[webpages-l] Zukunft genealogy.net
Liebe webpag'ler, schon oft habe ich unter diesem Subjekt geschrieben und immer war es so etwas wie ein kleiner Hilfeschrei, dass uns die Luft ausgeht. Heute soll es mal etwas positives sein und es wird langsam Zeit, dass ihr informiert werdet. Auf der Suche nach einer guenstigeren leitungsanbindung stiess ich auf das Buergernetz e.V. (Bayern werden es sicherlich kennen) Ich schrieb die Leute an und der Zufall wollte es, dass sie gerade jetzt dabei sind sich bundesweit auszuweiten. Ich habe mich mit dem Vorsitzenden des Dachverbandes und in Folge mit dem Eigentuemer der dahinterstehenden Providerfirma getroffen und die Rahmenbedingungen verhandelt und auch dabei den Zuschlag erhalten ein Buergernetz im Bereich Erftkreis, Koeln und Dueren zu begruenden. In erster Sicht hat dies relativ wenig mit Familienforschung zu tun, da es die Gruendung zweier regional arbeitender Vereine unter dem Dachverband des Buergernetzes erfordert. Damit bin ich derzeit voll und ganz beschaeftigt. In zweiter Sicht bedeutet dies aber, dass es eine gesicherte leitung geben wird und damit einen stets vorhandenen Serverplatz fuer jeden Server, den ein Genealogieverein aufstellen will. Dies alles ist ueber Mitgliedsbeitraege abdeckbar. Hierzu ist erforderlich und auch erwuenscht, dass der Verein fuer Computergenealogie dem Dachverband des Buergernetz e.V. als "zielgruppenorientierter Verein" beitritt und Leitungsleistungen ueber den Traegerverein Buergernetz Erft e.V. bezieht. Hierdurch fallen im Grundsatz kaum Kosten an. Buergernetz e.V. erwartet DM 500 per anno je angefangene 500 Mitglieder, an den Traegerverein Erft koennten Mittel abgefuehrt werden, die im Groschenbereich per anno pro subscriber liegen, oder pro Mitgliederzahl angeschlossener Verein liegen. der Verein koennte auf diesem Wege den Vereinsmitgliedern kostenlose homepage unter genealogy.net anbieten und der Verein fuehrt dann zb DM 10 per anno an den Traegerverein ab. eics.com wird per Ende August abgemeldet und ist nicht mehr existent, die Abwicklungskosten werde ich tragen muessen, da kein Verein sie uebernehmen kann, wenn er nicht seine Gemeinnuetzigkeit verlieren will, aber damit hat es dann fuer mich auch ein Ende (die Kostensituation). Dies bedeutet natuerlich einige Aenderungen: Es wird keine *kostenpf�lichtigen* homepages mehr geben. Die genealogischen homepages werden Mitgliedern des Vereins fuer Computergenealogie vorbehalten sein und sind durch den Mitgliedsbeitrag gedeckt. Dies und die Genealogy.net CD werden vielleicht auch den Mitgliederstamm erhoehen helfen. Zur Kostendeckung wird der Verein fuer computergenealogie wie oben erwaehnt einen geringen Beitrag an den Traegerverein abfuehren muessen, alles weitere regelt die Mitgliederversammlung, dass kann ich nur vorschlagen. Vereine, die bisher an mich (bzw eics) bezahlt haben, zahlen diese leistung nicht mehr. Statt dessen werden sie Mitglied im Verein fuer computergenealogie. Eine entsprechende Betragsregelung muss auf der MV waehrend des Genealogentages getroffen werden und sollte irgendwo in Groschenhoehe pro Kopf des angeschlossenen Vereins liegen. ein Teil dieser Groschen sollte dann wiederum an den Traegerverein abgefuehrt werden. Newslettersituation: genealogische newsletter sind ja seit geraumer zeit in Diskussion. Es besteht die Moeglichkeit