[webpages-l] NZZ vom 2.7.99 : Von welchem Baum gefallen?
Sehr geehrter Herr Weber, mit grossem Interesse habe ich Ihren o.g. Artikel zum Einsatz des Internet bei der Familienforschung gelesen. Natuerlich freut es mich besonders, dass Sie die "Schweizer Familienforschung auf dem Internet" (trotz grammatikalischer Bedenken beim Namen) als kompetente Anleitung fuer den Einsteiger in der Schweiz empfehlen ;-). Diese Beurteilung stimmt uebrigens mit der der Mormonen ueberein : in deren Family History Centers (zumindest in den USA) steht fuer die Besucher ja noch kein Internet-Anschluss zur Verfuegung (die eigene Daten der Mormonen-Dateien aber natuerlich auf CD-ROM); gerade heute habe ich von einem SwissGen-Mitarbeiter aus den USA die Nachricht bekommen, dass SwissGen in einer Pilotphase an den 56 FHCs mit den meisten "Schweizer Kunden" in einer offline-Version zur Verfuegung gestellt werden soll. Ich gehe davon aus, dass das unseren Bekanntheitsgrad in den USA erheblich steigern duerfte - und viele Leute mit Internet-Zugang zuhause dann auch online zugreifen werden. Erlauben moechte ich mir aber auch einen Kommentar zu Ihrer Wahl, welche Seite fuer die Familienforschung im deutschsprachigen Raum allgemein als erste zu empfehlen ist. Ich bin mir dabei vollkommen im Klaren darueber, dass bei der Festlegung auf nur eine einzige Seite viele Leute der Meinung sein werden, eine andere Seite sei besser : ich will deswegen Ihre Wahl auch gar nicht kritisieren, sondern nur ergaenzen. Ich muss auch zugeben, dass ich dabei nicht ganz unvoreingenommen bin ;-). Die Seite von Herrn Hanacek ist ohne Zweifel sehr verdienstvoll : wie ich vor zwei Jahren angefangen habe, auf dem Internet nach Moeglichkeiten zur Familienforschung zu suchen, war diese Seite einer der wichtigsten Startpunkte. Leider scheint diese Seite nicht mehr regelmaessig gepflegt zu werden - der letzte Update ist vom Dezember 1998, was bei einer reinen Linkseite besonders auffaellt, weil leider ein zu hoher Prozentsatz der angegebenen Links heute nicht mehr funktioniert. Erwaehnenswert faende ich deswegen eine andere Seite zur deutschsprachigen Familienforschung - mit einem anderen Konzept - nicht so viele Links, aber mehr direkte Informationen : http://www.genealogy.net/gene/ um nur einen von weltweit drei Spiegelservern zu nennen. Diese Seite mag auf den ersten Blick etwas bieder erscheinen - man hat eben mehr Wert auf Inhalt als das Aussehen gelegt, tw. sogar ganz bewusst, um auch Besucher zu bedienen, die nicht die neueste Browser-Version auf ihrem Rechner haben (dies scheint insbesondere fuer die USA wichtig zu sein, wo sich das Internet viel frueher und breiter durchgesetzt hat als in der Schweiz - aber viele Benuetzer mit der seit Jahren gewohnten Oberflaeche zufrieden sind). Diese "Geman Genealogy Pages" waren mein Vorbild bei der Strukturierung von SwissGen (und natuerlich versucht man, sein Vorbild zu uebertreffen ;-)), und SwissGen kann in der Tat auch ueber deren Server abgerufen werden unter http://www.genealogy.net/gene/reg/CH/ oder http://swiss.genealogy.net/ Dies ist wiegesagt nicht als Kritik an Ihrem Artikel gedacht - nur als Information, falls Sie wieder einmal ueber Familienforschung und Internet berichten wollen ;-). Mit freundlichen Gruessen - Wolf Seelentag ---------------------- Wolf W. Seelentag, PhD, e-mail : wolf@swissmail.com Reherstr. 19, CH - 9016 St. Gallen, Switzerland Tel (home) : +41-71-2885121 Fax : +49-89-66617-91987 Tel (work) : +41-71-4942233
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Seelentag Wolfhart Dr. KSSG_RO