On Sun, 6 Dec 1998, Klaus-Peter Wessel wrote:
Reinhold und Arthur, ihr seid ja irgendwo im Prinzip dagegen, das erforschte Personendaten zur Verfuegung gestellt werden.
Habe ich so nie gesagt.
Wie vertraegt sich das denn mit der GEDBASE Datenbank. Ich dachte, das soll mal ein neuer Service von genealog.net werden? Tun wir damit denn nicht genau das, was da gefordert wurde?
Waere schade, wenn das alles andere ueberfluessig machen wuerde
: Subject: genealogy suggestions : From: Cathy Kinney <kinney1@accnorwalk.com> : Date: Wed, 11 Nov 1998 18:23:34 -0500 : To: webmaster@genealogy.net : : dear genealogists, : : you should just have a thing that says (german), then once you click on : that you should have a place to put the surname, first name, year of : birth/death etc.and return and you search it and find it fast instead of : all of this confusing crap to go through.
Auf dieses Niveau moechte ich mich nicht herabbegeben. Sollen die Leute halt weg bleiben.
Uebersetze dir obigen Satz und versetze dich in meine Lage, wenn man solche Unverschaemtheiten nachts um 00:30 Uhr erhaelt. Der "Kunde" moechte ein Ding haben, das German heisst, auf das man klickt, man gibt Name, Vorname und Geburtstag ein und man findet alles und muss sich nicht durch die verwirrende Scheisse wuehlen (confusing crap). Auf solche Leute kann ich verzichten. Ich moechte Seiten haben, von denen auch der fortgeschrittenere Familienforscher etwas hat. Davon sind wir, fuerchte ich, noch ein bisschen entfernt. Und ich moechte auch - ganz ehrlich - unsere Seiten nicht nach irgendeinem Massengeschmack gestrickt wissen. Es ist mir daher egal, wo die meisten Anwender sitzen.
GEDBASE ist doch nicht grundsaetzlich schlecht. Wie auch Reinhold bemerkte, darf es nur nicht dazu fuehren, das nur noch gedankenlos abgeschrieben wird, ohne eigene (Nach-)Forschung, bzw. Kontrolle. Darauf sollten wir bei diesem Service deutlich hinweisen!
Ich habe eine Zeit lang einen Teil der Foko-Datenbank im Internet angeboten. Die Qualitaet der Daten ist zwar mittlerweile grottenschlecht geworden, aber wenn man weiss, wie man es benutzen muss, ist es so schlimm auch wieder nicht. Ich habe ein ausfuehrliches Manual in Deutsch und Englisch verfasst. Die Mehrheit der "Kunden" hat es nicht gelesen und z.B. die Adressen aller Mueller-Einsender von Nord bis Sued abgefragt. Das aergert mich. Dafuer muss ich nicht den groessten Teil meiner Freizeit opfern. Arthur.Teschler@uni-giessen.de