Also sprach Charles Wardell on 25 Jan 98 at 16:12 about Re: Österreich: (da diese Sache schon seine Probleme veranstalten kann, bringe ich diese Unterhaltung lieber in die ganze Gruppe)
Gerhard,
Danke für die ausführliche Stellungnahme. Ich sehe Deine Standpunkte ein -- aber mit:
O.K. , ein ja zu Links die eine unentgeltliche Weiterfuehrung bieten, aber ein NEIN zu Links die Genealogie als nicht erlernbare Geheimwissenschaft
darstellen, um dann z.B. nur fuer einige Adressen aus der Telefon CD abzukassieren, und dieses NEIN ist bei mir "granithart", trotz der Wartung! Es koennten sich sonst ploetzlich Mitglieder dubioser Firmen, getarnt als die grossen Forscher, sich hier recht negativ (bremsend) betaetigen. Ich liege nur mit ueblen Geschaeftemachern auf Kollisionskurs, und das nehme ich an, das bist Du nicht! Warum sollte trotz der verschiedenen Anschauungen eine Zusammenarbeit, die ja einem gemeinsamen Ziel dient ( der Foerderung des geneal. Gedankens), nicht moeglich sein?
.. habe ich ein Problem.
Ich habe zwar nie mit diesen Sachen einen Groschen verdient -- aber: ist es wirklich nicht legitim für eine geleistete Arbeiten Geld zu verlangen ?
Wenn ich jemanden bitte, Infos für mich aus dem Patentamt zu besorgen dann zahle ich auch etwas dafür. Ich kann anderseits selbst hingehen und es selbst machen; das kostet "nur" Zeit !
Ich glaube nicht, daß man ALLE kommerzielle Anbieter verdammen sollte. Ich selbst habe probeweise eine Geburtsurkunde (Wales, 1867) von Genealogy Research Associates (Monterey, CA) ausheben lassen. Es hat zwar $80 gekostet aber es hat sehr gut funktioniert.
Wichtig ist nur genau erkennen zu können was etwas kostet und was gratis ist. Ein Konsument sollte dann die Wahl haben.
Es wäre sogar SEHR interessant eine Liste von Leuten in Österreich zu haben (Profis, Semi-Profis und Amateure) die bereit wären (entgeldlich) kleine Recherchen zu machen.
Ich glaube kaum das es so viele "üble Geschäftemacher" gibt. Es gibt vermutlich einige große Firmen (z.B. Broderbund) die ein recht gutes Geschäft machen. Kleinbetriebe wie IHFF in Wien müssen wahrscheinlich (??) uns überleben kämpfen.
Ich kenne niemanden der Genealogie "als nicht erlernbare Geheimwissenschaft" darstellt. Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche -- und ich bin natürlich auch Deiner Meinung, daß dubiose, üble Geschäftemacher nicht unterstützt werden sollte. Nur: man sollte nicht alle in den gleichen Topf werfen !
Herzliche Grüße aus Schrattenthal, Charles -- Charles Wardell A-2073 Schrattenthal 3 Tel/Fax: +43 (2946) 8325 GSM: +43 (664) 307-58-15 email: charles@infrasoft.co.at (MSN: cwardell COMPUSERVE: wardell)
Ich glaube nicht das sich jemand gegen kommerzielle Interessen stellt. Der Unterschied ist nur das wir (und das Internet im grossen ganzen) alle Arbeit gratis liefern. Trotzdem hat das auch seine Kosten. Sollte nun jemand nur seine Arbeit geschäftlich anbieten und bei uns nur seine Kunden suchen will, geht mir das auch etwas an den Kragen. Zum Gunste der Leser von genealogy.com kann ich wohl eine kurze und freie Erwähnung dulden aber auch nicht viel mehr. Eigentlich sollten links zu Information 'of commercial vendors' auch dort von diesen Leuten bezahlt werden. Wir können ihnen also mit der Besorgung der Kundschaft helfen aber sie müssen dann aber für ihre eigenen Seiten irgendwo bezahlen. Das ist eben nur Recht. Fred Fred Rump http://www.k2nesoft.com/~fred 26 Warren St Beverly, NJ 08010 fred@compu.com or 609-386-6846 fred@k2nesoft.com
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W. Fred Rump