diese ueber den Dachverband des Buergernetzes zu vertreiben, sie muessen nur geschrieben werden. Wenn es interesse gibt (und Interessenten, die sie schreiben wollen), dann koennen wir damit derzeit 180.000 Mitglieder des Buergernetzes erreichen und ich vermute mal, dass dies nach bundesweiter ausdehnung gut 5 Mio Buerger werden koennen. Hiermit haetten wir mehr erreicht, als dies ueber genealogy.net zu vertreiben. Entsprechende Regelungen muss ich mit dem Dachverband aber noch ausarbeiten, das Interesse hierzu ist aber vorhanden. Rechtliche Absicherung des Domainnamens genealogy.net: Ich werde den rechtlichen Besitz dem Traegerverein Buergernetz Erft e.V. uebergeben, das ausschliessliche Nutzungsrecht wird der Verein fuer Computergenealogie erhalten, solange er sich mit Genealogie im Internet beschaeftigt, damit ist sichergestellt, dass auch nach mir der name Existenzsicherheit hat und nicht von mir anhaengig ist und vor allem niemand durch Verkauf etc jemand daraus Gewinn erwirtschaften kann.. Rechtliche Absicherung der Rechte an erstellten Seiten: Es wird notwendig sein, dass die Mitglieder von webpages und die Eigentuemer der privaten genealogischen Homepages das Copyrightrecht (nicht die Urheberschaft) dem Verein fuer computergenealogie uebertragen. Dies kann in form eines einfachen Agreement geschehen, ist aber zur herstellung jaehlicher CD's usw zwingend erforderlich. Ich bitte hierfuer um Verstaendnis. Noch eine kurze Erlaeuterung zu den verschiedenen Vereinstypen innerhalb des Buergernetzes e.V, Foerderverein Ein Foerderverein ist (mit kurzen Worten) ein regionaler Ausbildungsverein, der Buerger, Vereine, Schulen, Kirchen, Behoerden ans netz heranfuehrt Traegerverein ist der Verein innerhalb der Buergernetze, der die Technik pflegt und die leitung bereitstellt. zielgruppenorientierter Verein ist ein Verein mit einem bestimmten Themengebiet, der innerhalb des Buergernetzes als einziger Verein das Recht hat sich mit diesem Thema zu befassen. Per Definition ist er ein Foerderverein mit ueberregionalem Charakter. Das Buergernetz wird interessierte Mitglieder stets diesem Verein zuweisen (Mitgliederzuwachs!) Sobald das Buergernetz ganz Deutschland erfasst werden Schulungsraeume auch fuer den computergenealogieverein als Mitglied des Dachverbandes bereitstehen. Die flaechendeckende Regionalbetreuung kann dann neu und effektiv geregelt werden (hieran koennen auch die angeschlossenen Vereine partizipieren) Nicht ganz zuletzt werden wir Mitgliedern kostenlosen Internetzugang anbieten koennen (nicht ganz kostenlos, denn die Traegervereine vor Ort benoetigen einen Mitgliedsbeitrag). Wir sind derzeit mit der Gruendung der beiden o.a. Vereine vollkommen beschaeftigt, so dass uns fuer andere Aufgaben kaum Zeit bleibt. Christa wird die Chronik der Verinsgruendungen Buergernetz nach /tmp/up/pages schieben, so dass nachvollzogen werden kann, was wir hierin bereits alles unternommen haben (einige Links sind nicht nutzbar) Gruss Rainer ------------------------------------------------------------------------ -- Reinhold F. Herrmann | Email: erft@buerger.net | Es muss ein Ruck durch Buergernetz Erft | RH@genealogy.net | dieses Land gehen Genealogy Network | Tel/Fax: +49-2237-560032| (Roman Herzog) --------------------------------------------------------------------------
Raier schrieb: [....]
