Guten Tag, ich begrüße es sehr und bin dankbar für jede Information, die man zu diesem Thema bekommen kann. Insbesondere zu den ostdeutschen Gebieten, da jeder, dessen Vorfahren aus dieser Region kommen, genug Probleme hat und über jede Zusatzinformation froh ist. Vielen Dank also für Ihr Engagement ! Aber trotzdem möchte ich auch Kritik äußern. Entweder habe ich mich etwas dumm angestellt oder die detailierteren Informationsseiten waren wirklich nur auf Englisch. Wenn dem wirklich so sein sollte, empfinde ich das als ausgesprochenes Ärgernis, daß deutsche Verfasser über ein deutsches Thema an eine in erster Linie deutsche Leserschaft in englischer Sprache schreiben. Gut finde ich die Möglichkeit, die Seiten wahlweise in zwei Sprachen abzurufen. Genauso irritiert war ich von Ihrer Behauptung, daß die Ostgebiete abgetreten wurden. Das hört sich nach einem zweiseitigen, einvernehmlichen Vorgang an. Mir hat sich der Vorgang bisher so dargestellt, daß die Siegermächte einseitig die dauerhafte Besetzung beschlossen hatten und die Gebiete unter ihre Verwaltung gestellt hatten. Die deutsche Bevölkerung wurde völkerrechtswidrig vertrieben und so vollendete Tatsachen geschaffen, die später von den deutschen Regierungen anerkannt wurden. Dieser Vorgang ist wohl kaum als Abtretung zu bezeichnen. Es haben wohl alle Deutschen, auch die Vertriebenen, sich mit dem Verlust der Ostprovinzen abgefunden und akzeptieren den Status Quo. Aber es sollte doch wenigstens soviel Selbstbewußtsein vorhanden sein, die Vorgänge ehrlich zu bezeichnen. Denn man sollte auch bedenken, welches Gefühl mit Ihrer dem Zeitgeist angepaßten Sprachregelung bei den Betroffenen ausgelöst wird. Mit freundlichen Grüßen Michael Elstermann ----- End Included Message -----
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