Re: Webpages for Germany - SAARLAND
On Wed, 18 Jun 1997, Klaus Berndt wrote:
Arthur und Fred,
Ich nehme das mal wieder in den grossen Kreis, ich denke, es geht alle etwas an.
W. Fred Rump wrote:
"I already know about the www.genealogy.com Saarland pages there are 100 percent in German. Good thing I have web translator. Anyway from
Klaus,
ich habe das aber nicht geschrieben. Ich habe Dir das nur zugeschickt. Jetzt sehe ich aber wie ein Esel in sgg aus. :-)
So sehe ich das absolut nicht; es war mir schon klar, dass es ein Zitat war. Ich konnte die Sache aber insofern nicht einordnen, als ich nicht wusste, was da bei worldgenweb laeuft, d.h.wieso die dort ebenfalls Deutsche Genealogie in grossem Stil aufbauen, wo es doch sgg gibt und warum von dort kein Kontakt gesucht wird zu den jeweiligen Autoren.
Tja, es ist leider so, dass viele ihr eigenes Sueppchen kochen wollen. Zumindest mit den deutschen Genealogieseiten waren wir schneller als die WorldGenweb Leute. Ob das gleichzeitig heissen *muss*, dass wir quasi das Monopol auf solche Seiten haben ist fraglich.
Allerdings musste ich aufgrund Deiner Mail annehmen, dass generell gewuenscht wird, die Seiten zweisprachig anzubieten. Dadurch ist es dann etwas ausfuehrlicher geworden ...
Gibt es dazu eine (offizielle) Meinung? Ihr habt Euch ja sicher darueber schon mal Gedanken gemacht, was ich entweder nicht mitbekommen habe oder es war "vor meiner Zeit"
Wir hatten uns urspruenglich vorgenommen, alle wichtigen Seiten (d.h. mindestens die Einfuehrungstexte) zweisprachig anzubieten. Das ist auch fuer viele Seiten der Fall. Dummerweise ist das ziemlich viel Arbeit und ich z.B. traue mir nicht zu, ein fehlerfreies Englisch anzubieten. Prinzipiell gibt es mehrere Moeglichkeiten: a) man laesst es einsprachig b) man macht selbst eine gute Uebersetzung c) man macht selbst eine so-gut-es-geht Uebersetzung und laesst sie von unseren Amerikanern aufpolieren d) man gibt die Texte in handliche Haeppchen aufgeteilt ans translation team, baut sie anschliessend wieder zusammen und laesst sie von einem native Speaker korrekturlesen. Umgekehrt gilt das natuerlich auch fuer die derzeit nur englischen Texte. Englisch bzw. Deutsch *verstehen* koennen wir alle. Mit dem fluessigen Schreiben hat man halt so seine Schwierigkeiten. Allerdings sehe ich auch, dass sich nicht fuer alle unsere Texte der Aufwand lohnt. Manche Sachen sind bereits so speziell, dass man als Anfaenger auch mit einer uebersetzten Version wenig anfangen koennte. Arthur.Teschler@uni-giessen.de
Also sprach Arthur Teschler on 18 Jun 97 at 13:28 about Re: Webpages for Germany - SAARLAND:
Tja, es ist leider so, dass viele ihr eigenes Sueppchen kochen wollen. Zumindest mit den deutschen Genealogieseiten waren wir schneller als die WorldGenWeb Leute. Ob das gleichzeitig heissen *muss*, dass wir quasi das Monopol auf solche Seiten haben ist fraglich.