Wir sind derzeit mit der Gruendung der beiden o.a. Vereine vollkommen beschaeftigt, so dass uns fuer andere Aufgaben kaum Zeit bleibt. Christa wird die Chronik der Verinsgruendungen Buergernetz nach /tmp/up/pages schieben, so dass nachvollzogen werden kann, was wir hierin bereits alles unternommen haben (einige Links sind nicht nutzbar)
Liebe Webpagler, um einen Ueberblick zu bekommen und viele Fragen von Anfang an beantworten zu koennen, gibt es seit ein paar Wochen die Chronik-Seite des/der zu gruendenden Vereine. Einige Links funktionieren nicht, weil sie sich auf interne EICS-Seiten beziehen. Ich setze sie jetzt unter chronik.html in up/pages. Gruss Christa
Lieber Webpage'ler, lieber Vorstand TV Erft, Ich schicke diese Mail gleichzeitig das genealogy.net Team und an die Mitglieder des Vorstands TV Erft, soweit ich die Adressen aus www.buergernetz-erft.de ermitteln konnte und sie nicht in Webpages-L vertreten sind. Am kommenden Mittwoch sollen fuer beide Vereine wichtige Entscheidungen gefaellt werden. Unter anderem wird von Rainer Herrmann der Verkauf des Domainnamens genealogy.net zur Abstimmung gestellt (suggestiv als die beste Loesung dargestellt). Da aus dem Computergenealogieverein fuer unsere Sache vermutlich nur noch Guenther Junkers sprechen wird, moechte ich den anderen Vorstandmitgliedern Gelegenheit geben, sich vor dem Faellen einer moeglicherweise fuer uns nachteiligen Entscheidung ein Bild zur damaligen und aktuellen Situation zu machen. Dies insbesondere, da offenbar - durch Beschraenkung der "Diskussion" auf einen Beitrag pro Teilnehmer - jegliche Aussprache im Vorfeld verhindert werden soll. Dies entspricht nicht meinem Verstaendnis von Demokratie, ich hatte gedacht, eine derartige Vorgehensweise waerevor 10 Jahren auf deutschem Boden abgeschafft worden. Ich bitte darum, das nachfolgende Zitat genau zu studieren, auf dieser Grundlage fand der Beitritt des Vereins fuer Computergenealogie zum BNV statt. Er stellt auch die Basis fuer die bisher relativ reibungslose Zusammenarbeit zwischen den drei Vereinen dar. Der Verein fuer Computergenealogie (CG) ist auf dieser Grundlage verschiedene Verpflichtungen eingegangen, fuer deren Nichtaufrechterhaltung unter Umstaenden Schadensersatzansprueche gegenueber CG geltend gemacht werden koennten. Es folgt ungekuerzt vom 15. August vergangenen Jahres eine Mitteilung des 1. Vorsitzenden Traegerverein Buergernetz Erft e.V. (TVE), des 2. Vorsitzenden des Foerdervereins Buergernetz Erft e.V. (FVE), des Beiratsmitglieds des Dachverbands Buergernetzvereine e.V. (BNV), des ehemaligen (bis zum 31. Juli dieses Jahres) 2. Vorsitzenden des Vereins fuer Computergenealogie e.V (CG), des Admin-C, Tech-C, Zone-C und Billing-C fuer den Domainnamen genealogy.net ("The Genealogy Network"): Rainer Herrmann. Die Nachricht richtete sich damals an die Mailingliste webpages-L, worin die Personen zusammengefasst sind, die seit etwa 1995 die Inhalte derWebseiten, die man heute unter www.genealogy.net findet, unentgeltlich zusammengetragen haben. Weiterer Kommentar folgt. Arthur Teschler (Verein f. Computergenealogie, 1. Vors.) On Sun, 15 Aug 1999, Reinhold Herrmann wrote:
Liebe webpag'ler,
schon oft habe ich unter diesem Subjekt geschrieben und immer war es so etwas wie ein kleiner Hilfeschrei, dass uns die Luft ausgeht. Heute soll es mal etwas positives sein und es wird langsam Zeit, dass ihr informiert werdet.
Auf der Suche nach einer guenstigeren leitungsanbindung stiess ich auf das Buergernetz e.V. (Bayern werden es sicherlich kennen) Ich schrieb die Leute an und der Zufall wollte es, dass sie gerade jetzt dabei sind sich bundesweit auszuweiten. Ich habe mich mit dem Vorsitzenden des Dachverbandes und in Folge mit dem Eigentuemer der dahinterstehenden Providerfirma getroffen und die Rahmenbedingungen verhandelt und auch dabei den Zuschlag erhalten ein Buergernetz im Bereich Erftkreis, Koeln und Dueren zu begruenden.
In erster Sicht hat dies relativ wenig mit Familienforschung zu tun, da es die Gruendung zweier regional arbeitender Vereine unter dem Dachverband des Buergernetzes erfordert. Damit bin ich derzeit voll und ganz beschaeftigt.
In zweiter Sicht bedeutet dies aber, dass es eine gesicherte leitung geben wird und damit einen stets vorhandenen Serverplatz fuer jeden Server, den ein Genealogieverein aufstellen will. Dies alles ist ueber Mitgliedsbeitraege abdeckbar.
