ihn oder andere wegen dieser Liste aufgesetzt werden, wird genealogy.net noch viel mehr verlieren.
"wegen dieser Liste" ist eine Vermutung von dir. Zu Nicks Beitrag: Dass wir mit Wolfgang "on good terms" sind, habe ich aus Privatmailings bis Freitag einschliesslich geschlossen. Die hoerten sich alle recht freundlich an und da war hauptsaechlich von technischen Gruenden fuer die Ansiedlung der neuen Liste ausserhalb von genealogy.net die Rede. Waere es aus diesem Grund zum Streit gekommen, haette ich das vermutlich mitbekommen. Moeglicherweise war am Samstag noch etwas, von dem ich aber nichts weiss. Fred hat insofern Recht, als wir auch bisher nicht so streng verfahren sind. Andererseits ist die Liste bereits gut durchgekaemmt worden (das Zappeln wurde also umgesetzt), so dass ich auf Anhieb niemanden entdecken konnte, von dem weder aktuell angebotene Seiten stammen, noch der hier sonst nichts sagt. Dass ich nicht in vollem Umfang informiert worden bin, ist offensichtlich. Dass ich mich gegen Verallgemeinerungen, die mich einbeziehen, wehre, ist mein gutes Recht. Generell: Wir waren bisher ein Team und das soll auch so bleiben. Andererseits sind wir nicht mehr in der gleichen Situation, wie zu den Zeiten, als Rainer und Christa noch alles aus eigener Tasche bezahlt haben. Wir haben jetzt einen Weg gefunden, die Finanzierung langfristig zu sichern. Wir gehen quasi offiziell an die Oeffentlichkeit. Das geht ohne Regeln, wenn man alles in Eigenregie macht, aber nur mit Regeln, wenn man in Beziehung anderen Institutionen gegenueber tritt. Das mag an der einen oder anderen Stelle etwas schmerzlich sein, aber das waere sicher auch im Land der unbegrenzten Moeglichkeiten nicht anders. Arthur.Teschler@uni-giessen.de