Re: German Genealogie Home Page
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Holtmann, Vielen Dank fuer den Hinweis und fuer die Anlagen. Ich sehe von den von Ihnen geschickten Anlagen, dass sie mit der Serie "Germans to America" nicht begeistert sind. Ich glaube, wir sind fast der gleichen Meinung. Einiges wuerde ich aber etwas anders ausdruecken: 1. Die vielen Luecken und Fehler in Germans to America hat man schon jahrelang beklagt. Die Serie ist m.E. sowieso von grossem Nutze, allerdings, wie Sie auch behaupten, nur als Namensindex zu betrachten. Jeder gefundene Name muss auch in den Passagierlisten selbst wieder nachgeschlagen werden, um die volle Eintragung zu lesen. Das ist aber fast immer so. Man soll immer die primaeren Quellen aufsuchen, wenn es moeglich ist. Sekundaere Quellen haben immer Fehler. 2. Wenn ich mich nicht irre, sind die Passagierlisten von amerikanischen Haefen auch durch alle LDS Forschungsstellen, auch in Deutschland, erhaeltlich. Sie werden dort allerdings meistens nicht staendig aufbewahrt, aber doch leihweise erhaeltlich. Dass haben Sie in dem Artikel ausdruecklich gemacht, aber in Ihrem E-mail liest man nur von einem "einmaligen Bestand". 3. Wenn man eine Wiederverarbeitung dieser Passagierlisten beabsichtigt, sollte man m.M.n. nicht mit 1820 anfangen. Viel besser waere eine Weiterverarbeitung der Hafenindexen, die schon fuer New York (1820-1846), Philadelphia (1800-1906), New Orleans (1853-1899), Boston (1848-1891), usw. existieren. Dann wuerde die Frage der Nationalitaet der Reisenden wegfallen. Haben Sie bzw. hat Ihr Institut solche Vorhaben? Einen Link auf Ihren Seiten wird in <http://www.genealogy.com/gene/www/emig/emigr.html> gebaut: <A HREF="http://www.uni-oldenburg.de/fb3/politik2/holtmann.htm">Review</A> of Germans to America, vols. 1-50+ (1850-1996+), <EM>by <A HREF="mailto:holtmann@hrz1.uni-oldenburg.de"> Dr. Antonius Holtmann.</A></EM> Mit freundlichen Gruessen, =Jim Eggert EggertJ@LL.mit.edu _____________________________________________ From: "HOLTMANN ANTONIUS FB3" <holtmann@hrz1.uni-oldenburg.de> Organization: University Of Oldenburg Comp.Center Date: Tue, 5 Aug 1997 11:22:52 MEZ-1MESZ Mime-Version: 1.0 Content-Transfer-Encoding: 7BIT X-Confirm-Reading-To: "HOLTMANN ANTONIUS FB3" <holtmann@hrz1.uni-oldenburg.de> X-Pmrqc: 1 Priority: normal X-Mailer: Pegasus Mail for Windows (v2.54) Content-Type: text/plain; charset=US-ASCII Content-Length: 1424 Sehr geehrter Herr Eggert, unter der German Genealogy Home Page (http://www.genealogy.com/) und German "Emigration to America" habe ich den Verweis auf Glazier/Filby: Germans to America, gefunden, dazu auch den Hinweis auf Michael Palmers Rezension der Baende 1-9. Eine Rezension der Baende 1-50 und des Bandes 54 habe ich veroeffentlicht in "Genealogie" 45(1996)9/10, 274-280 und 46(1997)3/4, 507f., (deutsch) und in "The Palatine Immigrant" 22(1997)2, 80-87 und 22(1997)3, 152f. (englisch). Diese beiden Texte haben wir im Internet untergebracht, dazu auch eine Information ueber Arbeit, Bestaende und Dienstleistungen unserer Forschungsstelle (http://www.uni-oldenburg.de/fb3/politik2/holtmann.htm). Besonders wichtig ist unser fuer Europa einmaliger Passagierlisten-Bestand auf Mikrofilm (1820-1897), der die Ueberpruefung der Angaben bei Glazier/Filby zulaesst, vor Ort, oder aber von uns im Auftrage fuer DM 40,-- pro Stunde. Es handelt sich um die Filme der National Archives, Washington D.C., auf die auch verwiesen werden sollte. (http://www.nara.gov/publications/microfilm/immigrant/immpass.html). Ich schicke Ihnen die Texte mit dieser e-mail. Ueber einen Verweis mit Link auch zu meiner e-mail-Anschrift wuerde ich mich freuen. Wir werden demnaechst unsere Internet-Angebote erweitern und neu gestalten und Sie darueber rechtzeitig informieren. Mit freundlichen Gruessen Antonius Holtmann
participants (1)
-
Jim Eggert