Hierzu ist erforderlich und auch erwuenscht, dass der Verein fuer Computergenealogie dem Dachverband des Buergernetz e.V. als "zielgruppenorientierter Verein" beitritt und Leitungsleistungen ueber den Traegerverein Buergernetz Erft e.V. bezieht. Hierdurch fallen im Grundsatz kaum Kosten an. Buergernetz e.V. erwartet DM 500 per anno je angefangene 500 Mitglieder, an den Traegerverein Erft koennten Mittel abgefuehrt werden, die im Groschenbereich per anno pro subscriber liegen, oder pro Mitgliederzahl angeschlossener Verein liegen. der Verein koennte auf diesem Wege den Vereinsmitgliedern kostenlose homepage unter genealogy.net anbieten und der Verein fuehrt dann zb DM 10 per anno an den Traegerverein ab.
eics.com wird per Ende August abgemeldet und ist nicht mehr existent, die Abwicklungskosten werde ich tragen muessen, da kein Verein sie uebernehmen kann, wenn er nicht seine Gemeinnuetzigkeit verlieren will, aber damit hat es dann fuer mich auch ein Ende (die Kostensituation).
Dies bedeutet natuerlich einige Aenderungen:
Es wird keine *kostenpf÷lichtigen* homepages mehr geben. Die genealogischen homepages werden Mitgliedern des Vereins fuer Computergenealogie vorbehalten sein und sind durch den Mitgliedsbeitrag gedeckt. Dies und die Genealogy.net CD werden vielleicht auch den Mitgliederstamm erhoehen helfen. Zur Kostendeckung wird der Verein fuer computergenealogie wie oben erwaehnt einen geringen Beitrag an den Traegerverein abfuehren muessen, alles weitere regelt die Mitgliederversammlung, dass kann ich nur vorschlagen.
Vereine, die bisher an mich (bzw eics) bezahlt haben, zahlen diese leistung nicht mehr. Statt dessen werden sie Mitglied im Verein fuer computergenealogie. Eine entsprechende Betragsregelung muss auf der MV waehrend des Genealogentages getroffen werden und sollte irgendwo in Groschenhoehe pro Kopf des angeschlossenen Vereins liegen. ein Teil dieser Groschen sollte dann wiederum an den Traegerverein abgefuehrt werden.
Newslettersituation: genealogische newsletter sind ja seit geraumer zeit in Diskussion. Es besteht die Moeglichkeit diese ueber den Dachverband des Buergernetzes zu vertreiben, sie muessen nur geschrieben werden. Wenn es interesse gibt (und Interessenten, die sie schreiben wollen), dann koennen wir damit derzeit 180.000 Mitglieder des Buergernetzes erreichen und ich vermute mal, dass dies nach bundesweiter ausdehnung gut 5 Mio Buerger werden koennen. Hiermit haetten wir mehr erreicht, als dies ueber genealogy.net zu vertreiben. Entsprechende Regelungen muss ich mit dem Dachverband aber noch ausarbeiten, das Interesse hierzu ist aber vorhanden.
Rechtliche Absicherung des Domainnamens genealogy.net:
Ich werde den rechtlichen Besitz dem Traegerverein Buergernetz Erft e.V. uebergeben, das ausschliessliche Nutzungsrecht wird der Verein fuer Computergenealogie erhalten, solange er sich mit Genealogie im Internet beschaeftigt, damit ist sichergestellt, dass auch nach mir der name Existenzsicherheit hat und nicht von mir anhaengig ist und vor allem niemand durch Verkauf etc jemand daraus Gewinn erwirtschaften kann..
Rechtliche Absicherung der Rechte an erstellten Seiten:
Es wird notwendig sein, dass die Mitglieder von webpages und die Eigentuemer der privaten genealogischen Homepages das Copyrightrecht (nicht die Urheberschaft) dem Verein fuer computergenealogie uebertragen. Dies kann in form eines einfachen Agreement geschehen, ist aber zur herstellung jaehlicher CD's usw zwingend erforderlich. Ich bitte hierfuer um Verstaendnis.