Ich sehe die Sache so. GenWeb hatte natürlich wieder eine amerikanische Orientation. Es gab nichts von diesem Masse für andere Länder oder etnische Gruppen. Also wurde dies auch eingerichtet. Das die German Homes (GH) schon existierte war wohl nicht jedem bekannt aber es fehlen auch die Zutaten einen GenWeb Konzeptes. Also wurde Deutschland auch in die Suppe geschmissen. Von der Saarland Seite her wurde mir gesagt weil man die Seite in sgg ja nicht lesen kann (auf englisch). Von Baden-Wuerttemberg weil sehr viel detail für Namen- und Ortzusammenhang geboten werden kann. Gestern abend kam Post von einem member des helpde-l teams. Sie hat die Mecklenburg WGW Seiten unter sich und macht das auch weil örtliche Namen gesammelt werden können. Also durch queries kann jeder in einer Gegen seine gesuchten Familiennamen angeben. Zu diesen Zwecken sehe ich WGW als Ergänzung unserer Seiten an. Wenn diese aber hauptsächlich nur links auf die GH oder sogar ganze Seiten klauen und sonnst nur alle mögliche links in Deutschland sammeln (welche nichts mit FF zu tun haben), ist mir das WGW Konzept etwas übel. Auch ärgert es mich das niemand etwas zu uns sagt. Durch Zusammenarbeit könnte eine Synergie des Ganzen aufgebaut werden. So wie es ist bauen sie ziemlich blind alles was sich zusammenstellen lässt auf einen grossen Haufen und hoffen das ihre Kreativität dort zu sehen ist. Ich meine damit das alles ziemlich nach persönlichen Idealen zusammengewürfelt wird. Das dabei auch gute Seiten aufgebaut werden stimmt aber auch. Nach meiner Meinung sollte jeder WGW (German) Aufbauer auch in webpages vertreten sein, hauptsaechlich das er/sie ihre eigenen Kenntnisse vergrössern und zweitens um doppelte Arbeit zu verhindern. Ich sehe www.genealogy.com immer noch als zentrales Objekt deutscher Familienforschung. Was andere dazutragen möchten um dieses Objekt zu unterstützen sollte immer willkommen sein - auch wenn es nicht direkt in unseren Seiten steht. Aber irgendwie muss alles Stein auf Stein richtig stehen sonst fällt eines Tages der ganze Bau zusammen. Das ganze erinnert mich sehr an die neue IIGS. Ich bekomme schon etliche mail mich doch dort wieder zu beteiligen. Man versteht aber dort nicht das wir hier schon bald 4 Jahre lang an dem Objekt einer internationalen Zusammenarbeit arbeiten und das es so gut wie möglich für deutsche FF schon existiert. Ich möchte dort nicht die ganze Sache noch mal entwicklen. Ich würde gerne dort mitmachen aber nur als Teil von dem was wir schon haben. So ungefähr sehe ich das auch mit WGW. Fred Fred Rump http://www.k2nesoft.com/~fred 26 Warren St Beverly, NJ 08010 fred@compu.com or 609-386-6846 fred@k2nesoft.com
Also sprach Arthur Teschler on 18 Jun 97 at 13:28 about Re: Webpages for Germany - SAARLAND:
ist auch fuer viele Seiten der Fall. Dummerweise ist das ziemlich viel Arbeit und ich z.B. traue mir nicht zu, ein fehlerfreies Englisch anzubieten.
Hier habe ich aber doch schmunzeln müssen. Arthur und fehlerfreies englisch ist wohl ein und die selbe Sache. Ich wünschte nur das ich so gut deutsch schreiben könnte. Ich erinnere mich aber noch an meine ersten paar Worte nach 50 Jahren mal wieder etwas auf deutsch zu schreiben. Jetzt gehts schon etwas besser. :-)
Prinzipiell gibt es mehrere Moeglichkeiten: a) man laesst es einsprachig b) man macht selbst eine gute Uebersetzung c) man macht selbst eine so-gut-es-geht Uebersetzung und laesst sie von unseren Amerikanern aufpolieren d) man gibt die Texte in handliche Haeppchen aufgeteilt ans translation team, baut sie anschliessend wieder zusammen und laesst sie von einem native Speaker korrekturlesen.
Umgekehrt gilt das natuerlich auch fuer die derzeit nur englischen Texte. Englisch bzw. Deutsch *verstehen* koennen wir alle. Mit dem fluessigen Schreiben hat man halt so seine Schwierigkeiten.
Ich denke es sind genug Leute hier die gerne 'auf englisch' übersetzte Sachen polieren mögen. Man brauch nur fragen. Bei mir ist das Problem mit dem 'auf deutsch' polieren. Native ist für mich englisch und ich staune immer nur wie man mein deutsch umpolieren kann. Die Schrift ist eben nicht das selbe wie die Sprache.
Allerdings sehe ich auch, dass sich nicht fuer alle unsere Texte der Aufwand lohnt. Manche Sachen sind bereits so speziell, dass man als Anfaenger auch mit einer uebersetzten Version wenig anfangen koennte.
Das ist wohl der Fall mit alten Wortkonzepten die auch dem Deutschleser unverwandt bleiben. Eine Übersetzung geht oft nur in einer Umwand von Gegend und Zeit. Ich sehe unsere Seiten aber als ein Projekt das weit über meine und möglichst auch eure Lebenszeit weiter entwickelt wird. Es ist eben der Weg in die Zukunft und alles was wir heute noch machen können bleibt der Zukunft dann nur noch ein leichterer Weg. Fred Fred Rump http://www.k2nesoft.com/~fred 26 Warren St Beverly, NJ 08010 fred@compu.com or 609-386-6846 fred@k2nesoft.com
d) man gibt die Texte in handliche Haeppchen aufgeteilt ans translation team, baut sie anschliessend wieder zusammen und laesst sie von einem native Speaker korrekturlesen.
Die Leute vom translation team fruen sich aber darueber nicht ... (Zumindest meine Erfahrung bei dem Versuch vor einiger Zeit, die geschichtliche Seite uebersetzen zu lassen). Gruss Volker
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Arthur Teschler
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Volker Milbrandt
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W. Fred Rump