[Webpages-l] Re: 2x Hopfgarten (fwd)
Ich hatte bereits eine Antwort gegeben, mit der der Frager aber offenbar nicht zufrieden ist. Arthur ---------- Forwarded message ---------- Date: Fri, 8 Jun 2001 14:15:21 +0200 From: Fritz Hopfgarten <FritzHopfgarten@gmx.de> To: Arthur Teschler <ATeschler@genealogy.net> Subject: Re: 2x Hopfgarten ----- Original Message ----- From: "Arthur Teschler" <ATeschler@genealogy.net> To: "Fritz Hopfgarten" <FritzHopfgarten@gmx.de> Cc: <WebMaster@genealogy.net> Sent: Friday, June 08, 2001 12:45 PM Subject: Re: 2x Hopfgarten Fritz Hopfgarten schrieb am 07.06.01 :
Hallohallo, Sir,
ich schau gerade in Eure Sachsen-Homepage rein und sehe: Ihr beschäftigt Euch auch mit Ortslexika - was immer das sei.
Es liegen im Sachsenland zwei Ortschaften mit meinem Namen, von denen ich gerne unter anderem herausbekommen möchte, wieso sie an meinen Namen gekommen sind: Die eine gehört zur Gemeinde Eulatal südlich von Leipzig, die andere zu Großolbersdorf südlich von Zschopau. Früher waren es selbständige Gemeinden, die möglicherweise eigene Siegel oder gar Wappen hatten, alles Dinge, die mich interessieren.
Genug der Worte! Jetzt warte ich erstmal auf Ihre Antwort.
Es gibt noch mindestens ein Hopfgarten in Tirol (Hopfgarten im Defereggental). Im Gegensatz zu vielen anderen Namen ist dieser ja sehr leicht zu deuten. Da wurde Hopfen angebaut. Ein Träger des Namens Hopfgarten ist entweder selbst Hopfenbauer (gewesen), kommt aus einem Ort namens Hopfgarten oder wohnt in der Nähe eines Hopfengartens (nicht notwendig aus einem Ort gleichen Namens). Sie können fast 100%ig davon ausgehen, dass keiner der drei genannten Orte seinen Namen nach einem Ihrer Vorfahren gewählt hat, sondern allenfalls umgekehrt. Ortsnamen sind in den meisten Fällen wesentlich älter als Familiennamen. Schönes Wochenende! Arthur Teschler =========================== Sehr geehrter Herr Teschler, das von Ihnen genannte Hopfgarten im Defereggen ist ein Paradebeispiel, dass manches Hopfgarten seinen Namen nicht vom Hopfenanbau haben kann: er Ort liegt mit 1107 Metern fast so hoch wie der Brenner (1371), ist klimatisch rauh, hat kurze Sommer und ist somit völlig ungeeignet für den wärmeliebenden Hopfen, der eine lange Wachstumsperiode benötigt. Außerdem wird beim Eulatal-Hopfgarten von denen von Hopffgarten behauptet, sie hätten es in Besitz gehabt, nach dem Sächsischen Bruderkrieg 1445/51 aber an die von Einsiedeln abgeben müssen, weil sie aufs verkehrte Pferd gesetzt hätten. Da die von Hopffgarrten ihren Namen vom thüringischen Hopfgarten bei Weimar ableiten, wären sie demnach Namensgeber an der Eula gewesen. Angenommen, es gäbe zufällig Orte namens Teschler - wären Sie da nicht auch neugierig, Näheres über solche Glückfälle zu erfahren? Eventuell herauszubekommen, welche heraldischen Gedanken sie sich gemacht haben, und wohl auch etwas über ihre Historie zu erfahren? Ich hoffe, Sie denken nochmals über mein erstes Email nach. vielleicht fällt Ihnen ja doch ein roter Faden ein, dem ich folgen könnte. MfG. FritzHopfgarten@gmx.de
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Arthur Teschler