Noch eine kurze Erlaeuterung zu den verschiedenen Vereinstypen innerhalb des Buergernetzes e.V,
Foerderverein
Ein Foerderverein ist (mit kurzen Worten) ein regionaler Ausbildungsverein, der Buerger, Vereine, Schulen, Kirchen, Behoerden ans netz heranfuehrt
Traegerverein
ist der Verein innerhalb der Buergernetze, der die Technik pflegt und die leitung bereitstellt.
zielgruppenorientierter Verein
ist ein Verein mit einem bestimmten Themengebiet, der innerhalb des Buergernetzes als einziger Verein das Recht hat sich mit diesem Thema zu befassen. Per Definition ist er ein Foerderverein mit ueberregionalem Charakter. Das Buergernetz wird interessierte Mitglieder stets diesem Verein zuweisen (Mitgliederzuwachs!)
Sobald das Buergernetz ganz Deutschland erfasst werden Schulungsraeume auch fuer den computergenealogieverein als Mitglied des Dachverbandes bereitstehen. Die flaechendeckende Regionalbetreuung kann dann neu und effektiv geregelt werden (hieran koennen auch die angeschlossenen Vereine partizipieren)
Nicht ganz zuletzt werden wir Mitgliedern kostenlosen Internetzugang anbieten koennen (nicht ganz kostenlos, denn die Traegervereine vor Ort benoetigen einen Mitgliedsbeitrag).
Wir sind derzeit mit der Gruendung der beiden o.a. Vereine vollkommen beschaeftigt, so dass uns fuer andere Aufgaben kaum Zeit bleibt. Christa wird die Chronik der Verinsgruendungen Buergernetz nach /tmp/up/pages schieben, so dass nachvollzogen werden kann, was wir hierin bereits alles unternommen haben (einige Links sind nicht nutzbar)
Hier der versprochene Kommentar zu meiner Weiterleitung von heute nacht: On Mon, 18 Sep 2000, 00:37 Arthur Teschler wrote:
Ich schicke diese Mail gleichzeitig das genealogy.net Team und an die Mitglieder des Vorstands TV Erft, soweit ich die Adressen aus www.buergernetz-erft.de ermitteln konnte und sie nicht in Webpages-L vertreten sind.
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Ich bitte darum, das nachfolgende Zitat genau zu studieren, auf dieser Grundlage fand der Beitritt des Vereins fuer Computergenealogie zum BNV statt.
[...]
On Sun, 15 Aug 1999, Reinhold Herrmann wrote:
[...]
In zweiter Sicht bedeutet dies aber, dass es eine gesicherte leitung geben wird und damit einen stets vorhandenen Serverplatz fuer jeden Server, den ein Genealogieverein aufstellen will. Dies alles ist ueber Mitgliedsbeitraege abdeckbar.
Leider ist aus dem "stets vorhandenen Speicherplatz fuer jeden Server" im entscheidenden Augenblick nichts geworden. Der von CG seit langem angekuendigte Foko/GedBas-Datenbankserver kann nicht in Kerpen aufgestellt werden. Waehrend es anfaenglich ein Finanzierungsproblem war (Der 1. Vors. TV hatte angeboten, den Rechner ueber den TV einzukaufen und von CG "abmieten" zu lassen) ist es jetzt offenbar ein Problem der Leitungskapazitaet. Wir wurden daher an drei mit dem BNV kooperierende, kommerzielle Provider vermittelt, die uns rabattiertes Serverhousing fuer hochgerechnet 3-5000 DM/Jahr angeboten haben.
Hierzu ist erforderlich und auch erwuenscht, dass der Verein fuer Computergenealogie dem Dachverband des Buergernetz e.V. als "zielgruppenorientierter Verein" beitritt und Leitungsleistungen ueber den Traegerverein Buergernetz Erft e.V. bezieht.
Das ist geschehen. Allerdings war nie davon die Rede, dass CG die Leitungsleistungen *exklusiv* ueber den Traegerverein beziehen muss. Es wurde immer auch gerne auf den Server bei der Uni-Giessen und den in Amerika zurueckgegriffen. Warum darf es nicht auch puretec sein?
Hierdurch fallen im Grundsatz kaum Kosten an.
Schoen waer's gewesen. Inzwischen sind wir ueberschlaegig bei fast 10.000 DM / Jahr angelangt (incl. Serverhousingangebot aus Bayern).
Buergernetz e.V. erwartet DM 500 per anno je angefangene 500 Mitglieder, an den Traegerverein Erft koennten Mittel abgefuehrt werden, die im Groschenbereich per anno pro subscriber liegen, oder pro Mitgliederzahl angeschlossener Verein liegen.
CG zahlt zur Zeit etwa 250 DM monatlich an TV Erft.
der Verein koennte auf diesem Wege den Vereinsmitgliedern kostenlose homepage unter genealogy.net anbieten und der Verein fuehrt dann zb DM 10 per anno an den Traegerverein ab.
So war das vorgesehen. Inzwischen wird eine Zwangsdoppelmitgliedschaft gefordert, die entweder von dem jeweiligen Mitglied, dass eine Homepage bei genealogy.net unterstellen moechte, oder aber vom Verein CG zu zahlen ist. Jeder, der sich auch nur ein bisschen im Internet auskennt, weiss, dass man kostenlos an jeder Ecke Webspace bekommt. Wer tritt dazu in 2 Vereine ein?
eics.com wird per Ende August abgemeldet und ist nicht mehr existent, die Abwicklungskosten werde ich tragen muessen, da kein Verein sie uebernehmen kann, wenn er nicht seine Gemeinnuetzigkeit verlieren will, aber damit hat es dann fuer mich auch ein Ende (die Kostensituation).
Leider nicht. Das Modell Buergernetz ist zumindest fuer den angedachten Zweck (Aufrechterhaltung genealogy.net) gescheitert. Es wird wieder ueber zu hohe Kosten geklagt. Von den gleichen Personen wie ehedem.
Dies bedeutet natuerlich einige Aenderungen:
Es wird keine *kostenpf÷lichtigen* homepages mehr geben. Die genealogischen homepages werden Mitgliedern des Vereins fuer Computergenealogie vorbehalten sein und sind durch den Mitgliedsbeitrag gedeckt.
Hoert, hoert.
Dies und die Genealogy.net CD werden vielleicht auch den Mitgliederstamm erhoehen helfen. Zur Kostendeckung wird der Verein fuer computergenealogie wie oben erwaehnt einen geringen Beitrag an den Traegerverein abfuehren muessen, alles weitere regelt die Mitgliederversammlung, dass kann ich nur vorschlagen.
Der "geringe Beitrag" betraegt z.Zt 250 DM / Monat und soll auf 430 DM erhoeht werden, wenn die gleiche Leistung aufrecht erhalten werden soll.
Vereine, die bisher an mich (bzw eics) bezahlt haben, zahlen diese leistung nicht mehr. Statt dessen werden sie Mitglied im Verein fuer computergenealogie. Eine entsprechende Betragsregelung muss auf der MV waehrend des Genealogentages getroffen werden und sollte irgendwo in Groschenhoehe pro Kopf des angeschlossenen Vereins liegen.
Die beigetretenen Vereine zahlen derzeit 2 Groschen pro Kopf, mindestens 60 hoechstens 180 DM.
ein Teil dieser Groschen sollte dann wiederum an den Traegerverein abgefuehrt werden.
Nach dem neuen Modell sollen sie entweder zusaetzlich dem TV Erft beitreten, oder CompGen zahlt den Beitrag von 90DM/Jahr.
Rechtliche Absicherung des Domainnamens genealogy.net:
Ich werde den rechtlichen Besitz dem Traegerverein Buergernetz Erft e.V. uebergeben, das ausschliessliche Nutzungsrecht wird der Verein fuer Computergenealogie erhalten, solange er sich mit Genealogie im Internet beschaeftigt, damit ist sichergestellt, dass auch nach mir der name Existenzsicherheit hat und nicht von mir anhaengig ist und vor allem niemand durch Verkauf etc jemand daraus Gewinn erwirtschaften kann..
So hier und mehrmals aehnlich an anderen Stellen gesagt. Aktuell scheint es aber wohl so zu sein, dass der Verein fuer Computergenealogie ueber den Namen genealogy.net untrennbar mit Buergernetz Erft verbunden werden soll. D.h. wenn TV Erft von den Dachverbandsprovidern statt einer gestellten 2 Mbit Leitung fuer eine gemietete 512kB richtiges Geld haben will, muss das natuerlich irgendwoher kommen. Versprechungen hin oder her.
Sobald das Buergernetz ganz Deutschland erfasst werden Schulungsraeume auch fuer den computergenealogieverein als Mitglied des Dachverbandes bereitstehen.
Wann wird das sein? Schatzmeister Muenzmeier vom Dachverband klagte ueber sinkende Mitgliederzahlen und schwindendes Interesse. Ausserhalb Bayerns gibt es meines Wissens 2 Buergernetzvereine. ---- Wir vom Vorstand CG haben nun folgendes Problem: Der Vorsitzende TV versucht die Finanzprobleme seines Vereins ueber CompGen zu heilen. Summa Summarum laeuft es auf 10.000 DM / Jahr hinaus. Das waeren etwa 2/3 unseres regulaeren Beitragsaufkommens, das kann sich kein Verein leisten, der serioes arbeiten will. Ein Einsammeln von Spenden zu diesem Zweck wuerde nur auf ein Verschieben der Zahlungsunfaehigkeit hinauslaufen, da die Kosten ja regelmaessig weiter entstehen. Wir *mussten* uns also umsehen, ob es auch noch andere Moeglichkeiten gibt und sind, zumal der Ausgleich ueber Uni-Giessen ebenfalls auf wackligen Beinen steht, auf einen professionellen Dienst ausgewichen, bei dem die Webseiten bei guter Performance fuer wenig Geld untergebracht werden koennen. Der aktuelle Account bei Puretec kostet uns 20 DM weniger als der Beitrag zum Dachverband der Buergernetze, den wir offenbar nur dafuer zahlen, dass wir die Leistungen des Traegervereins in Anspruch nehmen duerfen. Daraufhin sieht sich der 1.Vors. TV hintergangen, klinkt sich aus dem Gesamtprojekt aus und schiebt uns den Schwarzen Peter zu. Als Trumpf haelt er den Domainnamen genealogy.net fest und macht seinem Vorstand den Verkauf dieses Namens schmackhaft. Es wurde behauptet, ich haette den Domainnamen geschenkt haben wollen: Rainer Herrmann am 13. August 2000:
Liebe Vorstaende des Traegervereins BN-Erft und CompGen, vielfach ist an mich herangetragen worden, was ich nun gedenke mit dem Domainnamen Genealogy.net anzustellen. Arthur Teschler wollte den namen gar geschenkt haben.
Das ist falsch. Im Gegensatz zum 1.Vors. TV habe ich kein persoenliches Interesse an dem Namen genealogy.net und wollte den Namen nie fuer mich selbst. Ich habe den 1.Vors. lediglich an sein mehrmals gegebenes Wort erinnert, dass der Name auf das genealogy.net Team uebertragen werde. Rainer Herrmann am 16.12.98: : Ob das mit dem IN klappt weiss ich nicht, was ich aber anbieten kann ist : eine vertragliche Zusicherung (da mein Ehrenwort ja wohl nicht reicht), : dass ich genealogy.net niemals veraeussern werde und dass ich, sollte : ich es jemals aufgeben, sterben oder sonst etwas den Namen auf jedenfall : demn team ueberlasse Selbst die Bitte, wenn schon nicht den Namen zu uebertragen, dann doch wenigstens eine automatische Umleitung zu schalten, wird zur Beurteilung einem Vorstand vorgelegt, der - bitte das jetzt nicht persoenlich zu nehmen - nicht in der Lage ist, die Kosten oder den technischen Aufwand abzuschaetzen, sondern dazu auf die Auskunft des 1. Vors. angewiesen ist. Es wird vom notwendigen Betrieb eines Nameservers geschrieben und suggeriert, dass dies ein nennenswerter Kostenfaktor sei. Das laufe auf ein "schleichendes Verschenken" des Namens hinaus. Im Klartext: Eine Webseite, die pro Tag 20.000 mal angewaehlt wird, kann man besser verkaufen, als eine, die sich ihre Beruehmtheit erst erarbeiten muss. Es soll also Geld gemacht werden auf Kosten a) der Surfer, die woanders herauskommen, als sie dachten und b) derjenigen, die in vielen Stunden uneigennuetziger Arbeit 2000 Seiten hochkaraetiges Informationsmaterial zusammengetragen haben So tief sollte selbst ein finanziell angeschlagener Verein nicht sinken. Die Frage ist zudem, ob ein Domainname auch dann noch zum Kauf interessant ist, wenn eine andere Gruppe darauf einen berechtigten Anspruch anmeldet. Und mindestens den moralischen Anspruch kann das genealogy.net Team anmelden. Da wir die Inhalte geliefert haben, haetten wir auch in einer juristischen Auseinandersetzung wahrscheinlich recht gute Startvoraussetzungen. Bei einer Weiterleitung handelt es sich - vereinfacht dargestellt - um ein Schild "Wir sind ab sofort unter folgender neuer Adresse zu erreichen ...". Die Netzlast geht herunter, die Leitungen werden frei fuer Buergernetzbedarf. Ich hatte angeboten, an dieses Umzugsschild zusaetzlich Werbung anzubringen und mit dem Erloes die Verluste aus dem letzten Projekt des Rainer Herrmann (eics.com) auszugleichen. Leider wurde auf diesen Vorschlag weder eingegangen noch taucht er im Abstimmungspapier fuer Mittwoch Abend auf. Wenn es dem 1.Vors. wirklich nur darum geht, den Namen genealogy.net nicht in falsche (kommerzielle) Haende geraten zu lassen, wuerde ich diesen Text gar nicht schreiben muessen. Es ist schon sonderbar, dass man um die Kleinigkeit einer Weiterleitung betteln muss. Der Traegerverein taete gut daran, die Notwendigkeit eines eigenen Rechenzentrums im Keller des 1. Vors. kritisch zu pruefen. Die Buergernetzvereine verstehen sich nach Aussage 1. Vors. nicht mehr als Einwaehlvereine oder Provider sondern als Dienstleister. Warum wird dann der teuerste Posten, die Standleitung, nicht zugunsten von mehr Dienstleistung aufgegeben? Die Webseiten kann man ebenso gut auch extern unterbringen, die fuenf Buergernetzmailinglisten wuerden auch asynchron noch gut funktionieren. Einwahl ins Internet wird mittlerweile allerorten guenstig angeboten. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser lange Sermon in den Koepfen der Entscheidungstraeger etwas bewirkt hat. Ich befuerchte, dass Ihnen das Schicksal von genealogy.net relativ gleichgueltig ist. Vielleicht gibt aber die Art und Weise, wie hier die offenbar bereits gefaellte Entscheidung des 1.Vors. durch Beschluss zementiert werden soll, dem einen oder anderen zu denken. Durch die sicher ungewohnliche Beschraenkung der Redezeit soll den Vorstandsmitgliedern offensichtlich die Moeglichkeit genommen werden, sich unabhaengig zu informieren. Falls daher seitens der Vorstandsmitglieder TV Erft noch Fragen sind, sind wir vom Vorstand CG gerne bereit, Ihnen diese zu beantworten. Wir sind (noch) unter compgen@genealogy.net zu erreichen. Mit freundlichem Gruss Arthur.Teschler@uni-giessen.de (Verein f. Computergenealogie, 1. Vors.)
Ein weiteres Problem ist, was wird aus den Vereinen, die auf Grund der Aussagen dem Verein fuer Computergenealogie beigetreten sind. Die Aussagen in den Emails von Reinhold Herrmann sind Vertragsgrundlagen, koennen die Vereine Schadensersatz gegenueber CG oder R.Herrmann geltend machen, sofern der angebotene Domain-Name, wie z.B. vfwkwb.genealogy.net, und der Serverplatz nicht mehr zur Verfuegung gestellt wird? Mit freundlichen Gruessen Dr. Volker Milbrandt
On Mon, 18 Sep 2000, 00:37 Arthur Teschler wrote:
On Sun, 15 Aug 1999, Reinhold Herrmann wrote:
[...]
Vereine, die bisher an mich (bzw eics) bezahlt haben, zahlen diese leistung nicht mehr. Statt dessen werden sie Mitglied im Verein fuer computergenealogie. Eine entsprechende Betragsregelung muss auf der MV waehrend des Genealogentages getroffen werden und sollte irgendwo in Groschenhoehe pro Kopf des angeschlossenen Vereins liegen.
Die beigetretenen Vereine zahlen derzeit 2 Groschen pro Kopf, mindestens 60 hoechstens 180 DM.
ein Teil dieser Groschen sollte dann wiederum an den Traegerverein abgefuehrt werden.
Nach dem neuen Modell sollen sie entweder zusaetzlich dem TV Erft beitreten, oder CompGen zahlt den Beitrag von 90DM/Jahr.
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